Eis­hockey: Sel­ber Wöl­fe auf die näch­sten schwe­ren Gegner

Am Freitag gastierte der EV Landshut in der NETZSCH-Arena, am Sonntag reist das Wolfsrudel zu den Ravensburg Towerstars.
Am Freitag gastierte der EV Landshut in der NETZSCH-Arena, am Sonntag reist das Wolfsrudel zu den Ravensburg Towerstars. (Foto: Pauline Manzke)

Erneut bekom­men es die Sel­ber Wöl­fe, die aus­ge­spro­chen gut in die Sai­son gestar­tet sind, am Wochen­en­de mit zwei Top-Teams der Liga zu tun. Am Frei­tag um 19:30 Uhr gastiert mit dem EV Lands­hut der aktu­el­le Tabel­len­drit­te in der NETZSCH-Are­na, ehe man am Sonn­tag um 18:30 Uhr beim Vor­jah­res-Vize­mei­ster in Ravens­burg antre­ten muss. Kar­ten für das Heim­spiel sind im Vor­ver­kauf online bzw. bei Ede­ka Egert in Selb am Vor­werk sowie an der Abend­kas­se erhält­lich. Bei­de Par­tien wer­den live auf Spra­de TV und in Ein­blen­dun­gen in der Radio Euro­herz Eis­zeit übertragen.

Form­kur­ve

Rich­tig stark prä­sen­tiert sich aktu­ell das Rudel der Sel­ber Wöl­fe. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag war man zuhau­se in der NETZSCH-Are­na gegen PEN­NY DEL-Abstei­ger Kre­feld Pin­gui­ne das bes­se­re Team, fand aber lei­der kein Mit­tel Tor­hü­ter Hane zu über­win­den und muss­te eine unglück­li­che 0:1‑Niederlage hin­neh­men. Bes­ser lief es gegen die im Ver­gleich zur ver­gan­ge­nen Sai­son deut­lich ver­stärk­ten Bay­reuth Tigers, konn­te man doch die Wag­ner­stadt mit einem 5:2‑Sieg im Gepäck wie­der ver­las­sen. Die­ses Wochen­en­de haben die Jungs um Leit­wolf Richard Gel­ke die näch­sten schwe­ren Brocken vor der Brust. Am Frei­tag um 19:30 Uhr gibt der aktu­ell Tabel­len­drit­te EV Lands­hut sei­ne Visi­ten­kar­te in der NETZSCH-Are­na ab. Nach einer Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung gegen den EHC Frei­burg im ersten Sai­son­spiel haben die Nie­der­bay­ern seit­dem alle Begeg­nun­gen nach regu­lä­rer Spiel­zeit für sich ent­schei­den kön­nen. Wobei man dazu sagen muss, dass dies mit Crim­mit­schau, Heil­bronn und Bay­reuth aus­nahms­los Teams aus der unte­ren Tabel­len­hälf­te waren. Am Sonn­tag geht die Rei­se für die Sel­ber Wöl­fe dann zum letzt­jäh­ri­gen Vize­mei­ster Ravens­burg. Die Towerstars muss­ten sich nach einem makel­lo­sen ersten Wochen­en­de in den ver­gan­ge­nen bei­den Spie­len gegen Auf­stei­ger Regens­burg mit nur einem und gegen Bad Nau­heim mit zwei Punk­ten nach Penal­ty­schie­ßen zufrie­den­ge­ben. Bei­de Geg­ner sind defi­ni­tiv kei­ne Lauf­kund­schaft. Wenn die Wöl­fe aber ähn­lich auf­tre­ten wie in ihren ersten vier Sai­son­spie­len, dann ist sicher­lich auch an die­sem Wochen­en­de der ein oder ande­re Punkt­ge­winn für die Waß­mil­ler-Schütz­lin­ge drin.

Ste­ven Deeg blickt voraus

Ste­ven Deeg: „In den letz­ten bei­den Spie­len waren wir jeweils das bes­se­re Team. Unglück­li­cher­wei­se gelang es uns gegen Kre­feld nicht, einen Tref­fer zu erzie­len. Aber wir haben uns direkt nach dem Spiel am Frei­tag in der Kabi­ne zusam­men­ge­setzt und dar­über gespro­chen, wie das Spiel gelau­fen ist. Wir waren uns einig, dass wir das bes­se­re Team waren, aber ein­fach kei­ne Nach­schüs­se bekom­men haben und dass du manch­mal im Eis­hockey sol­che Aben­de hast. Dafür konn­ten wir dann in Bay­reuth mit dem Der­by-Sieg am Sonn­tag eine groß­ar­ti­ge Lei­stung ablie­fern. Das war sehr wich­tig für uns. Das kom­men­de Wochen­en­de wird gegen Lands­hut und in Ravens­burg wie­der sehr hart für uns. Wobei eigent­lich jedes Wochen­en­de in der DEL2 hart ist. Es gibt in die­ser Liga kei­ne leich­ten Spie­le. Wir haben die­se Woche über die star­ken Spe­cial-Teams der Lands­hu­ter gespro­chen. Wir müs­sen gegen den EVL ein beson­de­res Augen­ma­erk dar­auf legen, unbe­dingt von der Straf­bank weg­zu­blei­ben. Auch am Sonn­tag wird es schwer. Die Towerstars haben jedes Jahr und somit auch in die­ser Sai­son ein sehr star­kes Team. Des­halb heißt es für uns, trotz der lan­gen sie­ben­stün­di­gen Bus­fahrt, von der ersten bis zur letz­ten Minu­te hell­wach und bereit zu sein.“

Lin­eup

Vor­aus­sicht­lich kei­ne Ände­run­gen zum ver­gan­ge­nen Wochen­en­de wird es im Kader der Wöl­fe geben. Neben dem Lang­zeit­ver­letz­ten Feo­dor Boi­ar­chi­nov muss Head­coach Ser­gej Waß­mil­ler wei­ter auf Leon Fern, Kevin Laval­lée und Lukas Van­tuch ver­zich­ten. Dafür wer­den die För­der­li­zenz­spie­ler Jim­my Mar­ti­no­vic, Lucas Fla­de und Fab­jon Kuqi vom DEL Koope­ra­ti­ons­part­ner Bie­tig­heim Stee­lers wei­ter­hin tat­kräf­tig das Wolfs­ru­del unter­stüt­zen Par­ken an der NETZSCH-Are­na Auf­grund eini­ger Ver­stö­ße bei den ersten Spie­len möch­ten wir noch­mal ein­dring­lich auf die Ein­hal­tung der Park­ord­nung hin­wei­sen und ankün­di­gen, dass wir ab Frei­tag auch die Über­wa­chung ver­schär­fen müs­sen. Die Park­flä­che direkt an der NETZSCH-Are­na ist Berech­tig­ten (z.B. Behin­der­te, Schieds­rich­ter, BRK, Medi­en­ver­tre­tern) vor­be­hal­ten. Gera­de in die­sem Bereich appel­lie­ren wir an die Ver­nunft und Rück­sicht­nah­me aller ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer. Die abge­sperr­te Park­flä­che am ehe­ma­li­gen Fuß­ball­platz ist eben­falls aus­schließ­lich für Inha­ber einer Park­kar­te vor­ge­se­hen. Um ent­spre­chen­de Kon­trol­len vor­neh­men zu kön­nen, bit­ten wir alle Inha­ber einer Park­kar­te, die­se gut sicht­bar hin­ter der Wind­schutz­schei­be ein­zu­le­gen. Vie­len Dank für Ihr Verständnis!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert