Blick über den Zaun: Städ­ti­sches Muse­um Zirn­dorf ver­an­stal­tet geführ­ten Spa­zier­gang mit Senioren

Von der Alten Veste geht es zur Artillerieschanzanlage im Zirndorfer Stadtwald.
Von der Alten Veste geht es zur Artillerieschanzanlage im Zirndorfer Stadtwald. (Foto: Städtisches Museum Zirndorf)

Span­nend und krie­ge­risch geht es zu bei der spe­zi­ell auf Senio­rin­nen und Senio­ren aus­ge­rich­te­ten Geschichts­füh­rung „Jeder Schuss umsonst“ des Zirn­dor­fer Muse­ums am Mitt­woch, den 20. April. Um 10 Uhr star­tet die Zeit­rei­se mit Muse­ums­füh­re­rin Gabrie­le Venus zurück ins 17. Jahrhundert.

Wäh­rend der unter­halt­sa­men und in senio­ren­ge­rech­tem Tem­po abge­hal­te­nen Füh­rung rund um die Alte Veste im Zirn­dor­fer Stadt­wald wer­den u.a. die Über­re­ste der Erd­be­fe­sti­gun­gen von Wal­len­steins Lager aus dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg (1618–48) besich­tigt. Denn die Alte Veste stand im Mit­tel­punkt der Schlacht zwi­schen dem kai­ser­li­chen Heer unter Wal­len­stein und der Armee des Schwe­den­kö­nigs Gustav Adolf im Sep­tem­ber 1632. Wäh­rend Gustav Adolfs Trup­pen nahe Fürth lager­ten, ließ Wal­len­stein ein rie­si­ges Lager zwi­schen Zirn­dorf, Ober­as­bach und Stein errich­ten, um den Nach­schub der Schwe­den nach Fürth und Nürn­berg abzuschneiden.

Anschlie­ßend geht es wei­ter durch den schö­nen Zirn­dor­fer Wald zu der nahe­ge­le­ge­nen rekon­stru­ier­ten Schanz­an­la­ge. Hier wer­den wei­te­re Ver­tei­di­gungs­stra­te­gien und die Beson­der­hei­ten des Heer­la­gers von 1632 erläutert.

Der Treff­punkt für die ca. zwei­stün­di­ge Füh­rung ist der Park­platz am Aus­sichts­turm auf der Alten Veste.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen: Muse­um Zirn­dorf, Spi­tal­stra­ße 2, 90513 Zirn­dorf, www​.muse​um​.zirn​dorf​.de

Der Besu­cher­ser­vice des Zirn­dor­fer Muse­ums steht von Di-So von jeweils 11–16 Uhr gern für wei­te­re Infos zur Ver­fü­gung, Tel: 0911–960605918

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