Bay­CE­ER-Vor­trag an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth: Ober­fran­ken im Klimawandel

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Im Rah­men der vom Bay­CE­ER (Bay­reuth Cen­ter of Eco­lo­gy and Envi­ron­men­tal Rese­arch) orga­ni­sier­ten Vor­trags­rei­he „Öko­lo­gie und Umwelt­for­schung“ fin­det am Don­ners­tag, 12. Mai 2022, ab 12.15 Uhr, ein Vor­trag zum The­ma „Ober­fran­ken im Kli­ma­wan­del“ im Gebäu­de Geo­wis­sen­schaf­ten, Hör­saal H 8 in Prä­senz statt. Es refe­rie­ren Prof. Dr. Tho­mas Foken (pen­sio­nier­ter Pro­fes­sor der Mikro­me­teo­ro­lo­gie, Bay­CE­ER, Uni­ver­si­tät Bay­reuth) und Pri­vat­do­zent Dr. Johan­nes Lüers (Lei­ter Bund Natur­schutz in Bay­ern e.V., Bayreuth).

Zum Vor­trag: Ober­fran­ken weist erheb­li­che regio­na­le Unter­schie­de auf, mit mil­dem Kli­ma nahe Bam­berg, wel­ches sogar Wein­bau zulässt, bis zu lang­an­hal­ten­den win­ter­li­chen Peri­oden auf den höch­sten Erhe­bun­gen des Fich­tel­ge­bir­ges. Der Kli­ma­wan­del führ­te bis­lang weit­ge­hend ein­heit­lich zu einer Erwär­mung um 2,0 Grad mit der Kon­se­quenz der Ver­schie­bung der Iso­ther­men um etwa 300 Höhen­me­ter. Damit ver­bun­den ist ein dra­sti­scher Rück­gang der Schnee­decke mit deut­li­chen Aus­wir­kun­gen auf den Win­ter­tou­ris­mus im Fich­tel­ge­bir­ge und eine Zunah­me bzw. das erst­ma­li­ge Auf­tre­ten beson­ders hei­ßer Tage im Raum Bam­berg. Aber auch Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels wie eine aus­ge­präg­te Früh­jahrs­trocken­heit sind seit über 20 Jah­ren deut­lich merk­bar. Der Vor­trag gibt einen Über­blick über die ein­ge­tre­te­nen Kli­ma­än­de­run­gen in allen ober­frän­ki­schen Regionen.

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