Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt zum The­ma „Unte­re Brücke“

symbolfoto polizei

Nach dem ersten Wochen­en­de mit pro­fes­sio­nel­ler Bewir­tung der Unte­ren Brücke in der Bam­ber­ger Alt­stadt zieht die Poli­zei ein erstes posi­ti­ves Fazit. Seit Sams­tag ist die Unte­re Brücke, die sich zuletzt zum Par­ty-Hot­spot ent­wickelt hat, bestuhlt und bewir­tet. Auch nach Betriebs­schluss ist ein Sicher­heits­dienst vor Ort.

Die Poli­zei wur­de im Ver­lauf des Oster­wo­chen­en­des zwei Mal zur Unte­ren Brücke alar­miert. In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag wur­de ein 23-Jäh­ri­ger aus Bam­berg vom Sicher­heits­dienst gegen 4:00 Uhr Frühs dabei beob­ach­tet, wie er eini­ge Dekor­pflan­zen über die Brü­stung in die Reg­nitz warf. Gegen den stark alko­ho­li­sier­ten Mann, der angab, dass ihm die Neu­ge­stal­tung der Brücke nicht gefal­len wür­de, wur­de Anzei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung erstattet.

Tags zuvor, in der Nacht von Kar­frei­tag auf Sams­tag, ver­schmutz­ten zwei jun­ge Män­ner ins­ge­samt 15 Tische, in dem sie die­se beim Vor­bei­ge­hen anu­ri­nier­ten. Die bei­den jun­gen Män­ner konn­ten uner­kannt flüch­ten, die Kosten für die not­wen­di­ge Rei­ni­gung betru­gen rund 100,00 Euro. Die Poli­zei ermit­telt auch hier wegen Sachbeschädigung.

Nach den zuletzt stark gestie­ge­nen Ein­satz­zah­len und Anwoh­ner­be­schwer­den wegen auf der Unte­ren Brücke fei­ern­den Jugend­li­chen deu­ten die ersten Erfah­run­gen nach dem Oster­wo­chen­en­de dar­auf hin, dass die Bewir­tung zu einer deut­li­chen Beru­hi­gung bei­tra­gen könn­te. Beschwer­den wegen Ruhe­stö­run­gen gin­gen bei der Poli­zei nicht ein. Eine kon­kre­te Ver­la­ge­rung an ande­re Orte der Innen­stadt kann die Poli­zei bis­her noch nicht erken­nen. Ein erstes Fazit wird aller­dings erst in eini­gen Wochen gezo­gen wer­den kön­nen, wenn die war­men Som­mer­tem­pe­ra­tu­ren noch mehr Jugend­li­che auf die Stra­ßen der Bam­ber­ger Innen­stadt locken werden.

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