Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 08.05.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Ran­da­le wegen Gaststättenschließung

Am Abend des 07.05.2022 besuch­te ein 21-jäh­ri­ger Erlan­ger eine Gast­stät­te in Dech­sen­dorf. Da die Gast­stät­te schloss, wur­de dem Erlan­ger kein wei­te­rer Alko­hol aus­ge­schenkt. Die­ser sah dies nicht ein und wur­de aggres­siv und fing einen Streit mit dem Gast­wirt an. Dabei schmiss er auch Tische und Stüh­le um, es ent­stand jedoch kein Sach­scha­den. Beim Ein­tref­fen einer Strei­fe, war er auch die­ser gegen­über sehr aggres­siv und zeriss sich sein T‑Shirt. Zur Unter­bin­dung von wei­te­ren Straf­ta­ten, wur­de der erheb­lich alko­ho­li­sier­te Erlan­ger in Gewahr­sam genom­men und konn­te sei­nen Rausch in der Gewahr­sams­zel­le der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt ausschlafen.

Feu­er­wehr­ab­sper­rung ignoriert

Am Abend des 07.05.2022 fand in Erlan­gen Dech­sen­dorf ein Fest­zug der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr im Rah­men des Flo­ri­ans­tags statt. Zwei Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr sperr­ten die Fahr­bahn hin­ter dem Fest­zug. Ein 63-jäh­ri­ger Erlan­ger der mit sei­nem PKW dahin­ter fuhr, war wohl nicht damit ein­ver­stan­den, dass er die Fahr­bahn nicht befah­ren darf, obwohl er von den Feu­er­wehr­mit­glie­dern dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de. Er fuhr des­halb zwei­mal auf den absper­ren­den Feu­er­wehr­ler zu. Hier­bei tou­chier­te er die­sen mit sei­nem PKW an den Knie­schei­ben. Das Feu­er­wehr­mit­glied wur­de hier­bei leicht ver­letzt. Den PKW-Fah­rer erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen gefähr­li­cher Körperverletzung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Höchstadt – Am Sams­tag­mor­gen stell­ten Poli­zei­be­am­te bei der Kon­trol­le eines 63-jäh­ri­gen PKW-Fah­rers in der Etzels­kir­che­ner Stra­ße star­ken Atem­al­ko­hol­ge­ruch im Fahr­zeug fest. Da ein Test am Alko­ma­ten knapp 1,5 Pro­mil­le ergab, wur­de bei dem Mann eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und in einem Kran­ken­haus durch­ge­führt. Der Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt und die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Gleich­zei­tig wur­de bekannt, dass gegen den Mann ein offe­ner Haft­be­fehl auf­grund einer Trun­ken­heits­fahrt aus dem Jahr 2017 und ein aktu­el­les Fahr­ver­bot vor­lie­gen. Der Haft­be­fehl konn­te durch eine Zah­lung des 63-jäh­ri­gen abge­wen­det wer­den. Auf­grund des bestehen­den Fahr­ver­bots erwar­tet den Mann, neben der Trun­ken­heits­fahrt, auch noch eine Anzei­ge wegen dem Ver­ge­hen des Fah­rens trotz Fahrverbots.

Dumm gelau­fen

Gleich zwei Fuß­gän­ger stürz­ten in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag durch ihre eige­ne Unge­schicktheit beim Nach­hau­se­weg und ver­letz­ten sich so selbst. Der erste, ein 37jähriger aus Höchstadt, war kurz nach Mit­ter­nacht auf dem Nach­hau­se­weg von der Kirch­weih Etzels­kir­chen und zog sich beim Sturz eine Schnitt­wun­de an einer Hand zu, die im Kran­ken­haus behan­delt wer­den musste.

Der zwei­te Mann war nach 03.00 Uhr in Hem­ho­fen auf dem Weg nach Hau­se, aller­dings im Dun­keln und auf einem Feld­weg, was ihn zu Fall brach­te. Die ver­meint­li­che Abkür­zung führ­te dann mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus, weil der 52jährige sich bei dem Sturz einen Unter­schen­kel brach.

Gestürz­ter Radfahrer

Eine rasan­te Fahrt mit dem Fahr­rad auf einem Feld­weg ende­te für einen 69jährigen am Sams­tag­abend im Kran­ken­haus. Ein ent­ge­gen­kom­men­der Trak­tor­fah­rer hat­te sein Gefährt ange­sichts des Rad­fah­rers auf dem Schot­ter­weg ange­hal­ten. Der 69jährige Biker stürz­te bei dem Ver­such, eben­falls zum Ste­hen zu kom­men, direkt vor dem Trak­tor und zog sich Kopf­ver­let­zun­gen zu.

Nack­te Tatsachen

Eine unge­wöhn­li­che Mit­tei­lung ereil­te am Sams­tag um 23.00 Uhr die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch. Ein völ­lig nack­ter Mann saß im Trep­pen­haus eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in Höchstadt. Ein Anwoh­ner sorg­te sich zu Recht und ver­stän­dig­te die Poli­zei. Nach­dem der jun­ge Mann offen­bar unter Dro­gen­ein­fluss stand und noch nicht ein­mal sei­nen Namen nen­nen konn­te, wur­de er in eine Fach­kli­nik gebracht. Bis 05.00 Uhr mor­gens war noch immer nicht klar, um wen es sich han­delt. Erst als sei­ne Freun­de nach ihm such­ten und die Poli­zei um Hil­fe baten, wur­de die Iden­ti­tät des 19jährigen aus Bam­berg bekannt.

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