Bay­reuth: Mit Waf­fe gedroht und Geld gefor­dert – Mann in Untersuchungshaft

symbolbild festnahme

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bayreuth

BAY­REUTH. Ein 29-Jäh­ri­ger ver­such­te Diens­tag­abend mit einer Schuss­waf­fe Geld von sei­nem ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­ber zu erpres­sen. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth und die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth haben die Ermitt­lun­gen übernommen.

Gegen 21.35 Uhr ging der 29-Jäh­ri­ge zu dem Restau­rant, in er bis vor kur­zem gear­bei­tet hat­te. Vor dem Lokal traf der Mann auf zwei Mit­ar­bei­ter. Die­sen erklär­te er, dass er zu dem 46-jäh­ri­gen Geschäfts­füh­rer möch­te, da ihm noch Geld für sei­ne geta­ne Arbeit zuste­he. Dabei zeig­te er den bei­den eine Schuss­waf­fe, die er bei sich trug um sei­ner For­de­rung Nach­druck zu verleihen.

Nach­dem es den bei­den Män­nern gelang einen Not­ruf abzu­set­zen, eil­ten meh­re­re Poli­zei­strei­fen aus Bay­reuth, dar­un­ter auch zivi­le Poli­zi­sten, zu dem Restau­rant in der Richard-Wag­ner-Stra­ße. Die Beam­ten über­wäl­tig­ten den 29-jäh­ri­gen Deut­schen und nah­men ihn vor­läu­fig fest. Dabei stell­ten sie eine Schreck­schuss­waf­fe sicher.

Am Mitt­woch­nach­mit­tag wur­de der 29-Jäh­ri­ge einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt. Die­ser erließ auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth Unter­su­chungs­haft­be­fehl wegen Bedro­hung und Nöti­gung. Er befin­det sich mitt­ler­wei­le in einer Justizvollzugsanstalt.

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