Spät­som­mer­fest der Dorf­ju­gend – Par­ty­stim­mung vor dem Kun­reu­ther Rathaus

Die Dorfjugend Kunreuth mit Lisa Badum (links neben dem Plakat), dahinter Jürgen Bernad und Horst Franke, die Vorstände des Vereins „Kunreuth – Hier lässt sich’s leben e.V., in dem die Dorfjugend als eigener Bereich organisiert ist. Foto: privat
Die Dorfjugend Kunreuth mit Lisa Badum (links neben dem Plakat), dahinter Jürgen Bernad und Horst Franke, die Vorstände des Vereins „Kunreuth – Hier lässt sich’s leben e.V., in dem die Dorfjugend als eigener Bereich organisiert ist. Foto: privat

Zum Ende der Som­mer­fe­ri­en ließ es die Dorf­ju­gend in Kun­reuth noch ein­mal rich­tig kra­chen. Mit einem Spät­som­mer­fest bei bestem Son­nen­wet­ter wur­den die Feri­en ver­ab­schie­det – das könn­te in den kom­men­den Jah­ren eine neue Tra­di­ti­on werden.

Schon Wochen vor­her haben die Jugend­li­chen gewer­kelt, geschraubt, geba­stelt: Eine gan­ze Bar aus einem ehe­ma­li­gen Mes­se­stand wur­de in lie­be­vol­ler Klein­ar­beit umge­baut und zum Fest eingeweiht.

Gemein­sam mit der Feu­er­wehr­ju­gend der FFW Kun­reuth wur­den Pavil­lons und Zel­te auf­ge­stellt, Bier­tisch­gar­ni­tu­ren auf­ge­stellt und genug Platz für die zahl­rei­chen Besu­che­rin­nen und Besu­cher geschaf­fen. Sogar für die klei­nen Kin­der konn­te ein Pro­gramm orga­ni­siert wer­den. Zuletzt wur­de es ein gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­des Fest für das gan­ze Dorf. Alle lie­ßen sich mit Kaf­fee und Kuchen, spä­ter auch mit Kes­sel­gu­lasch und Gegrill­tem verwöhnen.

Sogar die Poli­tik inter­es­sier­te sich für die Arbeit der Dorf­ju­gend. Lisa Badum, die Ener­gie­pol­ti­sche Spre­che­rin der Bun­des­tags­frak­ti­on der Grü­nen, schau­te vorbei.

Das Fazit der Jugend nach dem gelun­ge­nen Fest fiel durch­wegs posi­tiv aus:

Bene­dikt Moes: „Es war umwer­fend zu erle­ben, wie begei­stert die Ein­woh­ner aus Kun­reuth und den umlie­gen­den Orten unser Fest auf- und ange­nom­men haben.“

Paul Ber­nad: „In vie­len Gesprä­chen mit den Gästen wur­de uns für die Zukunft sehr viel wei­te­re Hil­fe und Unter­stüt­zung ange­bo­ten. Schein­bar haben wir mit die­sem Fest den Wunsch der Dorf­ge­mein­schaft getrof­fen, dass es wie­der mehr jun­ges Leben und das Fort­be­stehen von Tra­di­tio­nen im Ort gibt.“

Eva Poli­ti: „Noch sind wir ja nur eine klei­ne Trup­pe. Doch wir haben vie­le Anfra­gen von Jugend­li­chen bekom­men, wel­che zukünf­tig bei uns mit­ma­chen wol­len. Und das nicht nur aus Kun­reuth, son­dern auch aus den umlie­gen­den Orten.“

Mila Pleiß­ner: „Wir alle hat­ten doch unter­schätzt, wie viel Arbeit vor, wäh­rend und nach dem Fest anfällt. Gott­sei­dank haben uns hier vie­le Erwach­se­ne und der Ver­ein unter­stützt. Und wir haben vor allem eines gelernt: Ohne Team­work, eini­gen not­wen­di­gen Struk­tu­ren und sehr viel Eigen­in­itia­ti­ve jedes Ein­zel­nen hät­te es nicht funktioniert.“

Das gelun­ge­ne Fest gibt den Jugend­li­chen Rücken­wind für wei­te­re Pro­jek­te. Die Grup­pe will ein leer­ste­hen­des Haus reno­vie­ren, um einen festen Treff­punkt auch in den Win­ter­mo­na­ten zu haben. Ein Ziel ist auch, im Juli 2024 die Kun­reu­ther Ker­wa wiederzubeleben.

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