Bay­reu­ther MdB Tho­mas Hacker: „Ampel-Regie­rung unter­stützt ener­gie­in­ten­si­ve Betrie­be in Ober­fran­ken und sichert Arbeitsplätze“

MdB Thomas Hacker © Thomas Hacker
MdB Thomas Hacker © Thomas Hacker

Ange­sichts der schwe­ren Kri­se der ener­gie­in­ten­si­ven Unter­neh­men als Fol­ge des Krie­ges in der Ukrai­ne hat sich die Bun­des­re­gie­rung am Frei­tag (08.04.2022) auf ein zen­tra­les Hilfs­pa­ket für Fir­men ver­stän­digt. Davon wer­den auch die viel­fäl­ti­gen ober­frän­ki­schen Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men im Bereich der Glas- ‚Por­zel­lan- sowie Tex­til­her­stel­lung sowie der vor- und nach­ge­la­ger­ten Betrie­be pro­fi­tie­ren, die durch die dra­ma­tisch gestie­ge­nen Ener­gie­ko­sten und ein­ge­schränk­te Lie­fer­ket­ten vor dem Aus stehen.

Zen­tra­ler Fokus der För­der­maß­nah­men liegt dabei auf der Siche­rung der Pro­duk­ti­on in Deutsch­land zu wett­be­werbs­fä­hi­gen Bedin­gun­gen durch ein geziel­tes Kri­sen- und För­der­pro­gramm, das Bun­des­fi­nanz­mi­ni­ster Chri­sti­an Lind­ner (FDP) und Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ster Robert Habeck (Bünd­nis 90/​Grüne) am Frei­tag in Ber­lin gemein­sam vor­stell­ten. Die Bun­des­re­gie­rung reagiert ziel­ge­rich­tet und befri­stet mit fünf zen­tra­len Instrumenten:

  • KfW-Son­der­pro­gramm
  • Bund-Län­der-Bürg­schafts­pro­gramm
  • Eigen­ka­pi­tal­in­stru­men­te
  • Liqui­di­täts­hil­fen an den Ter­min­märk­ten (sog. Margining)
  • Ein Pro­gramm zur tem­po­rä­ren Kosten­dämp­fung des Erd­gas- und Strom­preis­an­stiegs für beson­ders betrof­fe­ne Unter­neh­men in Form eines zeit­lich befri­ste­ten und eng umgrenz­ten Kostenzuschusses.

In den letz­ten Wochen hat­te der Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Tho­mas Hacker (FDP) auch gemein­sam mit ande­ren ober­frän­ki­schen Bun­des­tags­mit­glie­dern aus der Regie­rungs­ko­ali­ti­on zahl­rei­che ener­gie­in­ten­si­ve Unter­neh­men in der Regi­on und angren­zen­den Län­dern besucht und dabei ent­schie­den direk­te und unbü­ro­kra­ti­sche Hil­fe vom Bund ein­ge­for­dert. Tho­mas Hacker ist ange­sichts der heu­ti­gen Per­spek­ti­ve zuver­sicht­lich: „Das beschlos­se­ne Paket zeigt unmiss­ver­ständ­lich: Die Ampel-Regie­rung gibt den ener­gie­in­ten­si­ven Betrie­ben in Ober­fran­ken die not­wen­di­ge Unter­stüt­zung. Es ist rich­tig, jetzt das Not­wen­di­ge zu tun, um Arbeits­plät­ze zu sichern, einen Kahl­schlag in gan­zen Indu­strien zu ver­hin­dern und den Wan­del zu nach­hal­ti­ge­rer Pro­duk­ti­on zu ermöglichen.“

Hacker wies zugleich dar­auf hin, dass auch der Frei­staat Bay­ern und die ande­ren Län­der in der Pflicht sein, die damit ver­bun­de­ne Trans­for­ma­ti­on zu einer nach­hal­ti­ge­ren Pro­duk­ti­on pro­ak­tiv zu beglei­ten. „Unter­neh­me­ri­sches Risi­ko gera­de in die­sem Bereich soll­ten wir gemein­sam unter­stüt­zen, statt die­ses par­tei­po­li­tisch zu erschwe­ren“, betont Hacker. „Jedem muss klar sein, dass eine ein­mal still­ge­leg­te Schmel­z­wan­ne für immer kalt blei­ben wird.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem Paket fin­den Sie unter:
https://​www​.bun​des​fi​nanz​mi​ni​ste​ri​um​.de/

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