Mann lan­det nach sexu­el­lem Über­griff in Coburg in Untersuchungshaft

symbolbild festnahme

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung der Staats­an­walt­schaft Coburg und des Poli­zei­prä­si­di­ums Oberfranken

COBURG. Auf offe­ner Stra­ße pack­te am Sonn­tag­mor­gen ein Mann eine jun­ge Frau und riss sie zu Boden. Offen­bar in sexu­el­ler Absicht ver­such­te er, ihr die Hose her­un­ter­zu­zie­hen. Pas­san­ten eil­ten zu Hil­fe, die Poli­zei nahm ihn fest. Er sitzt auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Coburg in Untersuchungshaft.

Ein auf­merk­sa­mer Zeu­ge bemerk­te um kurz nach 7 Uhr, wie ein Mann eine jun­ge Frau in der Nähe des Marktplatzes/​Ketschengasse zu Boden riss. Im Anschluss soll er ver­sucht haben, die 23-Jäh­ri­ge zu ent­klei­den. Auf­grund ihrer sofor­ti­gen Gegen­wehr und dem hin­zu­ge­eil­ten Zeu­gen, ließ er von sei­nem Opfer ab und flüch­te­te in Rich­tung Rat­haus. Die Cobur­ger Poli­zei fahn­de­te unver­züg­lich und fand den 36-jäh­ri­gen aus Sach­sen-Anhalt stam­men­den Tat­ver­däch­ti­gen kur­ze Zeit spä­ter in einem dor­ti­gen Innen­hof. Die Ein­satz­kräf­te nah­men ihn vor­läu­fig fest.

Die 23-Jäh­ri­ge blieb bei dem Über­griff unverletzt.

Am Mon­tag­nach­mit­tag wur­de der 36-Jäh­ri­ge einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Coburg erging gegen ihn Unter­su­chungs­haft­be­fehl. Er muss sich nun ins­be­son­de­re wegen des Ver­dachts der sexu­el­len Nöti­gung straf­recht­lich verantworten.

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