FC Ein­tracht Bam­berg 2010: „Dom­rei­ter“ kom­men in Fahrt

FC Eintracht Bamberg
Domreiter im Aufwind. Foto: Sascha Dorsch

Nach dem star­ken Auf­tritt am Wochen­en­de gegen Dritt­li­gist Bay­reuth legt der FC Ein­tracht Bam­berg gegen den ambi­tio­nier­ten Regio­nal­li­gi­sten SV Aub­stadt nach: bei einem Ein­la­ge­spiel in Len­ters­hau­sen müs­sen die Bam­ber­ger erst mit der Schluss­mi­nu­te den 2:2 Aus­gleich hin­neh­men und kom­men lang­sam in Fahrt.

Erst­mal in die­ser Sai­son war der Kader von Coach Jan Gern­lein nahe­zu kom­plett, was sich auch im Spiel gegen die Aub­städ­ter bemerk­bar mach­te. Zwar gin­gen der Regio­nal­li­gist schnell durch Björn Schön­wies­ner mit 1:0 in Füh­rung, doch nur weni­ge Minu­ten spä­ter glich der agi­le Timm Stra­sser nach einem star­ken Kon­ter aus. In der Fol­ge waren der klas­sen­hö­he­re Geg­ner in Sachen Ball­be­sitz im Vor­teil, konn­te aber kei­ne zwin­gen­den Chan­cen erspie­len. Die „Dom­rei­ter“ zeig­ten sich in der Defen­si­ve enorm sta­bil und waren nicht in Ver­le­gen­heit zu bringen.

Ähn­li­ches Bild in der zwei­ten Spiel­hälf­te. Aub­stadt spiel­te gefäl­lig, aber ohne gro­ße Gefahr. Anders mach­ten es die Schütz­lin­ge von Jan Gern­lein, die in der 70. Minu­ten einen muster­gül­ti­gen Schnellan­griff mit vie­len direk­ten Sta­tio­nen über Tobi­as Linz sau­ber zu Ende spiel­ten und das 2:1 erziel­ten. Die Bam­ber­ger wech­sel­ten nun wie schon in Bay­reuth mun­ter durch und brach­ten den kom­plet­ten Kader zum Einsatz.

Mit der Schluss­mi­nu­te erziel­te dann Max Sche­back den ver­dien­ten 2:2 Aus­gleich. Alles in allem ein wei­te­rer guter Auf­tritt der jun­gen Bam­ber­ger Mann­schaft, was auch Jan Gern­lein erfreu­te: „Ich bin sehr zufrie­den mit dem Spiel heu­te. Wir haben gegen eine der bes­se­ren Mann­schaf­ten der Regio­nal­li­ga nicht nur dage­gen­ge­hal­ten, son­dern genau das gespielt, was wir woll­ten. Aus einer kom­pak­ten Defen­si­ve immer wie­der Nadel­sti­che set­zen. Das haben die Jungs heu­te per­fekt umgesetzt.“

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