Baye­ri­sche For­schungs­stif­tung för­dert Tech­no­lo­gie­pro­jek­te in Hof und Erlan­gen (u.a.)

Erste För­der­run­de der Baye­ri­schen For­schungs­stif­tung 2022: Rund 3,5 Mil­lio­nen Euro für acht Technologieprojekte

Der Stif­tungs­rat der Baye­ri­schen For­schungs­stif­tung hat für acht Tech­no­lo­gie­pro­jek­te aus ganz Bay­ern Zuschüs­se in Höhe von ins­ge­samt rund 3,5 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt. Das For­schungs­spek­trum reicht dabei von Data-Sci­ence und KI-For­schung sowie Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten bis zu Anwen­dun­gen in der Pro­zess- und Pro­duk­ti­ons­tech­nik, der Medi­zin­tech­nik sowie im Kli­ma- und Umweltschutz.

Wis­sen­schafts­mi­ni­ster Mar­kus Blu­me, der die Sit­zung des Stif­tungs­ra­tes erst­mals lei­te­te: „Die acht neu­en Pro­jek­te zei­gen: Hier wird ein­mal mehr der Zukunftstur­bo gezün­det! Mit der Baye­ri­schen For­schungs­stif­tung ermög­li­chen wir heu­te die Inno­va­tio­nen von mor­gen: Wie rei­ni­gen wir Abwas­ser zum Schutz von Trink­was­ser­res­sour­cen? Wie lässt sich mit Fas­sa­den­ele­men­ten das Kli­ma in Städ­ten posi­tiv beein­flus­sen? Wie kön­nen lebens­be­droh­li­che neu­ro­mus­ku­lä­re Erkran­kun­gen bei Klein­kin­dern früh­zei­tig erkannt wer­den? In den geför­der­ten Pro­jek­ten erfor­schen und ent­wickeln Wis­sen­schaft und Wirt­schaft Hand in Hand wert­vol­le Bau­stei­ne zur Lösung hoch­kom­ple­xer Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit.

Das ist baye­ri­sche Erfin­der­kul­tur par excel­lence, die uns allen zugu­te­kommt!“ Jähr­lich bera­ten die Gre­mi­en der Baye­ri­schen For­schungs­stif­tung über Pro­jekt­an­trä­ge mit einem Gesamt­vo­lu­men von über 50 Mil­lio­nen Euro.

Die For­schungs­stif­tung hat seit ihrer Grün­dung im Jahr 1990 für 1009 Pro­jek­te rund 617 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt. Gemein­sam mit den Co-Finan­zie­rungs­an­tei­len der baye­ri­schen Wirt­schaft wur­de damit ein Gesamt­pro­jekt­vo­lu­men von 1,360 Mil­li­ar­den Euro angestoßen.

Zusätz­lich ver­gibt die For­schungs­stif­tung Sti­pen­di­en für die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit von For­sche­rin­nen und For­schern sowie (Post-)Doktorandinnen und Doktoranden.

Als neue Pro­jek­te wer­den gefördert:

Mit rund 294.000 Euro das Pro­jekt SEka­seG – Syste­ma­ti­sche Elek­tri­fi­zie­rung kon­ven­tio­nell ange­trie­be­ner stark emit­tie­ren­der Großgeräte

Im Pro­jekt sol­len eine Soft­ware­um­ge­bung sowie Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu deren Ein­satz bei der Elek­tri­fi­zie­rung von kon­ven­tio­nell ange­trie­be­nen Groß- gerä­ten aus­ge­ar­bei­tet wer­den, um Unter­neh­men und Anwen­dern (ins­bes. KMU) einen Ein­tritt in dis­rup­ti­ve Tech­no­lo­gie­ver­än­de­rung zu ermöglichen.

Zur Ver­an­schau­li­chung und Vali­die­rung der digi­ta­len Ent­wick­lungs­grund­la­ge wird anhand einer futu­ri­sti­schen Rüt­tel­plat­te die digi­ta­le Modell­qua­li­tät mess­tech­nisch unter­sucht. Die uni­ver­sell ein­setz­ba­re Soft­ware­um­ge­bung soll nach Pro­jek­ten­de als Open-Source-Lösung bereit­ge­stellt wer­den und lei­stet somit vor­wett­be­werb­lich einen wich­ti­gen Bei­trag zur her­stel­ler­un­ab­hän­gi­gen Elek­tri­fi­zie­rung von bis­her kon­ven­tio­nell betrie­be­nen Groß­ge­rä­ten, indem sie aktu­el­le Ent­wick­lungs­bau­stei­ne intel­li­gent kombiniert.

