REGIO­MED-Kli­ni­ken Coburg und Lich­ten­fels star­ten Netz­werk für Wirbelsäulenerkrankungen

Gründungsveranstaltung am 30.11.2022 am REGIOMED Klinikum Lichtenfels: Ein Teil der Gründungsmitglieder zusammen mit Barbara Weid, komm. Klinikdirektorin am REGIOMED Klinikum Lichtenfels (Mitte) und Michael Musick, Geschäftsführer der REGIOMED-KLINIKEN GmbH (rechts
Gründungsveranstaltung am 30.11.2022 am REGIOMED Klinikum Lichtenfels: Ein Teil der Gründungsmitglieder zusammen mit Barbara Weid, komm. Klinikdirektorin am REGIOMED Klinikum Lichtenfels (Mitte) und Michael Musick, Geschäftsführer der REGIOMED-KLINIKEN GmbH (rechts)

Wir­bel­säu­len­spe­zia­li­sten aus den Fach­be­rei­chen Orthopädie/​Unfallchirurgie und Neu­ro­chir­ur­gie schlie­ßen sich unter der ärzt­li­chen Lei­tung des Cobur­ger Ortho­pä­den und Unfall­chir­ur­gen Dr. med. Alex­an­der Franck mit Schmerz­the­ra­peu­ten zusam­men, um den Betrof­fe­nen in der Regi­on eine opti­ma­le Behand­lung anbie­ten zu können.

Rücken­schmer­zen kennt fast jeder. Und wer vom Schmerz schon län­ger geplagt wird, weiß wie wich­tig eine schnel­le und struk­tu­rier­te Behand­lung ist. Rücken­schmer­zen sind ein gro­ßes gesund­heit­li­ches Pro­blem – jeder zehn­te Arbeit­neh­mer war im ver­gan­ge­nen Jahr min­de­stens ein­mal wegen eines Rücken­lei­dens krank­ge­schrie­ben. Die opti­ma­le Behand­lung von Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen ist dabei so indi­vi­du­ell wie die Lebens­um­stän­de und Krank­heits­ur­sa­chen der Betrof­fe­nen. Anhal­ten­der Bewe­gungs­man­gel kann einem mög­li­chen Rücken­lei­den zu Grun­de lie­gen. Aber auch Unfall­fol­gen, Ver­schleiß­erschei­nun­gen, Osteo­po­ro­se oder eine Krebs­er­kran­kung, um nur eini­ge zu nen­nen, kön­nen die Sta­bi­li­tät der Wir­bel­säu­le bedro­hen. Typi­sche Sym­pto­me sind neben Rücken­be­schwer­den zum Bei­spiel in die Arme oder Bei­ne aus­strah­len­de Schmer­zen, wel­che dau­er­haft zu einer inten­si­ven Schmerz­be­la­stung und aus­ge­dehn­ten Mobi­li­täts­ein­schrän­kung füh­ren kön­nen. Dies bedeu­tet eine Bela­stung für Kör­per und See­le. Der Lei­dens­weg vie­ler Betrof­fe­ner ver­län­gert sich dadurch und oft­mals ist nicht von vorn­her­ein klar, wel­cher Fach­be­reich für die aku­ten oder chro­ni­schen Schmer­zen der beste Ansprech­part­ner ist. Das nun gegrün­de­te Zen­trum für Wir­bel­säu­len­me­di­zin bei REGIO­MED will die­sem Umstand mit Ein­fach­heit begeg­nen: egal in wel­chem Fach­be­reich sich ein Rücken­schmerz­pa­ti­ent im REGIO­MED-Ver­bund vor­stellt, wird der ent­spre­chen­de Spe­zia­list für die opti­ma­le Behand­lung hin­zu­ge­zo­gen. Damit erhal­ten die Betrof­fe­nen schnell einen Zugang zum rich­ti­gen Fach­arzt und letzt­lich zu einer raschen effek­ti­ven Therapie.

