Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 05.06.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Berg­kirch­weih Erlan­gen – 3. Berg­tag – Gesche­hen am Festgelände

Der 3. Berg­tag zeig­te sich von Anfang an bewölkt und schwül. Klei­ne­re Schau­er taten der Stim­mung kei­nen Abbruch – die­se war im All­ge­mei­nen aus­ge­las­sen und friedlich.

Der Zustrom zum Berg war von Beginn an sehr stark. Ab 14:00 Uhr betrug die Aus­la­stung an den Kel­lern ca. 80 Pro­zent. Der Schau­stel­ler­be­reich war zu rund 70 Pro­zent aus­ge­la­stet. Am spä­ten Nach­mit­tag stei­ger­ten sich die Besu­cher­zah­len noch­mals. Die Bier­kel­ler waren ab dann nahe­zu voll aus­ge­la­stet. Auch im Bereich der Fahr­ge­schäf­te war die­ser Trend bemerkbar.

Beim Zulauf zum Berg löste sich von einem Dach eine Biber­schwanz­sach­schin­del aus unge­klär­ter Ursa­che. Die Zie­gel traf eine Besu­che­rin am Kopf. Die Frau erlitt eine Platz­wun­de am Hin­ter­kopf. Die Ver­letz­te wur­de in eine Kli­nik gebracht. Die Ermitt­lun­gen zur Klä­rung der Unfall­ur­sa­che lau­fen derzeit.

Der ab 23 Uhr stark ein­set­zen­de Abstrom in Rich­tung Innen­stadt ver­lief wie der gan­ze Tag sehr gesit­tet und friedfertig.

Die­se Fried­fer­tig­keit wur­de zu Festen­de durch eine tät­li­che Aus­ein­an­der­set­zung im Schüt­zen­weg getrübt. Drei bis­lang unbe­kann­te Män­ner schlu­gen auf zwei ande­re Fest­be­su­cher ein. Die bei­den Geschä­dig­ten wur­den leicht ver­letzt. Das Trio flüch­te­te. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung wur­de eingeleitet.

Ein­satz­ge­sche­hen im Stadt­ge­biet wäh­rend der „Nach­fei­ern“ Wäh­rend der Abwan­de­run­gen vom Fest­ge­län­de in das Stadt­zen­trum benahm sich ein 40- Jäh­ri­ger sprich­wört­lich dane­ben. Der Mann schlug zunächst grund­los gegen eine Sei­ten­schei­be eines Poli­zei­fahr­zeugs. Als der 40-Jäh­ri­ge die Fahr­zeug­front pas­sier­te, streck­te er den Poli­zi­sten im Wagen den „Stin­ke­fin­ger“ ent­ge­gen. Der Mann war mit 1,6 Pro­mil­le erheb­lich alko­hol­si­liert. Es wur­den Straf­ver­fah­ren wegen Beam­ten­be­lei­di­gung und wegen ver­such­ter Sach­be­schä­di­gung am Strei­fen­fahr­zeug eingeleitet.

Gegen 5.15 Uhr kreuz­ten sich in der Innen­stadt noch die Wege von zwei Par­ty­gän­gern. Aus unbe­kann­ten Grün­den kam es zum Streit. Die bei­den Män­ner schlu­gen sich gegen­sei­tig mit Fäu­sten ins Gesicht. Ein 31-Jäh­ri­ger erlitt eine Kopf­platz­wun­de; sein 44-Jäh­ri­ger Kon­tra­hent klag­te über Schmer­zen im Gesicht. Bei­de Her­ren stan­den erheb­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Die Män­ner müs­sen sich jeweils wegen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung verantworten.