  • Pro­jekt­lei­tung: Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Mün­chen, Lehr­stuhl für För­der­tech­nik Mate­ri­al­fluss Logi­stik (fml)
  • Pro­jekt­part­ner: Wacker Neu­son Pro­duk­ti­on GmbH & Co. KG, Rei­cherts­ho­fen MAC­CON GmbH & Co. KG, München

Mit 498.000 Euro das Pro­jekt Dia­man­t­elek­tro­den auf Kera­mik­ba­sis zur Abwas­ser­rei­ni­gung – DiaKerWa

Der Schutz von Trink­was­ser­res­sour­cen ist welt­weit ein zen­tra­les Über­le­bens­the­ma. In Deutsch­land sind dabei ins­be­son­de­re die Auf­be­rei­tung von stark bela­ste­ten Indu­strie- oder Agrar­ab­wäs­sern zur Ein­lei­tung in Klär­an­la­gen respek­ti­ve direkt in das Grund­was­ser, die Anrei­che­rung von Spu­ren­stof­fen im Grund­was­ser und die Keim­be­la­stung im Trink­was­ser im Fokus zahl­rei­cher For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten und indu­stri­el­ler Lösungsansätze.

Ziel des Pro­jek­tes Dia­Ker­Wa ist es, für das EAOP-Ver­fah­ren (Elec­tro­che­mi­cal Advan­ced Oxi­da­ti­on Pro­cess) effi­zi­en­te­re und kosten­gün­sti­ge­re Kera­mik-basier­te Dia­man­t­elek­tro­den aus „hei­mi­schen“ Res­sour­cen zu ent­wickeln und, wenn eine prin­zi­pi­el­le Funk­tio­na­li­tät erreicht wer­den kann, mit ersten Demon­stra­to­ren für unter­schied­li­che Was­ser­be­hand­lungs­auf­ga­ben zu testen.

Die mög­li­chen Anwen­dun­gen rei­chen dabei von der Behand­lung hoch­be­la­ste­ter Tex­til­ab­wäs­ser bis hin zum Spu­ren­stoff­ab­bau oder zur Des­in­fek­ti­on in Haus­ge­rä­ten oder Zister­nen. Fern­ziel ist die oxi­da­ti­ve Behand­lung von Klär­werks­ab­wäs­sern in der vier­ten Klärstufe.

  • Pro­jekt­lei­tung: Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg, Lehr­stuhl für Werk­stoff­kun­de und Tech­no­lo­gie der Metal­le (WTM)–
  • Pro­jekt­part­ner:
    • Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg, Pro­fes­sur für Mikrobiologie
    • Fly for Design 1 GmbH, Schönwald
    • Novan­ta Euro­pe GmbH, Wackersdorf
    • B/S/H Haus­ge­rä­te GmbH, München/​Dillingen a. d. Donau
    • PPU Umwelt­tech­nik GmbH, Bayreuth
    • TVD Tex­til­ver­ed­lung Drech­sel GmbH, Selb

Mit 224.000 Euro das Pro­jekt TubUS – Ultra­schall-sicht­ba­rer Mikroschlauch

Die mei­sten chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe ohne Voll­nar­ko­se erfor­dern die ört­li­che Betäu­bung der Pati­en­ten durch die Ver­ab­rei­chung eines Anäs­the­ti­kums. Dies erfolgt zuneh­mend stark loka­li­siert über einen Schlauch, des­sen Platz­ie­rung mit­tels Injek­ti­ons­na­del über rönt­ge­no­gra­phi­sche oder Ultra­schall (US)- basier­te Ver­fah­ren kon­trol­liert wird. Der Schlauch selbst ist durch USVer­fah­ren nicht und mit­tels Rönt­gen-Ver­fah­ren nur teil­wei­se sicht­bar, wes­halb Prä­zi­si­on und Gewähr­lei­stung der kor­rek­ten Schlauch­po­si­ti­on nach Ent­fer­nung der metal­li­schen Nadel begrenzt sind. Die­ser Man­gel wird kom­pen­siert durch eine Ver­ab­rei­chung von grö­ße­ren Men­gen an Anäs­the­ti­ka und den Ein­satz von teu­re­ren Rönt­gen­ver­fah­ren mit Kon­trast­mit­teln, die zu Neben­wir­kun­gen füh­ren können.