Das REGIO­MED Zen­trum für Wir­bel­säu­len­me­di­zin wird inter­dis­zi­pli­när durch die Fach­ab­tei­lun­gen für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie am REGIO­MED Kli­ni­kum Coburg, für Neu­ro­chir­ur­gie am REGIO­MED Kli­ni­kum Lich­ten­fels und die bei­den Abtei­lun­gen für Schmerz­the­ra­pie in Coburg und Lich­ten­fels geführt. Gemein­sam mit wei­te­ren engen Koope­ra­ti­ons­part­nern des REGIO­MED-Ver­bunds, ins­be­son­de­re mit den ortho­pä­di­schen Abtei­lun­gen der Kli­ni­ken in Lich­ten­fels, Son­ne­berg und Hild­burg­hau­sen ist das Ziel, Erkran­kun­gen der Wir­bel­säu­le stand­ort- und abtei­lungs­über­grei­fend opti­mal zu versorgen.
Eine wesent­li­che Beson­der­heit die­ser Ver­net­zung liegt dar­in, dass neben den haupt­säch­lich ope­ra­tiv täti­gen Abtei­lun­gen ins­be­son­de­re auch die Schmerz­the­ra­pie ein gleich­be­rech­tig­ter Bestand­teil im Netz­werk ist und somit auch der kon­ser­va­ti­ve schmerz­the­ra­peu­ti­sche Ansatz umfas­send abge­deckt wird. Denn die Schmerz­me­di­zin ist ein inte­gra­ler Bestand­teil einer umfas­sen­den und viel­schich­ti­gen The­ra­pie bei Rücken­schmer­zen. Die­se inte­gra­ti­ve Vor­ge­hens­wei­se sucht in Deutsch­land ihresgleichen.

Fester Bestand­teil der Arbeit im Wir­bel­säu­len­zen­trum sind regel­mä­ßig statt­fin­den­de Pati­en­ten­kon­fe­ren­zen. Hier wer­den regel­haft kom­ple­xe Pati­en­ten­fäl­le fach­über­grei­fend dis­ku­tiert und gemein­sam pati­en­ten­in­di­vi­du­el­le Behand­lungs­op­tio­nen nach inter­nen und exter­nen Leit­li­ni­en bespro­chen. Die Ergeb­nis­se der dia­gno­sti­schen Unter­su­chun­gen wie bei­spiels­wei­se Rönt­gen­bil­der, Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT) oder Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie (MRT) wer­den gemein­sam eva­lu­iert, eine pass­ge­naue The­ra­pie­emp­feh­lung erör­tert und eine Behand­lungs­stra­te­gie fest­ge­legt. Die Betrof­fe­nen kön­nen sich so sicher sein, dass ihre Beschwer­den mit der gesam­ten Exper­ti­se der betei­lig­ten Fach­rich­tun­gen beur­teilt und so die best­mög­li­che Ver­sor­gung gefun­den wird.

Micha­el Musick, Geschäfts­füh­rer der REGIO­MED-KLI­NI­KEN GmbH zeigt sich erfreut über die Zen­trums­grün­dung. „Ein so kom­ple­xes Behand­lungs­feld wie das der Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen bedarf eines beson­ders struk­tu­rier­ten Netz­werks. Ich freue mich, dass wir die­se Kom­pe­tenz und den ein­zig­ar­ti­gen Behand­lungs­an­satz mit Betei­li­gung der Schmerz­the­ra­pie nun für die Betrof­fe­nen in der Regi­on eta­blie­ren kön­nen. Kein Pati­ent mit Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen und ‑ver­let­zun­gen muss dann mehr unnö­ti­ge Wege auf sich neh­men, um eine opti­ma­le Behand­lung zu erhal­ten. Wir erbrin­gen die­se Lei­stung abge­stimmt, aus einer Hand und wohn­ort­nah für alle Betrof­fe­nen.“ Und auch der Zen­trums­lei­ter Dr. med. Alex­an­der Franck unter­streicht die beson­de­re Exper­ti­se und den umfas­sen­den Ansatz des Netz­wer­kes. „Wir bün­deln im Sin­ne der Betrof­fe­nen die Kom­pe­tenz meh­re­rer Fach­ab­tei­lun­gen, um das gesam­te Spek­trum einer wirk­sa­men The­ra­pie – von kon­ser­va­tiv über mini­mal-inva­siv bis ope­ra­tiv – für eine pass­ge­naue Behand­lung von Rücken­er­kran­kun­gen anbie­ten zu können.“

Netz­werk Zen­trum für Wirbelsäulenmedizin

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