Hospi­z­aka­de­mie Bam­berg lädt zu Seminaren

Die Beglei­tung ster­ben­der Men­schen mit Demenz ist eine schwie­ri­ge, aber auch schö­ne und loh­nen­de Auf­ga­be, die spe­zi­el­le Kom­pe­tenz in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit des­ori­en­tier­ten Men­schen, inne­re Ruhe und ehr­li­che Zuwen­dung erfor­dert. Durch die lang­sam und in unter­schied­li­chen Pha­sen vor­an­schrei­ten­de Krank­heit gehen all­täg­li­che Fähig­kei­ten, wie Spra­che, Ori­en­tie­rung oder die Nah­rungs­auf­nah­me ver­lo­ren. Daher erge­ben sich Beson­der­hei­ten und Bedürf­nis­se bei Men­schen mit Demenz im Ster­be­pro­zess. Um Men­schen mit Demenz ein wür­de­vol­les Ster­ben zu ermög­li­chen, ist das Wis­sen über die­se Bedürf­nis­se für Beglei­ten­de des Ster­be­pro­zes­ses unab­ding­bar. Gleich­zei­tig bedeu­tet Pal­lia­ti­ve Beglei­tung von Men­schen mit Demenz auch, den Blick auf die Gefühls­welt der Ange­hö­ri­gen zu richten.

Das Semi­nar wird von Son­ja Worm­ser (Fach­kraft für Inne­re Medi­zin und Inten­siv­pfle­ge, Pfle­ge­päd­ago­gin B.A., Geron­to­lo­gin M. Sc. und Geschäfts­füh­re­rin der deut­schen Alz­hei­mer Gesell­schaft Lan­des­ver­band Bay­ern e. V.) durch­ge­führt. Anhand von Fall­bei­spie­len ler­nen die Teil­neh­men­den, wie den Bedürf­nis­sen hoch­be­tag­ter, des­ori­en­tier­ter Men­schen zu begeg­nen ist. Außer­dem wird der Blick auf die Her­aus­for­de­run­gen in der Pfle­ge und Ster­be­be­glei­tung von Men­schen mit Demenz gelenkt und der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wel­chen Ein­fluss das Per­so­nal auf die Lebens­qua­li­tät die­ser Men­schen hat.

Wei­ter­le­ben nach dem Sui­zid eines gelieb­ten Men­schen Beglei­te­te Trau­er­grup­pe in der Hospiz-Aka­de­mie Bamberg

Sui­zi­de stif­ten unend­li­ches Leid. Die­ses aus­zu­hal­ten, kann Ange­hö­ri­ge und Freun­de an ihre emo­tio­na­len und phy­si­schen Gren­zen brin­gen. Jedes Jahr neh­men sich ca. 10.000 Men­schen allein in Deutsch­land das Leben – und las­sen Hin­ter­blie­be­ne mit quä­len­den, ewig unbe­ant­wor­te­ten Fra­gen zurück. Die Trau­er­grup­pe der Hospiz-Aka­de­mie Bam­berg unter der Lei­tung von Anke Wag­ner (Psy­cho­lo­gin M.Sc., Trau­er­be­glei­te­rin Lei­te­rin des Arbeits­krei­ses Trau­er­be­glei­tung des Hospiz­ver­ein Bam­berg e.V.) wid­met sich an vier Sams­ta­gen im Abstand von eini­gen Wochen in einem geschütz­ten Rah­men der Trau­er in Fol­ge eines Sui­zids. Die Grup­pe soll Trau­ern­den, die einen nahe­ste­hen­den Men­schen durch Sui­zid ver­lo­ren haben, die Mög­lich­keit zum Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen geben und außer­dem mit Hil­fe gelei­te­ter Übun­gen auf ver­schie­de­ne The­men des per­sön­li­chen Trau­er­wegs ein­ge­hen. So kön­nen Teil­neh­men­de ein­an­der bei­ste­hen und erfah­ren: Ich bin mit mei­nen Gefüh­len nicht allein.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter www​.hospi​z​aka​de​mie​-bam​berg​.de – P 17 – oder direkt bei der Hospi­z­aka­de­mie Bam­berg (Tel.: 0951/ 95 50 72 30).

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