Lan­des­thea­ter Coburg gastiert mit Jugend­stück im Bam­ber­ger ETA Hoff­mann Theater

Was das nashorn sah... Landestheater Coburg gastiert mit dem Jugendstück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ bei den 38. Bayerischen Theatertagen in Bamberg. Foto: Landestheater

Lan­des­thea­ter Coburg gastiert mit dem Jugend­stück „Was das Nas­horn sah, als es auf die ande­re Sei­te des Zauns schau­te“ bei den 38. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­gen in Bamberg

Vor­stel­lung am Sonn­tag, 22. Mai 2022 um 16:00 Uhr am ETA Hoff­mann Theater

Lan­des­thea­ter Coburg prä­sen­tiert “ Was das Nas­horn sah..“. Foto: Landestheater

Der­zeit fin­den die 38. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­ge in Bam­berg statt. Auch das Lan­des­thea­ter Coburg ist mit dem beson­de­ren Jugend­stück „Was das Nas­horn sah, als es über den Zaun schau­te“ in der Regie von Bir­git Ecken­we­ber ein­ge­la­den, das am Sonn­tag, den 22. Mai 2022 um 16:00 Uhr auf der Gro­ßen Büh­ne des ETA Hoff­mann Thea­ters gezeigt wird. Der Autor Jens Rasch­ke, der sich seit vie­len Jah­ren dem Kin­der- und Jugend­thea­ter wid­met und sich dabei auch immer wie­der an ern­ste und unbe­que­me The­men her­an­wagt, erzählt mit einer kon­ge­nia­len Tier­fa­bel von Zivil­cou­ra­ge, Mit­läu­fer­tum und dem Hin- und Weg­se­hen, wie es sich im Zwei­ten Welt­krieg ereignete.

Die Tie­re füh­ren ein beschau­li­ches Leben im Zoo. Nur ein Schorn­stein hin­ter dem Sta­chel­draht ragt qual­mend und bedroh­lich in den Him­mel. Was auf der ande­ren Sei­te des Zauns pas­siert, küm­mert sie nicht. Dar­an ändert auch der plötz­li­che Tod des Nas­horns nichts. Eines Tages wird jedoch ein neu­er Mit­be­woh­ner gelie­fert: Ein Bär, der zum Miss­fal­len der ande­ren Zoo­be­woh­ner unbe­que­me Fra­gen stellt: Wor­an ist das Nas­horn gestor­ben? Wer sind die Gestreif­ten auf der ande­ren Sei­te? Wer sind die Gestie­fel­ten? War­um stinkt die Luft so uner­träg­lich? Immer wie­der wird er gewarnt, nicht so neu­gie­rig zu sein. Gebannt vom Anblick des Schorn­steins, will der Bär schließ­lich den Din­gen auf den Grund gehen und fasst einen ver­häng­nis­vol­len Entschluss…

Ange­lehnt ist das Stück an die Geschich­te des histo­risch beleg­ten Zoos im KZ Buchen­wald, der der Frei­zeit­ge­stal­tung der Lager­mit­ar­bei­ter und ihrer Fami­li­en diente.
Die Mit­glie­der des Cobur­ger Schau­spiel­ensem­bles Ker­stin Hänel, Lean Far­gel, Ste­phan Mertl und Niklaus Scheib­li schlüp­fen in dem inten­si­ven, kom­ple­xen und span­nen­den Stück in eine Viel­zahl von Rol­len. Neben den zwi­schen Poe­sie und All­tags­spra­che wech­seln­den Dia­lo­gen lebt das Stück von star­ken bewe­gen­den Bil­dern, in Sze­ne gesetzt von Büh­nen- und Kostüm­bild­ne­rin Kri­sti­na Böcher und Licht­de­si­gner Klaus Bröck.

Und am Ende wer­den die Zuschau­er mit einer ent­schei­den­den Fra­ge ent­las­sen: Hin­se­hen oder Weg­se­hen? Wie ent­schei­de ich mich jeden ein­zel­nen Tag aufs Neue?

Tickets erhält man noch online www​.baye​ri​sche​-thea​ter​ta​ge​.de; Frei­tag und Sams­tag von 11:00 bis 14:00 Uhr an der Thea­ter­kas­se des ETA Hoff­mann Thea­ters, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1, 96047 Bam­berg, Tel. 0951–87 3030 sowie an der Tages­kas­se ab eine Stun­de vor Vorstellungsbeginn.

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