Das Ziel des Pro­jek­tes TubUS ist die Ent­wick­lung eines neu­en Kunst­stoff­schlauchs, wel­cher mit­tels inno­va­ti­ver Mikro­struk­tu­ren deut­lich in US sicht­bar ist. Hier­zu wer­den die Pro­jekt­part­ner sowohl die Mikro­struk­tur im Poly­mer als auch an der Ober­flä­che und an der Schlauch­spit­ze durch Struk­tu­rie­rung sowie mikro­ex­tru­die­ren­de Pro­zes­se ver­än­dern. Damit wird die USSicht­bar­keit maß­geb­lich ver­bes­sert, wodurch die Posi­tio­nie­rung des Schlauchs deut­lich erleich­tert wird und sei­ne rei­bungs­ar­me Füh­rung das Gewe­be schont.

  • Pro­jekt­lei­tung: Hoch­schu­le Hof, Insti­tut für ange­wand­te Biopolymerforschung
  • Pro­jekt­part­ner: ALPO Medi­zin­tech­nik GmbH, Auerbach

Mit 385.000 Euro das Pro­jekt SAL­SA – Strahl­durch­mes­ser­ab­hän­gig­keit der Stand­zei­ten von Laserschutzabschirmungen

Die Beur­tei­lung der Wir­kung von Laser­schutz­ab­schir­mun­gen für den Ein­satz in mobi­len Auf­bau­ten und in Laser­ma­schi­nen hin­sicht­lich der real zugäng­li­chen Laser­pa­ra­me­ter, wie Strahl­durch­mes­ser und Bestrah­lungs­stär­ke, ist der­zeit ohne auf­wen­di­ge, fall­be­zo­ge­ne Stand­zeit­prü­fun­gen pro­ble­ma­tisch. Bei unzu­rei­chen­der Schutz­wir­kung besteht ein erheb­li­ches Gefähr­dungs­po­ten­zi­al für Auge und Haut der Beschäftigten.

Ziel des Pro­jek­tes SAL­SA ist es, mathe­ma­tisch abbild­ba­re Zusam­men­hän­ge zwi­schen Strahl­durch­mes­ser, Bestrah­lungs­stär­ke und Stand­zeit für pra­xis­re­le­van­te Abschirm­ma­te­ria­li­en her­zu­stel­len und dar­aus mate­ri­al­be­zo­ge­ne Kor­rek­tur­funk­tio­nen und ‑fak­to­ren abzu­lei­ten. Die­se ermög­li­chen es Her­stel­lern und Laser­be­trei­bern, auf ein­fa­che Wei­se – nur anhand bereits vor­lie­gen­der Norm­prü­fun­gen und ohne wei­te­re fall­be­zo­ge­ne Prü­fun­gen – die für ihren kon­kre­ten Anwen­dungs­fall am besten geeig­ne­te Laser­schutz­ab­schir­mung aus­zu­wäh­len bzw. eine vor­han­de­ne Abschir­mung auf Eig­nung zu überprüfen.

Zur Gewähr­lei­stung welt­weit ein­heit­li­cher Prü­fun­gen wird das Kon­zept eines stan­dar­di­sier­ba­ren Prüf­stan­des ent­wickelt. Die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se sol­len zudem eine Mate­ri­al­vor­ent­wick­lung zur Opti­mie­rung der Schutz­ei­gen­schaf­ten von Laser­ab­schir­mun­gen ermöglichen.

