Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 12.07.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Ran­da­lie­rer nicht zu bändigen

COBURG. Zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung kam es am Diens­tag­abend am Thea­ter­platz, bei der ein 33-Jäh­ri­ger sei­nem 24 Jah­re alten Kon­tra­hen­ten ins Gesicht und auch des­sen Kopf gegen einen Tisch schlug. Die Poli­zei konn­te den Rauf­bold spä­ter vor sei­ner Woh­nung festnehmen.

Gegen 18.45 Uhr ging der 33-Jäh­ri­ge am Thea­ter­platz in der Nähe des Spiel­plat­zes auf sein Opfer zu und schlug die­sem ins Gesicht. Anschlie­ßend soll er den Kopf des 24-Jäh­ri­gen mehr­mals gegen einen Tisch geschla­gen haben. Dabei zog sich der Geschä­dig­te offen­bar nur leich­te Ver­let­zun­gen zu.

Der Rauf­bold ergriff dar­auf­hin die Flucht, konn­te jedoch ran­da­lie­rend vor sei­ner Wohn­adres­se von der Poli­zei ange­trof­fen und fest­ge­nom­men wer­den. Als der Mann in den Strei­fen­wa­gen ver­bracht wer­den soll­te, beti­tel­te er die Poli­zi­sten mit einem gan­zen Reper­toire an Kraft­aus­drücken und stieß zudem laut­hals auf öffent­li­cher Stra­ße einen natio­nal­so­zia­li­sti­schen „Gruß“ aus.

Der 33-Jäh­ri­ge war beim Ver­brin­gen in die Arrest­zel­le nicht zu bän­di­gen und muss­te des­halb gefes­selt wer­den. Er trat gegen die Bei­ne zwei­er Poli­zi­sten, gab wie­der­um sei­nen belei­di­gen­den vul­gä­ren Wort­schatz zum Besten und bedroh­te die Beam­ten, die zum Glück durch die Trit­te unver­letzt blieben.

Schein­bar stand der Ran­da­lie­rer unter dem Ein­fluss von Rausch­gift. Als er sich in der Haft­zel­le auch noch selbst ver­let­zen woll­te, war eine Unter­brin­gung in eine psych­ia­tri­sche Kli­nik unausweichlich.

Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt nun wegen einer Viel­zahl an Delik­ten gegen den Delin­quen­ten. Er wird sich unter ande­rem wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung, Wider­stands und tät­li­chem Angriffs gegen die Poli­zei­be­am­ten, Belei­di­gung und Bedro­hung ver­ant­wor­ten müs­sen. Dabei dürf­te sich auch die aus­ge­ru­fe­ne ver­bo­te­ne „Gruß­for­mel“ erschwe­rend auf die zu erwar­ten­de Stra­fe auswirken.

Dieb stiehlt Obst- und Gemüsepflanzen

COBURG. Gleich meh­re­re Pflan­zen und Sträu­cher waren das Ziel eines bis­lang unbe­kann­ten Diebs, der bereits in der ver­gan­ge­nen Woche im Obst­lehr­gar­ten in der Lau­te­rer Stra­ße sein Unwe­sen trieb. Dabei riss der Lang­fin­ger die Obst- und Gemü­se­pflan­zen zwi­schen Mon­tag­abend und Mitt­woch­vor­mit­tag aus dem Boden und mach­te sich damit im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes „vom Acker“. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf über 100 Euro. Hin­wei­se nimmt die Cobur­ger Poli­zei unter der Tel.-Nr. 09561/6450 entgegen.

Alko­ho­li­sier­ten Auto­fah­rer kontrolliert

COBURG. Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le am spä­ten Mon­tag­nach­mit­tag in Unter­lau­ter hat­te ein 50-Jäh­ri­ger zu viel Alko­hol am Steuer.

Kurz nach 17.30 Uhr hiel­ten die Beam­ten den Peu­geot-Fah­rer in der Eisen­acher Stra­ße an. Dabei nah­men die Beam­ten Atem­al­ko­hol­ge­ruch wahr, was ein gerichts­ver­wert­ba­rer Test mit knapp unter einem Pro­mil­le bestätigte.

Wegen der Fahrt unter Alko­hol, erwar­tet der 50-Jäh­ri­ge ein Buß­geld von min­de­stens 500 Euro, zwei Punk­te in der Ver­kehrs­sün­der­kar­tei sowie ein Fahrverbot.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Rausch­gift in der Tasche

Kro­nach: Am Mon­tag­abend gegen 23:30 Uhr kon­trol­lier­te eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach einen jun­gen Mann, der sich im Bereich des Stadt­gra­bens auf­hielt. Als der 28-Jäh­ri­ge die Poli­zi­sten erkann­te, warf er ein klei­nes Tüt­chen weg. Es stell­te sich her­aus, dass der Beschul­dig­te ein Druck­ver­schluss­tüt­chen mit einer Klein­men­ge Cry­s­tal „ent­sorgt“ hat­te. Gegen den Kro­nacher lau­fen Ermitt­lun­gen wegen des Besit­zes von Betäubungsmitteln.

Van­da­lis­mus im Parkhaus

Kro­nach: Im Park­haus „Roda­cher Stra­ße“ trie­ben offen­sicht­lich Jugend­li­che ihr Unwe­sen. Laut poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen hat­ten die Grup­pe einen Feu­er­lö­scher aus einem Schrank genom­men und des­sen Inhalt im Unter­schoss ver­sprüht. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf etwa 500,- Euro. Die Poli­zei Kro­nach ermit­telt wegen Miss­brauchs von Nothilfemitteln.

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