Bam­berg: Der FCE ver­lor eine Kult-Ikone

Günter Blenk verstorben
Trauer des FC Eintracht Bamberg um seinen Stadionsprecher Günter Blenk. Foto: FC Eintracht Bamberg

Trau­er um Mister „AAA. Peeh. Männer.“:

Der FCE ver­liert eine Kult-Ikone

Es kommt sicher nicht all­zu häu­fig vor, dass in einem Bay­ern­li­ga-Spiel­be­richt einem Sta­di­on­spre­cher nahe­zu ein gan­zer Absatz gewid­met wird: Gün­ter Blenk vom FC Ein­tracht Bam­berg hat das geschafft. Bei einem Heim­spiel gegen die SpVgg Bay­ern Hof im Fuchs-Park-Sta­di­on zog er den Namen des Gäste­spie­lers „Ric­car­do Re-don-dooooooo“ mit extre­mer Beto­nung über die Mikro­fo­ne in die Län­ge, als die­ser ein­ge­wech­selt wur­de. Dies schien den Bericht­erstat­ter einer Zei­tung aus Hof der­art begei­stert zu haben, dass er vom „kul­tig­sten Sta­di­on­spre­cher der Liga“ schrieb.

Prä­gen­des Gesicht des FC Eintracht

Der FC Ein­tracht Bam­berg ver­liert mit Gün­ter Blenk nicht nur ein prä­gen­des Gesicht und eine unver­wech­sel­ba­re Stim­me des Ver­eins, son­dern vor allem einen all­seits geschätz­ten und belieb­ten Mit­strei­ter. Mehr als zwölf Jah­re lang war er als Sta­di­on­spre­cher tätig. Sei­ne Lücke wird nicht zu schlie­ßen sein. Wir Fans durf­ten ihn zu letz­ten Mal Ende Mai im Fuchs-Park-Sta­di­on hören. Ab sofort tra­gen wir „AAA“ „Peeh“ „Män­ner“ im Her­zen. Oder auch „Mer­caaaaa­do Di Dio­ooooo, mil­le gra­zie“, wie Gün­ter den seit Beginn der Sai­son 2021/22 neu­en Spon­sor der Zuschau­er­zahl zele­brier­te. Der FC Ein­tracht Bam­berg trau­ert und ver­neigt sich vor einem ganz Gro­ßen in sei­nen Rei­hen. Und auch wir sagen: „Mil­le gra­zie“, Günter!

Ein Nach­ruf von Adri­an Grodel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.