Stadt Forch­heim pflanzt 140 neue Bäu­me für die Zukunft

140 neueBäume für Forchheim. Foto: Stadt Forchheim

Die Win­ter wer­den mil­der, die Som­mer hei­ßer, die Trocken­pha­sen län­ger, gele­gent­lich unter­bro­chen von Stark­re­gen und Wind: Das Gar­ten­amt der Stadt Forch­heim wapp­net sich gegen den Kli­ma­wan­del und macht die Innen­stadt fit für die Zukunft: Aktu­ell wer­den rund 140 neue kli­ma­re­si­sten­te Bäu­me gepflanzt. Im Moment ste­hen die teils exo­ti­schen Baum­rie­sen noch Spa­lier auf dem Ein­schla­ge­platz des Gar­ten­am­tes in der Mero­win­ger­stra­ße. Wie in einer rie­si­gen Allee haben die Mit­ar­bei­ter des Gar­ten­am­tes hier ins­ge­samt vier gro­ße Lkw-Ladun­gen an Bäu­men ein­ge­setzt und qua­si „zwi­schen­ge­la­gert“, bevor die Bäu­me in den näch­sten Wochen auf ihre künf­ti­gen Stand­or­te im Stadt­ge­biet ver­teilt werden.

Mäch­ti­ge Zerr-Eichen sind dar­un­ter, wie sie nor­ma­ler­wei­se in Süd­ti­rol und im Tes­sin vor­kom­men, unga­ri­sche Eichen, ver­schie­de­ne Lin­den­sor­ten, schlan­ke Ulmen, breit­kro­ni­ge Kasta­ni­en und gro­ße Platanen.

Die Arten-Viel­falt dabei ist ganz bewusst gewählt: „Wir pflan­zen kun­ter­bunt“, sagt Gar­ten­amts­lei­ter Andre­as Geck, „vor allem des­halb, um auch in den näch­sten Jah­ren und Jahr­zehn­ten gut auf­ge­stellt zu sein.“ Bis zu sie­ben Meter hoch sind die Bäu­me, erklärt Geck. Bevor die Bäu­me an Rad­we­gen, an den städ­ti­schen Fried­hö­fen und im Stadt­park gepflanzt wer­den, erhal­ten sie noch einen „Anstrich“ mit wei­ßer Stamm­schutz­far­be. „Dies kann höch­ste Tem­pe­ra­tur­spit­zen gut abfan­gen und wir haben weni­ger Frost­ris­se“, erläu­ter­te Geck.

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