Cobur­ger Hoch­schul-Biblio­thek dien­te als Drogenversteck

symbolfoto polizei

COBURG. Ein Mit­ar­bei­ter der Hoch­schu­le Coburg staun­te nicht schlecht, als er bei der Lee­rung der Spin­de in der Biblio­thek in einem ver­schlos­se­nen Fach zahl­rei­che Ecsta­sy-Tablet­ten und diver­se Medi­ka­men­te fand. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet um Zeugenhinweise.

Die Seme­ster­fe­ri­en wer­den an der Hoch­schu­le in der Fried­rich-Streib-Stra­ße für ver­schie­de­ne rou­ti­ne­mä­ßi­ge Auf­ga­ben genutzt. Dabei wer­den auch die Schließ­fä­cher im Bereich der Biblio­thek geleert, die den Stu­den­ten und ande­ren Besu­chern gene­rell nur für eine kurz­zei­ti­ge Nut­zung zur Ver­fü­gung ste­hen und mit einem Zah­len­code gesi­chert wer­den. Unbe­kann­te ver­wen­de­ten einen der Spin­de nun als Auf­be­wah­rungs­mög­lich­keit für Ecsta­sy-Tablet­ten und wei­te­re Medi­ka­men­te in Ampul­len, unter ande­rem Testo­ste­ron. Wie lan­ge die Dro­gen dort schon lagern ist der­zeit nicht bekannt und Gegen­stand der kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermittlungen.

Die Kri­po Coburg beleuch­tet nun die Hin­ter­grün­de der Tat und bit­tet um Mit­hil­fe aus der Bevöl­ke­rung. Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den Nut­zer des Schließ­fachs machen kön­nen oder ande­re ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen im Bereich der Biblio­thek gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg in Ver­bin­dung zu setzen.

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