Mit der AOK Bamberg/​Forchheim kommt erfri­schend leich­te Som­mer­kost auf den Teller

Saisonal und regional: Bei frisch geerntetem heimischem Gemüse stimmen Ökobilanz und Gesundheitswert. (Foto: AOK-Mediendienst)
Saisonal und regional: Bei frisch geerntetem heimischem Gemüse stimmen Ökobilanz und Gesundheitswert. (Foto: AOK-Mediendienst)

An hei­ßen Tagen und beson­ders wäh­rend län­ger anhal­ten­der Hit­ze­pe­ri­oden ist unser Herz-Kreis­lauf-System stark gefor­dert, um die Kör­per­tem­pe­ra­tur kon­stant zu hal­ten. Meist ist man dadurch kör­per­lich etwas weni­ger lei­stungs­fä­hig und fühlt sich schnel­ler erschöpft. „An hei­ßen Som­mer­ta­gen bela­sten def­ti­ge Spei­sen und gro­ße Por­tio­nen zusätz­lich die Ver­dau­ung und man fühlt sich noch schlap­per“, warnt Doris Spod­dig, Ernäh­rungs­ex­per­tin bei der AOK in Bamberg.

Faust­re­gel: Obst und Gemü­se regio­nal und saisonal

Je hei­ßer, käl­ter, fet­ti­ger oder eiweiß­rei­cher das Essen, umso mehr Ener­gie muss der Kör­per für die Ver­dau­ung auf­wen­den. Nicht zu heiß und nicht eis­kalt – das gilt übri­gens auch für Geträn­ke. Bei­des strengt den Kör­per an, weil er die Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­de aus­zu­glei­chen ver­sucht. Doris Spod­dig rät daher zu Obst und Gemü­se: „Bun­te Sala­te und Gemü­se­ge­rich­te sind leicht und daher bei Hit­ze bekömm­li­cher.“ Was­ser­rei­che Obst- und Gemü­se­sor­ten, die jetzt bei uns wach­sen, wie etwa Bee­ren, Gur­ken und Toma­ten, lie­fern Flüs­sig­keit und Mineralstoffe.

Leich­te Sommerrezepte

Bee­ren-Mix – Früh­stück oder Nachtisch

Zuta­ten (für 1 Person):

  • 150 g fri­sche Bee­ren (Johannis‑, Heidel‑, Him-und / oder Brombeeren)
  • 1 – 2 EL Hafer­flocken oder Müslimischung
  • 150 ml Joghurt oder Kuh- oder Getreidemilch
  • 1 EL gemah­le­ne Nüs­se oder Leinsamen

Zube­rei­tung:

  • Die Hafer­flocken und die Bee­ren in eine Scha­le geben, Joghurt oder Milch dazu gie­ßen und mit Nüs­sen oder Lein­sa­men verfeinern.
  • Tipps: Für einen Bee­ren-Nach­tisch Skyr statt Joghurt oder auf­ge­schla­ge­ne „Hafer­sah­ne“ statt Getrei­de­milch ver­wen­den. Spei­sen aus sau­ren Bee­ren mit einem Tee­löf­fel Honig nachsüßen.

Möh­ren-Zaz­i­ki

Zuta­ten (für 1 Person):

  • 2 gro­ße gel­be Rüben
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g grie­chi­scher Joghurt (fett­arm)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • 2 TL Olivenöl
  • Kräu­ter

Zube­rei­tung:

  • Die gel­ben Rüben in einer Pfan­ne mit dem Pflan­zen­öl andün­sten. Den Joghurt in eine Schüs­sel geben und die noch war­men Möh­ren hin­zu­fü­gen, ver­rüh­ren. Den Knob­lauch schä­len und pres­sen. Mit Salz wür­zen. Vor dem Ser­vie­ren etwas Oli­ven­öl und die Kräu­ter auf das Zaz­i­ki geben.
  • Tipps: Das Erhit­zen scha­det dem Pro­vit­amin A in den gel­ben Rüben gar nicht – ganz im Gegen­teil: es kann so bes­ser ver­wer­tet wer­den. Das Zaz­i­ki passt zu Pell­kar­tof­feln, Brat­lin­gen und auf ein som­mer­li­ches Salatbuffet.

Sup­pe aus dem Garten

Zuta­ten (für 2 Personen):

  • 1EL Oli­ven­öl
  • 1 klei­ne Zwiebel
  • 2 gel­be Rüben
  • 1 klei­ne Zucchini
  • 1 gro­ße Tomate
  • 1 Kohl­ra­bi
  • ½ l Gemüsebrühe
  • reich­lich fri­sche Gartenkräuter

Zube­rei­tung:

  • Die Zwie­bel in klei­ne Wür­fel schnei­den und in Öl anschwit­zen. Das übri­ge Gemü­se put­zen und eben­falls in Wür­fel schnei­den. Die Toma­te bei­sei­te stel­len, da die­se zuletzt zur Sup­pe kommt. Das rest­li­che Gemü­se kurz mit anschwit­zen, mit Gemü­se­brü­he aufgießen.
  • Die Sup­pe etwa 15 Minu­ten köcheln las­sen. Nach zehn Minu­ten Koch­zeit die Toma­te zuge­ben. Beim Ser­vie­ren mit fri­schen Gar­ten­kräu­tern anrichten.

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