Aus­bau der Kreis­stra­ße 31 bei Wal­len­fels für rund 6 Mil­lio­nen Euro

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Der Land­kreis Kro­nach plant für das kom­men­de Jahr für rund 6 Mil­lio­nen Euro die Erneue­rung der Kreis­stra­ße 31 auf einer Län­ge von rund 3,6 Kilo­me­tern vom Orts­en­de Wal­len­fels bis zur Land­kreis­gren­ze bei Geu­ser. „Die Stra­ße ist in einem extrem schlech­ten Zustand und muss vor allem auch aus Sicher­heits­grün­den aus­ge­baut wer­den“, beton­te Land­rat Klaus Löff­ler bei einem Besich­ti­gungs­ter­min. Der schlech­te Unter­bau und die feh­len­de Ent­wäs­se­rung sei­en wei­te­re wich­ti­ge Punk­te, die die Not­wen­dig­keit der Maß­nah­me unterstreichen.

Die Kreisstraße 31 von Wallenfels bis zur Landkreisgrenze bei Geuser soll im kommenden Jahr für knapp sechs Millionen Euro komplett erneuert werden. Bei einem Besichtigungstermin vor Ort informierte Landrat Klaus Löffler (Dritter von rechts) über den aktuellen Planungsstand. Mit im Bild (von links) Christian Barnickel und Markus Appelius vom Kreisbauhof, Bürgermeister Jens Korn, Gunther Dressel vom Landratsamt sowie Thomas Kleyleim vom Planungsbüro HTS Kronach. Foto: Landratsamt

Die Kreis­stra­ße 31 von Wal­len­fels bis zur Land­kreis­gren­ze bei Geu­ser soll im kom­men­den Jahr für knapp sechs Mil­lio­nen Euro kom­plett erneu­ert wer­den. Bei einem Besich­ti­gungs­ter­min vor Ort infor­mier­te Land­rat Klaus Löff­ler (Drit­ter von rechts) über den aktu­el­len Pla­nungs­stand. Mit im Bild (von links) Chri­sti­an Bar­nickel und Mar­kus Appe­li­us vom Kreis­bau­hof, Bür­ger­mei­ster Jens Korn, Gun­ther Dres­sel vom Land­rats­amt sowie Tho­mas Kley­leim vom Pla­nungs­bü­ro HTS Kro­nach. Foto: Landratsamt

Wie der Land­rat erklär­te, soll die Stra­ße nach Ende der Bau­ar­bei­ten eine Brei­te von sechs Metern auf­wei­sen, im Bereich der engen Keh­ren – eben wegen der Sicher­heit – sogar auf eine Brei­te von bis zu elf Metern aus­ge­wei­tet wer­den. „Dies wird ange­sichts der topo­gra­fi­schen Lage mit diver­sen Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den sein. Auf­grund der Hang­la­ge der Stra­ße wird die Ver­brei­te­rung in Rich­tung Böschung erfol­gen. Des­halb wer­den wir eine groß­flä­chi­ge Siche­rung an den betrof­fe­nen Stel­len vor­neh­men müs­sen“, erklärt Land­rat Klaus Löff­ler die mit dem Aus­bau der Stra­ße ver­bun­de­nen Herausforderungen.

In der Kosten­be­rech­nung sind neben den rei­nen Stra­ßen­bau­ar­bei­ten unter ande­rem auch land­schafts­pfle­ge­ri­sche Maß­nah­men sowie der Grund­er­werb für eine Flä­che von 16.500 Qua­drat­me­tern ent­hal­ten. Wie der für den Stra­ßen­ver­kehr im Land­rats­amt zustän­di­ge Sach­ge­biets­lei­ter Gun­ther Dres­sel ver­deut­lich­te, wer­den Mit­te Sep­tem­ber betrof­fe­ne Grund­stücks­ei­gen­tü­mer sowie dar­über hin­aus Inter­es­sier­te zu einem Ter­min ein­ge­la­den, an dem die kon­kre­te Pla­nung vor­ge­stellt wird. Land­rat Klaus Löff­ler beton­te in die­sem Zusam­men­hang, wie wich­tig es sei, von Anfang an alle Betei­lig­ten mit ein­zu­bin­den: „Nur gemein­sam las­sen sich sol­che Pro­jek­te am Ende tat­säch­lich in die Tat umset­zen.“ Vor die­sem Hin­ter­grund dank­te der Land­rat nicht nur Bür­ger­mei­ster Jens Korn, son­dern auch sei­ner Tief­bau­ab­tei­lung sowie Tho­mas Kley­lein vom beauf­trag­ten Pla­nungs­bü­ro HTS in Kronach.

Bür­ger­mei­ster Jens Korn stell­te die Kreis­stra­ße 31 als für vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wich­ti­ge Ver­bin­dung in die Land­krei­se Kulm­bach und Bay­reuth her­aus: „Die Stra­ße wird stark fre­quen­tiert, befin­det sich aller­dings bau­lich in einem sehr schlech­ten Zustand. Wir haben hier tat­säch­lich einen unheim­lich gro­ßen Erneue­rungs­be­darf.“ Des­halb bedank­te er sich bei Land­rat Klaus Löff­ler, die­se Maß­nah­me auf die Agen­da der Kreis­po­li­tik gesetzt zu haben und sich per­sön­lich für eine Umset­zung stark zu machen. „Das zeigt, dass der Land­rat die ange­kün­dig­ten Inve­sti­ti­ons­maß­nah­men ernst nimmt und ent­spre­chend umsetzt“, beton­te Bür­ger­mei­ster Korn.

Die Bau­maß­nah­men sol­len im Mai 2023 begin­nen und Ende des kom­men­den Jah­res abge­schlos­sen. Wäh­rend der Arbei­ten muss die Stra­ße kom­plett gesperrt werden.

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