Grä­fen­ber­ger SPD: „Leer­stän­de müs­sen ange­gan­gen werden“

Die Grä­fen­ber­ger SPD hielt Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len. Vor allem das The­ma Woh­nen berei­tet den Grä­fen­ber­ger Genos­sen Sorge.

 2. Reihe von links nach rechts: Martin Leipert (Vorsitzender), Sigrid Meier (Kassierin), Martin Meis (Beisitzer) und Simon Berninger (stv. Kreisvorsitzender)  1. Reihe von links nach rechts: Ioana Bucur (stv. Vorsitzende), Bettina Drummer (stv. Kreisvorsitzende), Reinhard Rieß (Schriftführer), Regine Bleckmann (Beisitzerin) und Manfred Schwab (geehrt für 40 Jahre)     Eine mögliche Unterschrift wäre daher: Der für vierzig Jahre Mitgliedschaft geehrte Manfred Schwab (ganz rechts) mit dem neu gewählten Vorstand der Gräfenberger SPD / Foto: Privat

2. Rei­he von links nach rechts: Mar­tin Lei­pert (Vor­sit­zen­der), Sig­rid Mei­er (Kas­sie­rin), Mar­tin Meis (Bei­sit­zer) und Simon Ber­nin­ger (stv. Kreis­vor­sit­zen­der) 1. Rei­he von links nach rechts: Ioana Bucur (stv. Vor­sit­zen­de), Bet­ti­na Drum­mer (stv. Kreis­vor­sit­zen­de), Rein­hard Rieß (Schrift­füh­rer), Regi­ne Bleck­mann (Bei­sit­ze­rin) und Man­fred Schwab (geehrt für 40 Jah­re) Eine mög­li­che Unter­schrift wäre daher: Der für vier­zig Jah­re Mit­glied­schaft geehr­te Man­fred Schwab (ganz rechts) mit dem neu gewähl­ten Vor­stand der Grä­fen­ber­ger SPD / Foto: Privat

Nach den Coro­na­wir­ren hat­te der Grä­fen­ber­ger SPD Orts­ver­ein gleich mehr­fach Grund zu fei­ern. konn­ten doch gleich meh­re­re lang­jäh­ri­ge Mit­glie­der geehrt wer­den wie unter ande­rem Man­fred Schwab aus Neus­les für statt­li­che 40 Jah­re Mit­glied­schaft. Einen Wech­sel gab es bei der Wahl des Vor­stan­des. Der bis­he­ri­ge Stell­ver­tre­ter Mar­tin Lei­pert löste Vor­sit­zen­de Regi­ne Bleck­mann ab. Zur Stell­ver­tre­te­rin gewählt wur­de Ioana Bucur aus Hilt­polt­stein. Wei­te­re Vor­stands­mit­glie­der sind Kas­sie­rin Sig­rid Mei­er und Schrift­füh­rer Rein­hard Riess. Zu Bei­sit­zer gewählt wur­den Regi­ne Bleck­mann, Mar­tin Meis und Hans-Jür­gen Nekolla.

Weni­ger erfreut waren die Grä­fen­ber­ger Sozi­al­de­mo­kra­ten über die Ent­wick­lung Grä­fen­bergs. Im Stadt­ge­biet fal­len zahl­rei­che Leer­stän­de ins Auge. Leer­ste­hen­de Gebäu­de und Bau­lücken sei­en mit Infra­struk­tur erschlos­sen, die erhal­ten wer­den müs­se und das koste Geld. Jeder ver­mie­de­ne Leer­stand sei daher ein Gewinn für die Stadt­kas­se. Da Grä­fen­bergs finan­zi­el­le Mög­lich­kei­ten für Groß­pro­jek­te der­zeit aus­ge­reizt sei­en, wäre dies der opti­ma­le Zeit­punkt um die Leer­stän­de anzu­ge­hen. Die Kosten sei­en dabei über­schau­bar, gefragt sei­en vor allem Enga­ge­ment und Fleiß sei­tens der Stadt­spit­ze. Eigen­tü­mern müss­ten Wege auf­ge­zeigt wer­den Immo­bi­li­en wie­der­zu­be­le­ben. Vor­stel­len kann sich die SPD daher ein Leer­stands­ma­nage­ment. Das Wirt­schafts­band A9 hat bereits Erhe­bun­gen in Grä­fen­berg durch­ge­führt, die ein erster Ansatz­punkt sei­en könn­ten. Ande­re Kom­mu­nen in Bay­ern, wie die „Hof­hei­mer Alli­anz“ im Land­kreis Haß­ber­ge hat­ten in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit gro­ße Erfol­ge mit einem Leer­stands­ma­nage­ment erzielt. Gera­de in Zei­ten stei­gen­der Bau­zin­sen sei­en grö­ße­re Neu­bau­ge­bie­te ein finan­zi­el­les Risi­ko. Der Fokus müs­se jetzt auf die Mobi­li­sie­rung bestehen­der Bau­lücken und leer­ste­hen­der Gebäu­de gelegt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.