Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 18.06.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Mit Mari­hua­na erwischt

In einem Park­haus in der Erlan­ger Innen­stadt wur­de am Frei­tag, kurz vor 21:00 Uhr, durch eine uni­for­mier­te Strei­fe eine Grup­pe von fünf min­der­jäh­ri­gen Mäd­chen fest­ge­stellt. Wäh­rend der Kon­trol­le der her­um­lun­gern­den Mäd­chen konn­te durch die Poli­zei­be­am­ten star­ker Mari­hua­nage­ruch wahr­ge­nom­men werden.

Dar­auf­hin durch­such­te die Poli­zei­be­am­tin u.a. die Taschen der Mäd­chen. In der Hand­ta­sche einer 16-jäh­ri­gen konn­te ein Joint und ein Dös­chen mit einer klei­nen Men­ge Mari­hua­na auf­ge­fun­den wer­den. Das Mäd­chen wur­de wegen eines Ver­ge­hens nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ange­zeigt. Da sie erst 16 Jah­re alt ist, wur­de ihre Mut­ter über den Vor­fall in Kennt­nis gesetzt.

Bade­aus­flug endet mit Verletzungen

Eine 34-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin beschloss am Frei­tag Nach­mit­tag, ein küh­les Bad zu neh­men. Die poli­zei­be­kann­te Frau stieg, mit Bade­ho­se und T‑Shirt beklei­det, beherzt in die Reg­nitz. Ein Schwimm­ver­such schei­ter­te. Die Frau fiel um und wur­de eini­ge Meter abge­trie­ben, bis sie sich schließ­lich an einem Baum am Ufer fest­hal­ten konn­te. Eine Spa­zier­gän­ge­rin konn­te dies beob­ach­ten und zog sie aus dem Wasser.

Die „Schwim­me­rin“ hat­te sich in der Reg­nitz an bei­den Bei­nen ver­letzt und muss­te zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in die Chir­ur­gie des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Erlan­gen ver­bracht werden.

Da von der Ver­letz­ten star­ker Alko­hol­ge­ruch aus­ging, wur­de durch die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten, vor ihrem Trans­port ins Kli­ni­kum, noch ein Atem­al­ko­hol­test gemacht. Die­ser ergab einen Wert von 2,84 Pro­mil­le, was der Frau jedoch nur gering­fü­gig anzu­mer­ken war. Sie ver­sprach, der­ar­ti­ge Bade­aus­flü­ge zukünf­tig zu unterlassen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land und Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Scha­dens­träch­ti­ger Wohnungseinbruch

So war der Urlaub wohl nicht geplant

Höchstadt – Am gest­ri­gen Frei­tag, in den Nach­mit­tags­stun­den wur­de hie­si­ge Dienst­stel­le durch den Enkel der Geschä­dig­ten infor­miert, dass in das Wohn­haus sei­ner Groß­mutter ein­ge­bro­chen wur­de. Der Ein­bruch wur­de durch die Schwie­ger­toch­ter beim Blu­men­gie­ßen bemerkt, da die bei­den Haus­tü­ren mas­siv ange­gan­gen, Schließ­zy­lin­der auf­ge­bohrt und gezo­gen wurden.

Die Haus­be­sit­ze­rin ist zusam­men mit deren Toch­ter am Vor­tag in den Urlaub gefah­ren. Durch die Täter wur­den in dem geräu­mi­gen Wohn­haus meh­re­re Türen auf­ge­bro­chen und meh­re­re Räu­me durch­wühlt. Das Wohn­ob­jekt am nörd­li­chen Stadt­rand gele­gen ist rings­um bewal­det. Der Ent­wen­dungs­scha­den ist der­zeit nicht bekannt, höchst­wahr­schein­lich wur­de jedoch Schmuck in erheb­li­chen Umfang ent­wen­det Die genaue Scha­dens­hö­he lässt sich erst nach Rück­kehr der Besit­ze­rin aus dem Urlaub end­gül­tig klären.

Dieb­stahl aus Kraftfahrzeug

Höchstadt – Ziem­lich über­rascht zeig­te sich der Geschä­dig­te, als er gegen 15.00 Uhr aus dem Fen­ster sei­nes Wohn­hau­ses sah und in Rich­tung sei­nes gepark­ten Fahr­zeu­ges blick­te. Dort war gera­de ein älte­rer Mann zugan­ge, der über die Bei­fah­rer­sei­te ins Fahr­zeug griff und den Ver­bands­ka­sten ent­wen­de­te. Zusam­men mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin hiel­ten sie den 53-jäh­ri­gen Mann bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest.

Tro­ja­ner hackt Computer

Adels­dorf – Am Frei­tag­abend erstat­te­te der 65-järi­ge Geschä­dig­te Anzei­ge wegen Erpres­sung. Der Mann teil­te den Beam­ten mit, dass er in einer Email ange­schrie­ben und behaup­tet wur­de, dass man über sei­nen Com­pu­ter Kon­trol­le erlangt hät­te. Das System sei mit einem Tro­ja­ner gehackt wor­den, der über ein vom Geschä­dig­ten besuch­tes Por­tal infi­ziert wur­de. Daten des Com­pu­ters hät­te der Täter nun kopiert. Wei­ter­hin hät­te der Täter ein Video gefer­tigt. Der Mann wur­de nun auf­ge­for­dert meh­re­re Tau­send Euro in Bit­coin an eine sog. Bit­coin-Wal­let zu über­wei­sen, um eine Ver­brei­tung des Vide­os zu verhindern.

Da der Mann stut­zig wur­de, an sei­nem Com­pu­ter auch kei­ne Kame­ra war, durch­schau­te er schnell das Gesche­hen. Ein finan­zi­el­ler Scha­den trat glück­li­cher­wei­se nicht ein.

In die­sem Zusam­men­hang weist die Poli­zei dar­auf hin, ein gehö­ri­ges Miss­trau­en bei der­ar­ti­gen Mails wal­ten zu las­sen. Vor­sichts­hal­ber ver­stän­di­gen sie die Poli­zei und klä­ren den Mailinhalt.

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