FCE Bam­berg über­nimmt Tabellenführung

Gekonnt nimmt Moritz Kaube den Ball an, Teamkollege Sebastian Valdez beobachtet die Szene. Foto: FC Eintracht
Gekonnt nimmt Moritz Kaube den Ball an, Teamkollege Sebastian Valdez beobachtet die Szene. Foto: FC Eintracht

„Wir haben es am Ende mehr gewollt!“ bilan­zier­te Bam­bergs Übungs­lei­ter Jan Gern­lein die Par­tie der „Dom­rei­ter“ gegen den TSV Abtswind

Und die­ser Wil­le war auch not­wen­dig, denn die ersten 45 Minu­ten gin­gen klar an die Haus­her­ren aus Abtswind. Der FC Ein­tracht lei­ste­te sich unge­wohnt vie­le Feh­ler im Spiel­auf­bau und ließ sich auch durch das star­ke Pres­sing der Mit­tel­fran­ken immer wie­der zu unnö­ti­gen Ball­ver­lu­sten ver­lei­ten. „Hier waren wir ein­fach nicht wach und konn­ten unser geplan­tes Spiel aus dem Defen­siv­ver­bund her­aus nicht so umset­zen, wie wir das geplant hat­ten“. Bes­ser mach­ten es der TSV Abtswind, der immer wie­der mit Tem­po in die Bam­ber­ger Hälf­te spiel­te und sich die ein oder ande­re Halb­chan­ce erar­bei­te­te. Eine davon nutz­te Nic­las Staudt in der 28. Minu­te zum ver­dien­ten 1:0 Füh­rungs­tref­fer für sei­ne Far­ben. Ein Zuspiel fast von der Grund­li­nie konn­te er aus kür­ze­ster Distanz nut­zen und netz­te ein.

Mit die­sem Stand ging es dann auch in die Pause.

Jubel nach dem 2:1 Siegtreffer. Moritz Kaube gratuliert Johannes Gebhart. Foto: FC Eintracht

Jubel nach dem 2:1 Sieg­tref­fer. Moritz Kau­be gra­tu­liert Johan­nes Geb­hart. Foto: FC Eintracht

Aus der die Bam­ber­ger dann wie ver­wan­delt zurück­ka­men, der Pau­sen­tee tat dem spür­bar gut. Wesent­lich grif­fi­ger gin­gen die „Dom­rei­ter“ nun ins Spiel, kamen in die Zwei­kämp­fe und gewan­nen die­se auch zumeist und zogen ihr gewohn­tes Kom­bi­na­ti­ons­spiel auf dem engen Geläuf in Abtswind auf. Das Spiel fand nun vor­wie­gend in der Hälf­te der Haus­her­ren statt, deut­lich war den Bam­ber­gern nun der Wil­le anzu­mer­ken, das Spiel noch zu dre­hen, was ihnen auch kur­ze Zeit spä­ter gelang: nach einer Frei­stoß­flan­ke aus dem Halb­feld von Phil­ipp Hack grätsch­te Felix Popp ener­gisch in den Ball und bug­sier­te die­sen über die Tor­li­nie. Die Erleich­te­rung der Spie­ler und Fans war spür­bar zu grei­fen. Aller­dings woll­ten sich die Bam­ber­ger mit der Punk­te­tei­lung nicht zufrie­den geben. Angriff um Angriff wur­de nun auf das Abtswin­der Tor vor­ge­tra­gen, das von der Heim­elf wacker ver­tei­digt wur­de. Ehe es in der 87. Minu­te dann Johan­nes Geb­hart war, der die „Dom­rei­ter“ erlö­ste. Eine Flan­ke Rich­tung 5m-Raum nahm er gekonnt mit, setz­te sich ener­gisch gegen zwei Ver­tei­di­ger durch und drück­te den Ball mit letz­tem Ein­satz über die Linie. Über­schäu­men­der Jubel auf der einen Sei­te, Nie­der­ge­schla­gen­heit auf der ande­ren. Und so blieb es auch bis zum Schluss­pfiff, die Bemü­hun­gen der Abtswin­der, das Spiel noch ein­mal zu dre­hen ver­lie­fen im Sand.

„Das war heu­te vor allem in den ersten 45 Minu­ten kein gutes Spiel von uns.“ fass­te Jan Gern­lein das Spiel zusam­men. „Abtswind ist eine sehr kom­pak­te Mann­schaft, die uns gut zuge­stellt hat und den engen Platz geschickt aus­ge­nutzt hat. Umso mehr freut mich der Wil­le der Jungs, die nach dem Sei­ten­wech­sel alles in die­se Par­tie gelegt haben. Nun freu­en wir uns auf ein tol­les Top-Spiel am Sams­tag im Fuchs-Park-Sta­di­on gegen den SC Feucht!“.

Nach der Nie­der­la­ge von Donaus­tauf gegen den SC Elters­dorf über­neh­men die „Dom­rei­ter“ somit zumin­dest über Nacht die Tabel­len­füh­rung in der Bay­ern­li­ga Nord.

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