Uni­ver­si­tät Bay­reuth und Bosch Health Cam­pus ver­ein­ba­ren For­schungs­ko­ope­ra­ti­on im Bereich Gesundheitsökonomie

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Der Bosch Health Cam­pus (BHC) in Stutt­gart und das Insti­tut für Medi­zin­ma­nage­ment und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten (IMG) der Uni­ver­si­tät Bay­reuth haben eine wis­sen­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit ver­ein­bart. Künf­tig sol­len For­schungs­vor­ha­ben zu Medi­zin­ma­nage­ment, Lea­dership und Digi­ta­li­sie­rung im wech­sel­sei­ti­gen Aus­tausch ent­wickelt und umge­setzt wer­den. Gemein­sa­me Stu­di­en zu die­sen The­men wer­den öffent­lich zugäng­lich sein und in gesund­heits­öko­no­mi­sche Stu­di­en­an­ge­bo­te an bei­den Stand­or­ten einfließen.

Die gemein­sa­men Pro­jek­te zum Gesund­heits­ma­nage­ment zie­len dar­auf ab, die anwen­dungs­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen an den Stand­or­ten des Bosch Health Cam­pus (BHC) mit den stär­ker for­schungs­be­zo­ge­nen und wis­sen­schafts­prak­ti­schen Fach­kom­pe­ten­zen des Insti­tuts für Medi­zin­ma­nage­ment und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten (IMG) zu ver­knüp­fen. Im Fokus ste­hen dabei grund­le­gen­de Fra­gen, die das Manage­ment und die Orga­ni­sa­ti­on von Kran­ken­häu­sern betref­fen und im Hin­blick auf cha­rak­te­ri­sti­sche Struk­tur­merk­ma­le und Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zes­se beant­wor­tet wer­den sollen.

Ange­sichts der gestie­ge­nen Erwar­tun­gen und Her­aus­for­de­run­gen an das Gesund­heits­we­sen – beson­ders an Kran­ken­häu­ser – stim­men die bei­den Koope­ra­ti­ons­part­ner dar­in über­ein, dass Fra­gen zum Manage­ment von Gesund­heits­ein­rich­tun­gen gesell­schaft­lich zuneh­mend rele­vant wer­den. Sie sind davon über­zeugt, dass ins­be­son­de­re der ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Füh­rung von kom­ple­xen Orga­ni­sa­tio­nen wie Kran­ken­häu­sern und Ver­sor­gungs­zen­tren eine zen­tra­le Rol­le zukommt. Die gemein­sam erar­bei­te­ten Erkennt­nis­se sol­len öffent­lich prä­sen­tiert werden.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Koope­ra­ti­on zwi­schen der Uni­ver­si­tät Bay­reuth und dem Bosch Health Cam­pus wird in der Leh­re und dem Stu­die­ren­den­aus­tausch lie­gen. Der Pro­jekt­lei­ter der Koope­ra­ti­on am BHC, Dr. Mat­thi­as Zuchow­ski, wird in Lehr­ver­an­stal­tun­gen des Bay­reu­ther Stu­di­en­gangs „Gesund­heits­öko­no­mie“ Ein­blicke in die Pra­xis des Gesund­heits­ma­nage­ments ver­mit­teln. Zugleich erhal­ten Stu­die­ren­de die Mög­lich­keit, Prak­ti­ka in den Ein­rich­tun­gen des Bosch Health Cam­pus, ins­be­son­de­re in den admi­ni­stra­ti­ven Berei­chen des Robert-Bosch-Kran­ken­hau­ses (RBK), zu absol­vie­ren. Dabei wer­den sie aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und Struk­tur­fra­gen im Gesund­heits­we­sen aus erster Hand ken­nen­ler­nen. Über­dies ist ver­ein­bart, dass sie Bache­lor- oder Master­ar­bei­ten zu pra­xis­be­zo­ge­nen gesund­heits­öko­no­mi­schen The­men im Aus­tausch mit Ver­ant­wort­li­chen des Bosch Health Cam­pus ver­fas­sen können.


Bosch Health Campus

Der Bosch Health Cam­pus (BHC) ver­eint alle Insti­tu­tio­nen und Akti­vi­tä­ten der Robert Bosch Stif­tung (RBSG) im Bereich Gesund­heit: in der Behand­lung von Patient*innen, in der bio­me­di­zi­ni­schen For­schung, in der medi­zi­nisch-pfle­ge­ri­schen Aus‑, Fort- und Wei­ter­bil­dung sowie in der För­de­rung viel­ver­spre­chen­der Ideen für eine bes­se­re Gesund­heits­ver­sor­gung. Mit sei­nen vier Schwer­punk­ten Behan­deln, For­schen, Bil­den und För­dern steht der Cam­pus für eine zukunfts- und pati­en­ten­ori­en­tier­te Gesund­heits­ver­sor­gung. Zu sei­nen Ein­rich­tun­gen gehö­ren das Robert-Bosch-Kran­ken­haus (RBK) mit RBK Lun­gen­zen­trum Stutt­gart und Kli­nik Char­lot­ten­haus, das Dr. Mar­ga­re­te Fischer-Bosch-Insti­tut für Kli­ni­sche Phar­ma­ko­lo­gie (IKP), das Robert Bosch Cen­trum für Tumor­er­kran­kun­gen (RBCT), das Irm­gard-Bosch-Bil­dungs­zen­trum (IBBZ) sowie das Robert Bosch Cen­ter for Inno­va­ti­ve Health (RBIH).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://​www​.bosch​-health​-cam​pus​.de

Insti­tut für Medi­zin­ma­nage­ment und Gesundheitswissenschaften

Das Insti­tut für Medi­zin­ma­nage­ment und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten (IMG) nimmt unter der Lei­tung von Pro­fes­sor Dr. mult. Eck­hard Nagel viel­fäl­ti­ge wis­sen­schaft­li­che und fach­li­che Auf­ga­ben in der Leh­re und For­schung inner­halb der Uni­ver­si­tät Bay­reuth wahr. Inter­dis­zi­pli­när aus­ge­rich­tet wid­met sich das IMG in For­schungs­pro­jek­ten wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen vor dem Hin­ter­grund medi­zi­ni­scher Inno­va­tio­nen, demo­gra­fi­scher und epi­de­mio­lo­gi­scher Ver­än­de­run­gen, gestei­ger­ten Lebens­er­war­tun­gen sowie knap­per mone­tä­rer und per­so­nel­ler Res­sour­cen im Gesund­heits­we­sen. Enge Ver­bin­dun­gen bestehen dabei auch zu Ein­rich­tun­gen und Initia­ti­ven, die die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in der Regi­on stär­ken und för­dern. Hier­zu zäh­len der Medi­zin­cam­pus Ober­fran­ken, das Regio­nal­zen­trum Bay­reuth des Baye­ri­schen Krebs­re­gi­sters sowie die Orga­ni­sa­ti­on und Eva­lua­ti­on des Aus­wahl­ver­fah­rens der baye­ri­schen Land­arzt­quo­te und der Quo­te für den öffent­li­chen Gesundheitsdienst.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://​www​.img​.uni​-bay​reuth​.de

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