  • Pro­jekt­lei­tung: LASER­VI­SI­ON GmbH & Co. KG, Fürth
  • Pro­jekt­part­ner: Baye­ri­sches Laser­zen­trum gemein­nüt­zi­ge For­schungs­ge­sell­schaft mbH, Erlangen

Mit rund 699.000 Euro das Pro­jekt Q‑Process: Daten­ge­trie­be­ne Qua­li­täts­er­mitt­lung und Pro­zess­steue­rung in der Bauteilfertigung

Das Pro­jekt Q‑Process ent­wickelt eine ein­heit­li­che, durch­gän­gi­ge und modell­ba­sier­te Metho­de zur Opti­mie­rung und Rege­lung von Bear­bei­tungs­pro­zes­sen in der Bau­teil­fer­ti­gung. Die Pro­zess­ket­te vom Roh­ma­te­ri­al bis zum fer­tig bear­bei­te­ten Bau­teil wird basie­rend auf Pro­zess- und Qua­li­täts­da­ten aller Pro­zess­schrit­te voll­stän­dig als daten­ge­trie­be­nes Modell abge­bil­det. Mit die­sem „digi­ta­len Zwil­ling“ wer­den Pro­zess­steue­rungs­kon­zep­te hin­sicht­lich Effi­zi­enz und Fle­xi­bi­li­tät optimiert.

Schwer­punk­te des Pro­jek­tes sind die Ent­wick­lung und Vali­die­rung von Smart­Da­ta-Kon­zep­ten zur Digi­ta­li­sie­rung und Steue­rung von Bear­bei­tungs­pro­zes­sen. Kern­auf­ga­ben sind der Auf­bau eines effi­zi­en­ten Daten­ma­nage­ment­sy­stems, die Ent­wick­lung von Metho­den und Appli­ka­tio­nen zur Daten­ana­ly­se, die Ent­wick­lung von opti­schen Mess­sy­ste­men zur Qua­li­täts­prü­fung, die Erschlie­ßung von pre­dic­ti­ve ana­ly­tics zur Steue­rung und Opti­mie­rung des Pro­zess­ge­sche­hens sowie die Ent­wick­lung ent­spre­chen­der Assistenzsysteme.

  • Pro­jekt­lei­tung: Hoch­schu­le Kemp­ten, Labor für Werk­stoff­tech­nik und Betriebsfestigkeit
  • Pro­jekt­part­ner:
    • ZSO Zer­spa­nungs- und System­tech­nik GmbH, Oberstaufen
    • CMO-SYS GmbH, Göppingen
    • Kon­zept­haus Web Solu­ti­ons GmbH, Sonthofen

Mit rund 117.000 Euro das Pro­jekt Neu­ro­na­le Net­ze in der Cholangioskopie

Durch die Ent­wick­lung der Cho­lan­gio­sko­pie ist es mög­lich gewor­den, Ver­än­de­run­gen der Gal­len­gän­ge endo­sko­pisch zu visua­li­sie­ren und auch unter Sicht zu biop­sie­ren. Die Dif­fe­ren­zie­rung von benig­nen, häu­fig ent­zünd­li­chen Gal­len­gangs­ver­än­de­run­gen von mali­gnen Ver­än­de­run­gen ist dabei immer noch her­aus­for­dernd und die Sen­si­ti­vi­tät und Spe­zi­fi­tät der visu­el­len Dia­gno­stik immer noch unbefriedigend.

Ziel des Pro­jek­tes ist die Eta­blie­rung eines Deep-Lear­ning-Algo­rith­mus für die Detek­ti­on und Cha­rak­te­ri­sie­rung von Gal­len­gangs­pa­tho­lo­gien, ins­be­son­de­re für die Detek­ti­on von Mali­gno­men in der Dif­fe­ren­zie­rung zu ent­zünd­li­chen Ver­än­de­run­gen auf Basis der digi­ta­len Bild­in­for­ma­ti­on aus der Cho­lan­gio­sko­pie. Vor­ge­se­hen ist die Auf­be­rei­tung vor­han­de­ner, anony­mi­sier­ter Bild- und Video­da­ten aus unter­schied­li­chen Cho­lan­gio­sko­pien zu einem hoch­wer­ti­gen Trai­nings­satz und das Anler­nen eines neu­ro­na­len Netz­werks. Die­se Deep­Lear­ning-Algo­rith­men sol­len in einem zwei­ten Daten­satz vali­diert und in Form einer Benut­zer­ober­flä­che an der Schnitt­stel­le zum endo­sko­pi­schen End­ge­rät für die kli­ni­sche Anwen­dung inte­griert und rea­li­siert werden.

