Bam­ber­ger Grü­ne kön­nen sich „Brun­nen­pa­ten­schaf­ten“ vorstellen

Funk­ti­ons­fä­hi­ge Brun­nen sind wich­tig für Mikro­kli­ma und Stadtbild

Die aus­ge­trock­ne­ten Brun­nen haben auch die Bam­ber­ger Grü­nen auf dem Zet­tel und hal­ten dies vor allem für wich­tig für das Klein­kli­ma in der Stadt. „Uns ste­hen mit hoher Wahr­schein­lich­keit zuneh­mend hei­ße Som­mer­mo­na­te bevor, da sind funk­tio­nie­ren­de Brun­nen wich­tig für die Befeuch­tung und die Abküh­lung der Luft – gera­de in Stadt­ge­bie­ten mit viel ver­sie­gel­ter Flä­che und wenig Grün“, sagt Stadt­rat Chri­sti­an Hader von Grü­nes Bam­berg. Aber auch das Stadt­bild, vor allem im wert­vol­len Welt­kul­tur­er­be, lei­de unter leb­lo­sen Brun­nen­an­la­gen, in denen sich statt Was­ser nur Laub und Klein­müll sammelt.

Er will des­halb zunächst ein­mal wis­sen, wor­an es über­haupt liegt, dass vie­le bis vor eini­gen Jah­ren noch was­ser­füh­ren­de Brun­nen jetzt kei­ner­lei Nass mehr auf­wei­sen, und was es kosten wür­de, sie wie­der zu reak­ti­vie­ren. Die Stadt habe sich Kli­ma­an­pas­sung zur Auf­ga­be gemacht, und „Brun­nen gehö­ren hier ein­deu­tig dazu“, meint Hader. Auch der von der Schutz­ge­mein­schaft Alt-Bam­berg vor­ge­schla­ge­nen Spon­so­ring-Idee kann er eini­ges abge­win­nen: „War­um nicht Brun­nen­pa­ten­schaf­ten, Spon­so­ring durch angren­zen­de Fir­men oder Fund­rai­sing als Ergän­zung zu kom­mu­na­len Gel­dern für die Brunnensanierung?“

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