Im Zuge von durch­ge­führ­ten Ver­kehrs­kon­trol­len im Stadt­ge­biet wur­den ins­ge­samt 15 Per­so­nen bean­stan­det, die über­mä­ßig alko­ho­li­siert mit Kraft­fahr­zeu­gen unter­wegs waren. Die Betrof­fe­nen nutz­ten alle­samt E‑Scooter (Leih­ge­rä­te). In zehn Fäl­len wur­den Straf­ver­fah­ren wegen der Trun­ken­heit im Stra­ßen­ver­kehr ein­ge­lei­tet. Die gemes­se­nen Alko­hol­wer­te über­stie­gen jeweils die Mar­ke von 1,1 Pro­mil­le. Der Spit­zen­wert lag bei 2,06 Pro­mil­le. In die­sen Fäl­len muss­ten die Betrof­fe­nen Blut­ent­nah­men über sich erge­hen las­sen. In den wei­te­ren fünf Fäl­len wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Ver­stö­ßen gegen die 0,5 Pro­mil­le Gren­ze ein­ge­lei­tet. Es ergeht der drin­gen­de Appell der Erlan­ger Poli­zei, im alko­ho­li­sier­ten Zustand auf Fahr­zeu­ge aller Art zu verzichten!

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Fahr­rad entwendet

Buben­reuth – Bereits am 16.05.22, wur­de in der Zeit von 18.30 Uhr bis 22.30 Uhr, ein in der SBahn­un­ter­füh­rung abge­stell­tes schwar­zes Moun­tain­bike der Mar­ke BBF ent­wen­det. Das Fahr­rad war mit einem Zah­len­schloss gesi­chert und hat­te einen Zeit­wert von ca. 300,- €.

Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den oder die bis­lang unbe­kann­ten Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 09131 / 760–514, mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land in Ver­bin­dung zu setzen.

Dieb­stahl aus Vorgärten

Möh­ren­dorf – Im Tat­zeit­raum vom 03.06.22 – 04.06.22, zwi­schen 17:00 – 10:30 Uhr, entwendete/​n ein oder meh­re­re unbe­kann­te Täter/​innen, diver­se Pflan­zen und Deko­ar­ti­kel aus Vor­gär­ten im Bereich der Klein­see­ba­cher Stra­ße und der Bogen­stra­ße in Klein­see­bach. Hier­bei entwendete/​n der/​die Täter sogar einen im Erd­reich ein­ge­pflanz­ten Strauch, wel­cher zir­ka 100cm hoch gewach­sen war. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich aktu­ell auf etwa 150€.

Nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand benutzte/​n der/​die Täter/​innen zum Abtrans­port des Die­bes­gu­tes ver­mut­lich ein Fahr­zeug. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 09131/760514.

Fahr­übun­gen ohne Führerschein

Bai­ers­dorf – Am Nach­mit­tag des 04.06.22, konn­te eine Strei­fen­be­sat­zung der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land einen Pkw fest­stel­len, wel­cher auf einem öffent­li­chen Pend­ler­park­platz im Sla­lom um gepark­te Fahr­zeu­ge fuhr. Bei der anschlie­ßen­den Ver­kehrs­kon­trol­le des benann­ten Fahr­zeu­ges, konn­ten die Beam­ten fest­stel­len, dass die 19 Jäh­ri­ge Fah­re­rin nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Die Fah­re­rin war in Beglei­tung ihrer Mut­ter und gab an, dass sie ledig­lich eini­ge Fahr­übun­gen durch­führ­te. Eine Wei­ter­fahrt wur­de sogleich durch die Beam­ten unter­bun­den. Die Fah­re­rin muss nun mit einer Anzei­ge wegen „Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis“ rech­nen. Auch die Mut­ter der Fah­re­rin muss nun mit recht­li­chen Kon­se­quen­zen wegen einem „Ermäch­ti­gen zum Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis“ rech­nen. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land weißt dar­auf hin, dass es für Fahr­an­fän­ger oder weni­ger erfah­re­ne Fahrer/​innen geson­der­te Ver­kehrs­übungs­plät­ze gibt. Dies sind abge­sperr­te, pri­va­te Berei­che auf denen ver­schie­de­ne Situa­tio­nen des ech­ten Stra­ßen­ver­kehrs, wie z.B. Kreu­zun­gen, klei­ne Ber­ge oder ande­re Hin­der­nis­se nach­ge­stellt sind. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der Ver­kehrs­übungs­plät­ze kön­nen im Inter­net gefun­den werden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Wei­sen­dorf. Ein 26-jäh­ri­ger Herr aus Wei­sen­dorf wur­de sams­tag­vor­mit­tags mit sei­nem Klein­kraft­rad einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen, da an dem Gefährt kein Kenn­zei­chen ange­bracht war. Wie sich her­aus­stell­te, war der Rol­ler nicht ver­si­chert und der Fahr­zeug­füh­rer wei­ter­hin nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis. Demen­spre­chend muss sich der Herr nun straf­recht­lich verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Sach­be­schä­di­gun­gen in Röttenbach