  • Pro­jekt­lei­tung: Unetiq GmbH, München
  • Pro­jekt­part­ner: Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Regens­burg, Kli­nik und Poli­kli­nik für Inne­re Medi­zin I

Mit rund 306.000 Euro das Pro­jekt Cli­ma­te Acti­ve Envelopes

Ziel des Vor­ha­bens ist die Ent­wick­lung eines Kon­fi­gu­ra­tors zur Erstel­lung indi­vi­dua­li­sier­ba­rer Wand- und Fas­sa­den­ele­men­te, um das loka­le urba­ne Kli­ma im städ­ti­schen Gefü­ge gezielt zu beein­flus­sen und damit die Bil­dung von städ­ti­schen Wär­mein­seln zu redu­zie­ren. Mit­hil­fe daten­ge­steu­er­ter Simu­la­ti­ons­me­tho­den und Metho­den der digi­ta­len Fer­ti­gung sol­len kli­ma­ak­ti­ve Eigen­schaf­ten von Fas­sa­den im urba­nen Kon­text akti­viert und genutzt wer­den und so zu einer posi­ti­ven Trans­for­ma­ti­on der Städ­te füh­ren. In Demon­stra­ti­ons­wän­den sol­len die­se indi­vi­dua­li­sier­ten Wand- und Fas­sa­den­ele­men­te in einem Real­maß­stab gefer­tigt und deren Wand­ele­men­te in In-situ-Mes­sun­gen eva­lu­iert und doku­men­tiert wer­den. Im Ergeb­nis soll der im Pro­jekt ent­wickel­te Kon­fi­gu­ra­tor als nie­der­schwel­li­ge digi­ta­le Soft­ware­lö­sung gestal­te­ri­sche Frei­heit im Ent­wurfs­pro­zess und prä­zi­se com­pu­ter­ge­stütz­te Simu­la­tio­nen bis hin zu Datei­en für die indu­stri­el­le Fer­ti­gung in einem Tool vereinen.

  • Pro­jekt­lei­tung: Lei­pfin­ger Bader GmbH, Buch am Erlbach
  • Pro­jekt­part­ner:
    • Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Mün­chen, Pro­fes­sur für Digi­ta­le Fabrikation
    • stu­dio­mol­ter, München
    • Cli­ma­te­flux GbR, München

Mit 955.000 Euro das Pro­jekt SMART-3D

Mit dem Pro­jekt SMART-3D soll das Feld der neu­ar­ti­gen optoakustischen/​pho­to­aku­sti­schen Bild­ge­bung signi­fi­kant für groß­flä­chi­ge 3D-Bild­ge­bung wei­ter­ent­wickelt wer­den. Somit kön­nen neue Anwen­dungs- und Dia­gno­se­mög­lich­kei­ten erschlos­sen wer­den. Im Kern der Ent­wick­lung steht ein Algo­rith­mus, der aus den mit hoher Daten­ra­te erzeug­ten, nur sehr klei­nen Ein­zel­bil­dern in Qua­si-Echt­zeit ein gro­ßes Gesamt­bild des Mus­kels erstellt. Zur feh­ler­frei­en räum­li­chen Anord­nung der Bil­der soll ein Demon­stra­tor für eine Art medi­zi­ni­sches „Kle­be-Tat­too“ mit einem für die Anwen­dung opti­mier­ten Muster aus optisch und aku­stisch weit­ge­hend trans­pa­ren­tem Mate­ri­al ent­wickelt werden.

Der pri­mä­re Fokus für das geplan­te Ver­fah­ren liegt auf der Dia­gno­se von neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkran­kun­gen bei Klein­kin­dern im Früh­sta­di­um. Der lebens­be­droh­li­che Ver­lauf die­ser Erkran­kun­gen ist stark von einer früh­zei­ti­gen Dia­gno­se und Behand­lung abhän­gig. Aller­dings gibt es bis­lang kei­ne geeig­ne­te Diagnosemethode.

  • Pro­jekt­lei­tung: iThe­ra Medi­cal GmbH, München
  • Pro­jekt­part­ner:
    • Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Erlan­gen, Kin­der- und Jugendklinik
    • Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen, Genzentrum
    • Deut­sches Krebs­for­schungs­zen­trum, Heidelberg

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