Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 27.04.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

E‑S­coo­ter-Fah­rer ver­sucht Poli­zi­sten umzufahren

Mitt­woch­nacht um kurz nach Mit­ter­nacht flüch­te­te in der Innen­stadt ein 40-Jäh­ri­ger Fah­rer eines E‑Scooters vor einer Polizeikontrolle.

Eine Poli­zei­strei­fe ver­such­te im Vor­feld ver­geb­lich den Mann mit sei­nem Gefährt einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le zu unter­zie­hen. Der 40-Jäh­ri­ge ließ die Anhal­te­auf­for­de­run­gen der Beam­ten außer Acht und flüch­te­te auf dem Rol­ler durch das Stadtzentrum.

Im Park­haus an der Fuch­sen­wie­se ver­such­te ein Poli­zei­be­am­ter den Mann zur Anhal­tung zu bewe­gen. Der 40-Jäh­ri­ge fuhr dar­auf­hin mit dem Rol­ler fron­tal auf den Poli­zi­sten zu. Der Beam­te konn­te sich nur durch einen beherz­ten Sprung zur Sei­te in Sicher­heit brin­gen. Kurz dar­auf wur­de der Mann mit Zwang vom Scoo­ter beför­dert und fixiert.

Der Fah­rer stand unter Alko­hol­ein­fluss. Ein Alko­hol­test beschei­nig­te einen Wert von 1,2 Pro­mil­le. Es wur­de eine Blut­pro­be entnommen.

Neben der Alko­hol­fahrt wird gegen den 40-Jäh­ri­gen wegen des tät­li­chen Angriffs auf einen Poli­zei­be­am­ten und ver­such­ter gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung straf­recht­lich ermittelt.

Der reni­ten­te Fah­rer wur­de bei dem Vor­fall leicht am Bein ver­letzt. Der Poli­zist blieb unver­letzt und konn­te sei­nen Dienst fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Pkw an bei­den Sei­ten verkratzt

Möh­ren­dorf – Am 22.04.2022, zwi­schen 15:15 und 21:00 Uhr, wur­de im Lupi­nen­weg ein grau­er VW Lupo beschä­digt. Das Auto war am Stra­ßen­rand geparkt und wur­de beid­sei­tig mit einem unbe­kann­ten Gegen­stand mut­wil­lig ver­kratzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den von etwa 1000€.

Hin­wei­se über den bis­lang unbe­kann­ten Täter oder die Tat nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land unter der Tel.: 09131/760–514 entgegen.

Kind nach der Schu­le von Hund angefallen

Utten­reuth – Am Diens­tag, 26.04.2022, wur­de ein Schul­kind, das sich gera­de auf den Nach­hau­se­weg bege­ben hat­te, von einem gelb-gol­de­nen, ca. 80 cm hohen Hund angefallen.

Der Hund war ledig­lich an einer Schlepp­lei­ne befe­stigt, wel­che die Hal­te­rin noch dazu los­ge­las­sen hat. Der Hund hat das Mäd­chen erst zu Boden gewor­fen und dann auch noch in den Unter­arm gebis­sen. Da das Mäd­chen aus Angst weg gerannt ist, sind die Per­so­na­li­en der Hun­de­hal­te­rin der­zeit nicht bekannt. Hin­wei­se über die bis­lang unbe­kann­ten Hun­de­hal­te­rin nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land unter der Tel.: 09131/760–514 entgegen.

Wild­un­fall nicht gemel­det – Anzeige

Utten­reuth – Ein Ver­kehrs­teil­neh­mer hat­te bereits am Frei­tag den 22.04.2022 einen Wild­un­fall mit sei­nem Pkw. Hier­bei war es zum Kon­takt zwi­schen Pkw und dem Reh gekom­men. Am Pkw des Man­nes ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 2000 Euro. Das Reh lief ver­letzt in den Wald. Den Vor­fall mel­de­te der Mann jedoch nicht unver­züg­lich weder der Poli­zei noch dem zustän­di­gen Revierinhaber.

Erst am 25.04.22 kam er zur Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land. Durch die Poli­zei­be­am­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land wur­de daher umge­hend ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren gegen den Mann wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Baye­ri­schen Jagd­ge­setz ein­ge­lei­tet. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land weist in die­sem Zusam­men­hang noch­mals dar­auf hin, dass Wild­un­fäl­le unver­züg­lich der Poli­zei oder dem zustän­di­gen Revier­in­ha­ber zu mel­den sind. So ist unter ande­rem gewähr­lei­stet, dass das Reh schnellst­mög­lich von sei­nen Lei­den erlöst wer­den kann.

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach und Höchstadt a.d.Aisch

- Fehl­an­zei­ge -

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