Fuß­ball: SpVgg Bay­reuth ver­pflich­tet Eroll Zejnullahu

Vor­stel­lung von Neu­zu­gang Eroll Zejnullahu

„Mit ihm haben wir einen hoch­in­ter­es­san­ten Spie­ler ver­pflich­ten kön­nen“, so Trai­ner Tho­mas Klei­ne über den 27-jäh­ri­gen Eroll Zej­nul­la­hu, der am Mon­tag­nach­mit­tag, 20. Juni 2022, bereits sei­ne erste Trai­nings­ein­heit mit sei­nen neu­en Mann­schafts­kol­le­gen absol­vier­te, „ein offen­siv fle­xi­bel ein­setz­ba­rer Jun­ge, der ein star­kes eins-gegen-eins-Spiel hat. Nach dem Abgang von Ivan Kne­ze­vic haben wir auf des­sen Posi­ti­on damit auf jeden Fall einen guten Ersatz.“

Auf der Visi­ten­kar­ten des zuletzt beim Nord­ost-Regio­nal­li­gi­sten Ber­li­ner AK akti­ven Kickers ste­hen ins­ge­samt 79 Zweit­li­ga­spie­le für Uni­on Ber­lin und den SV Sand­hau­sen. Die 3. Liga kennt er aus sei­nem ein­jäh­ri­gen Gast­spiel bei Carl Zeiss Jena vor drei Jah­ren. Für die Thü­rin­ger stand er elf­mal auf dem Feld.

Die Vita des im Offen­siv­be­reich fle­xi­bel ein­setz­ba­ren Neu­zu­gan­ges ist dabei nicht nur aus fuß­bal­le­ri­scher Sicht höchst inter­es­sant, auch was sei­nen Lebens­weg angeht kann er eini­ges erzäh­len. Der gebür­ti­ge Ber­li­ner, sei­ne Eltern kamen einst als Asyl­su­chen­de aus dem Koso­vo in die Lan­des­haupt­stadt darf getrost als Sinn­bild der gelun­ge­nen Inte­gra­ti­on ange­se­hen wer­den. Nach sei­nen Anfangs­jah­ren in Asyl­un­ter­künf­ten biss er sich durch, wech­sel­te erst im fina­len A‑Jugendjahr nach Sta­tio­nen bei meh­re­ren klei­ne­ren Ber­li­ner Ver­ei­nen zu Uni­on Ber­lin. Und star­te­te dort durch.

Ins­ge­samt sechs Jah­re kick­te er für die „Eiser­nen“, unter­bro­chen von einer ein­jäh­ri­gen Lei­he zum SV Sand­hau­sen, bei dem er an der Sei­te unse­res ehe­ma­li­gen Spiel­ma­chers Manu­el Stiefler agier­te. Nach 79 Zweit­li­ga­ein­sät­zen ging es für Zej­nul­la­hu nach Jena. Nach dem Abstieg aus Liga drei ende­te sein Ver­trag, nach einem hal­ben Jahr ohne Klub zog es ihn zum slo­wa­ki­schen FC Nitra. Ein hal­bes Jahr spä­ter ging es für den drib­bel­star­ken Offen­siv­mann zurück in die Hei­mat, zum Ber­li­ner AK. Einer, der die Kar­rie­re unse­res Neu­zu­gan­ges zuletzt inten­siv ver­folg­te, ist Abu Njie.

Der jet­zi­ge Trai­ner von Ten­nis Borus­sia Ber­lin, einst beim FC Bay­ern Hof und dem FC Schwein­furt 05 aktiv, zeig­te sich von der Nach­richt sei­nes Wech­sels ange­tan. „Eroll ist ein rich­tig guter Jun­ge. Ihn hät­te ich auch ger­ne im Team gehabt!“ Noch eine ande­re Per­son hat fuß­bal­le­risch eini­gen Wert für den koso­va­ri­schen Natio­nal­spie­ler (drei Län­der­spie­le): Fran­cis Kio­yo. Unser ehe­ma­li­ger Sturm­tank ist sein Spie­ler­be­ra­ter. „Ich habe 2011 schon gesagt, dass Bay­reuth in die 2.

Liga gehört“, sagt Kio­yo heu­te, „mit dem Schritt in die 3. Liga ist Bay­reuth ein­fach auch wie­der inter­es­sant für sol­che Spie­ler gewor­den und einen wich­ti­gen Schritt gegangen.“

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