Frak­ti­on Grü­nes Bam­berg prä­sen­tiert Visi­on für Schlachthof-Gelände

Mit Erl­wein-Quar­tier in die Zukunft

Frak­ti­on Grü­nes Bam­berg prä­sen­tiert Visi­on für Gelän­de des Schlacht­hofs zum 150. Geburts­tag des Erbauers 

Der Bam­ber­ger Schlacht­hof steht aktu­ell zur Dis­kus­si­on. Die­se Dis­kus­si­on kennt bis­her nur Pola­ri­tä­ten: Die einen wol­len die Schlie­ßung, die ande­ren den Erhalt – koste es, was es wol­le. Nach Mei­nung der Stadt­rats­frak­ti­on Grü­nes Bam­berg fehlt in die­ser bis­he­ri­gen Dis­kus­si­on jedoch ins­be­son­de­re ein Aspekt: Wel­ches Poten­zi­al bie­tet das Are­al für eine ander­wei­ti­ge Nut­zung? Die Grü­nen beant­wor­ten die­se Fra­ge mit dem „Erl­wein-Quar­tier“.

Fraktion Grünes Bamberg Vision Schlachthof-Gelände Juni 2022

Wich­tig ist den Grü­nen, dass es sich beim Erl­wein-Quar­tier nicht um ein fer­ti­ges Kon­zept han­delt, son­dern um ein Mit­mach­pro­jekt. QR-Code: Grü­nes Bamberg

Ulri­ke Sän­ger, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de und selbst Auf­sichts­rä­tin der Bam­ber­ger Schlacht­hof GmbH äußert sich zu den Grün­den einer mög­li­chen Schlie­ßung: „Der Bam­ber­ger Schlacht­hof ist schon jetzt abhän­gig von zwei indu­stri­el­len Groß­un­ter­neh­men und in einer wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge. Die Dis­kus­si­on um Schlie­ßung oder Erhalt mag pola­ri­sie­ren, aber sie ist not­wen­dig.“ Wich­tig ist den Bam­ber­ger Grü­nen dabei, dass aus Mythen kei­ne Glau­bens­grund­sät­ze wer­den. Aus die­sem Grund haben sie sich mit den ver­schie­de­nen, im Raum ste­hen­den Fra­ge­stel­lun­gen in Form von FAQs (häu­fig gestell­te Fra­gen) aus­ein­an­der­ge­setzt. „Egal ob es um das The­ma Arbeits­plät­ze geht, um die angeb­li­che Regio­na­li­tät oder um die zwei­fel­haf­te Wech­sel­wir­kung zwi­schen loka­ler Fleisch­ver­sor­gung und dem Schlacht­hof – wir wol­len das The­ma ehr­lich und kri­tisch aus jedem Blick­win­kel betrach­ten“, so Andre­as Eichenseher.

In jener Gesamt­be­trach­tung kom­men die Grü­nen zum Schluss, dass das Are­al gro­ße Chan­cen bie­tet. „Das Erl­wein-Quar­tier könn­te für meh­re­re hun­dert Men­schen Wohn­raum bie­ten, kul­tu­rel­le Nut­zun­gen sind denk­bar, nicht stö­ren­des Gewer­be oder Dienst­lei­stun­gen schaf­fen neue Arbeits­plät­ze und auch Hand­werks­be­trie­be könn­ten eine neue Hei­mat fin­den“, erläu­tert Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Chri­sti­an Hader die grü­ne Vision.

Die Namens­ge­bung ist dabei kein Zufall: Der ehe­ma­li­ge Bam­ber­ger Stadt­bau­rat Hans Erl­wein, des­sen Geburts­tag sich vor weni­gen Tagen zum 150. Mal gejährt hat, fin­det als Erbau­er der stadt­bild­prä­gen­den und denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­de Luit­pold­schu­le, VHS (ehem. E‑Werk), Stadt­ar­chiv (ehem. Kran­ken­haus) und eben Schlacht­hof mit dem nach ihm benann­ten Quar­tier das erste Mal eine nament­li­che Wür­di­gung in Bamberg.

Wich­tig ist den Grü­nen, dass es sich beim Erl­wein-Quar­tier nicht um ein fer­ti­ges Kon­zept han­delt, son­dern um ein Mit­mach­pro­jekt. „Die besten Ideen zur Stadt­ent­wick­lung kom­men nicht sel­ten aus der Zivil­ge­sell­schaft. Dar­auf set­zen wir und laden alle Men­schen ein, sich auf www​.erl​wein​-quar​tier​.de ein Bild zu machen und sich zu betei­li­gen. Hier kann etwas rich­tig Gutes ent­ste­hen“, so Sän­ger, Eichen­se­her und Hader abschließend.

Wei­te­re Infos unter https://​erl​wein​-quar​tier​.de/

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