Bam­ber­ger Erz­bi­schof: „Basi­li­ka Vier­zehn­hei­li­gen ist leben­di­ges Zen­trum christ­li­chen Lebens“

Erzbischof Ludwig Schick
Erzbischof Ludwig Schick

125 Jah­re ‚Basi­li­ca minor‘ Vier­zehn­hei­li­gen / Ehren­ti­tel hebt Bedeu­tung des Glau­bens­le­bens hervor

Erz­bi­schof Lud­wig Schick hat die Basi­li­ka Vier­zehn­hei­li­gen als ein wich­ti­ges Zen­trum des christ­li­chen Lebens gewür­digt. Durch Got­tes­dien­ste, Sakra­men­ten­fei­ern, Gesprächs- und Beicht­mög­lich­kei­ten sowie vie­le wei­te­re Ange­bo­te trü­gen die Basi­li­ka und die Fran­zis­ka­ner maß­geb­lich dazu bei, „dass die Her­zen der Gläu­bi­gen zu Gott erho­ben wer­den“, sag­te Schick in sei­ner Pre­digt in der Basi­li­ka. Damit erfül­le die Wall­fahrts­kir­che immer aufs Neue den Anspruch und den Auf­trag des päpst­li­chen Ehren­ti­tels ‚Basi­li­ca minor‘, der ihr vor 125 Jah­ren ver­lie­hen wurde.

Der Bam­ber­ger Ober­hir­te ver­deut­lich­te, dass die 1989 in Rom erneu­er­ten und ver­ein­heit­lich­ten Kri­te­ri­en für die Ernen­nung einer Kir­che zur ‚Basi­li­ca minor‘ vor allem Wert „auf das geist­li­che Leben einer Basi­li­ka“ leg­ten. Ein Got­tes­haus wer­de mit dem Titel gewür­digt, wenn es in beson­de­rer Wei­se Ort und Zen­trum für das geist­li­che Leben sei und dazu bei­tra­ge, die Gläu­bi­gen „zu Men­schen der Näch­sten­lie­be zu machen und zu erhal­ten“, so Schick.

Die Gestal­tung des Glau­bens­le­bens gesche­he in Vier­zehn­hei­li­gen gemein­schaft­lich: Prie­ster, Dia­ko­ne, Lek­to­rin­nen und Lek­to­ren, Kom­mu­ni­on­hel­fe­rin­nen und Kom­mu­ni­on­hel­fer, Orga­ni­stin­nen und Orga­ni­sten, Chö­re, Mes­ner und vie­le wei­te­re übten ihren Dienst „zur Ehre Got­tes und zum Heil des Men­schen aus“, sag­te der Erz­bi­schof. Damit trü­gen sie dazu bei, dass die Wall­fahrts­kir­che Vier­zehn­hei­li­gen den Titel ‚Basi­li­ca minor‘ mit Recht tra­ge. Die Fei­er des histo­ri­schen Datums vor 125 Jah­ren sol­le dies ins Bewusst­sein rufen und for­de­re dazu auf, das reli­giö­se Leben in der Basi­li­ka auch zukünf­tig in frucht­ba­rer Wei­se zu gestalten.

‚Basi­li­ca minor‘ bedeu­tet über­setzt ‚klei­ne­re Basi­li­ka‘. Der Ehren­ti­tel wird seit dem 18. Jahr­hun­dert vom Papst an bedeu­ten­de Kir­chen­ge­bäu­de ver­lie­hen. Durch die Erhe­bung zur ‚Basi­li­ca minor‘ trägt eine Basi­li­ka fort­an die Insi­gni­en des Pap­stes. Dadurch soll die beson­de­re Bedeu­tung einer Kir­che für das Glau­bens­le­ben vor Ort her­vor­ge­ho­ben und bestärkt wer­den. Die Basi­li­ka Vier­zehn­hei­li­gen wur­de am 2. Sep­tem­ber 1897 von Papst Leo XIII. zur ‚Basi­li­ca minor‘ erklärt. Neben ihr tra­gen den Titel im Erz­bis­tum Bam­berg auch der Bam­ber­ger Dom, die Basi­li­ka Mari­en­wei­her und die Basi­li­ka Gößweinstein.

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