Höchstadt a. d. Aisch: „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ ver­öf­fent­li­chen ihre neue Sin­gle „Ich bin so krank“ am 29. Juli 2022

Höchstadt a. d. Aisch: „Atze Bauer und die Band mit Witz“ veröffentlichen ihre neue Single „Ich bin so krank“ Juli 2022
„Atze Bauer und die Band mit Witz“ präsentieren am Freitag, 29. Juli, ihre neue Single „Ich bin so krank“. Foto: Claudia Ritter

Schwar­zer Humor mit B‑Seite

Bis­lang waren „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ vor allem für ihre lusti­gen Gute-Lau­ne-Songs bekannt. Mit­rei­ßen­de Rock-Musik kom­bi­niert mit humor­vol­len Ein­fäl­len stell­te das Mar­ken­zei­chen dar. Oder wie es das Höchstadter Trio in sei­nem Band-Mot­to prä­gnant zusam­men­fasst: „Rock ’n‘ LOL“ – was über­setzt so viel bedeu­tet wie „Rock-Musik und lau­tes Lachen“. Dass „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ auch einen ordent­li­chen Schuss schwar­zen Humors besit­zen, bewei­sen sie mit ihrer neu­en Sin­gle „Ich bin so krank“, die am Frei­tag, 29. Juli 2022, ihren offi­zi­el­len Release feiert.

In dem fast drei­mi­nü­ti­gen Song wird der musi­ka­li­sche Prot­ago­nist von aller­lei Zip­per­lein geplagt. Sein Kopf pocht, die Augen sind rot. Doch sein Arzt zeigt nur wenig Ver­ständ­nis. „Davon gehst du doch nicht tot“, lau­tet die lapi­da­re Ant­wort des Medi­zi­ners. Der­ar­ti­ge Aus­sa­gen gefal­len dem Pati­en­ten natür­lich über­haupt nicht. Und so besingt er im Refrain sein Lei­den auf dra­ma­ti­sche Wei­se. „Ich bin so krank, so elend krank, ich lie­be mei­nen Pil­len­schrank und nie­mand glaubt mir mei­ne Lei­den, doch ich merk’s genau, ich muss bald ster­ben“. Im Ver­lauf des Lieds ver­schlech­tert sich das Arzt-Pati­en­ten-Ver­hält­nis zuse­hends und endet im wahr­sten Sinn mit einem Knall. Die Fol­ge: Dem Pati­en­ten geht es plötz­lich gut, wäh­rend der Arzt das Zeit­li­che segnet.

The­ma­tisch neh­men „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ ihre Zuhö­rer auf eine musi­ka­li­sche Ana­mne­se mit, die immer wie­der über­ra­schen­de Wen­dun­gen bie­tet und zwi­schen Hypo­chon­drie, Ver­rückt­heit und der Bedeu­tung der Wahr­neh­mung für das selbst­emp­fun­de­ne Lei­den wech­selt. Der Humor ist mit­un­ter tief­schwarz und ein wirk­li­ches Hap­py End gibt es nicht. Das Span­nen­de ist, dass die Bewer­tung von „Ich bin so krank“ bei jedem Zuhö­rer und jeder Zuhö­re­rin unter­schied­lich aus­fal­len dürf­te. So spielt das Lied geschickt mit der Erwar­tungs­hal­tung des Publi­kums und lässt genü­gend Raum für die eige­ne Inter­pre­ta­ti­on der Inhal­te und des Gehör­ten. Oder wie es der ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Ambro­se Bier­ce einst tref­fend for­mu­lier­te: „Alle sind Irre; aber wer sei­nen Wahn zu ana­ly­sie­ren ver­steht, wird Phi­lo­soph genannt“. In die­sem Sin­ne ist „Ich bin so krank“ dann fast schon ein phi­lo­so­phi­sches Lied. Ursprüng­lich wur­de der Song von Come­di­an und Band-Lea­der Atze Bau­er für ein frü­he­res Solo-Pro­gramm geschrie­ben, nun aber hat ihn die Band neu arran­giert und eingespielt.

Zusätz­lich prä­sen­tie­ren Lie­der­la­cher Atze Bau­er, Jer­ry Rösch­mann am Bass und Eric Obst am Schlag­zeug zu ihrer neu­en Sin­gle „Ich bin so krank“ auch noch eine „B‑Seite“. Die beinhal­tet eine Live-Ver­si­on des selbst­iro­ni­schen Songs „Was gescheids“, in der die Band ihren Frust über Lie­der­wün­sche aus dem Publi­kum – von „Sweet Home Ala­ba­ma“ bis „Mar­mor, Stein und Eisen bricht“ – besingt. So for­dern die Zuhö­rer in der über fünf­mi­nü­ti­gen Live-Ver­si­on mit kräf­ti­gem Mit­sin­gen, dass halt mal „Was gescheids“ gespielt wer­den soll.

Der offi­zi­el­le Release-Ter­min für die neue Sin­gle „Ich bin so krank“ von „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ ist Frei­tag, 29. Juli. Beglei­tet wird die Ver­öf­fent­li­chung von einer Ver­lo­sungs­ak­ti­on. So wird zehn Tage lang jeden Tag ein Band-T-Shirt ver­lost. Alle Infos dazu gibt es auf der eben­falls neu­en Face­book-Sei­te der Band unter https://​www​.face​book​.com/​B​a​n​d​-​m​i​t​-​W​i​t​z​-​1​0​2​6​7​4​9​3​9​1​6​2​905.

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