In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag wur­de nach 02.00 Uhr ein sich ver­däch­tig ver­hal­ten­der Mann in der Sand­stra­ße bei der Poli­zei gemel­det. Der Anru­fer mein­te, dass der Mann alko­ho­li­siert sei und sich am Auto eines Nach­barn zu schaf­fen macht. Die Poli­zei­strei­fe konn­te einen Ver­däch­ti­gen in Tat­ort­nä­he fest­neh­men. Ob der stark alko­ho­li­sier­te Mann Fahr­zeu­ge beschä­digt hat, muss noch abge­klärt wer­den. Die Ermitt­lun­gen lau­fen, auch hin­sicht­lich der ande­ren seit Anfang Juni ange­zeig­ten Beschä­di­gun­gen an gepark­ten Fahr­zeu­gen. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Höchstadt unter der Tele­fon­num­mer 09193/63940 entgegen.

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf der B 505

Bei einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf der B 505 am Sams­tag kurz nach 12.00 Uhr wur­den fünf Fahr­zeug­insas­sen teils schwer ver­letzt und 30.000 Euro Scha­den verursacht.

Ein in Rich­tung Bam­berg fah­ren­der 47jähriger aus dem hie­si­gen Land­kreis kam mit sei­nem Pkw aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che plötz­lich auf die Gegen­fahr­bahn der dort ein­spu­ri­gen Bun­des­stra­ße und kol­li­dier­te mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Pkw eines 74jährigen Auto­fah­rers aus Rade­burg. Ein hin­ter dem Rade­bur­ger fah­ren­der 54jähriger Pkw-Fah­rer konn­te dem Gesche­hen durch geschick­tes Aus­wei­chen fast ganz ent­ge­hen, streif­te aber noch den vor ihm her­um­wir­beln­den Pkw des 74jährigen.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher war allei­ne unter­wegs und wur­de am schwer­sten ver­letzt. Er wur­de mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Kran­ken­haus gebracht, dürf­te aber nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen kei­ne lebens­be­droh­li­chen Ver­let­zun­gen oder blei­ben­de Schä­den davon­ge­tra­gen haben. Die ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeu­ge waren jeweils mit zwei Per­so­nen besetzt und wur­den leicht ver­letzt. Die Insas­sen des zwar halb­sei­tig, aber den­noch fron­tal betrof­fe­nen Autos aus Rade­burg wur­den ins Kran­ken­haus gebracht und dort unter­sucht, die Bei­fah­re­rin hat­te sich einen Arm gebro­chen. Die Insas­sen des fol­gen­den Fahr­zeu­ges konn­ten sich selbst um eine ärzt­li­che Kon­trol­le küm­mern. Die für die Hef­tig­keit des Zusam­men­sto­ßes eher glimpf­li­chen Ver­let­zun­gen sind wohl auch dar­auf zurück zu füh­ren, dass alle Insas­sen ange­gur­tet waren und durch Air­bags geschützt wur­den. Die Bun­des­stra­ße war für die Zeit der Unfall­auf­nah­me und Auf­räum­ar­bei­ten 2 Stun­den gesperrt. Neben Sani­tä­tern und Not­arzt waren die Feu­er­wehr Höchstadt, das THW und die Stra­ßen­mei­ste­rei Bam­berg im Einsatz.

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