Bam­ber­ger DJK-Damen ver­lie­ren Fran­ken­der­by erst nach Verlängerung

symbolbild basketball

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch­abend ver­lo­ren die Damen der DJK Don Bos­co Bam­berg das zwei­te Spit­zen­spiel in Fol­ge gegen einen Play-Off-Kan­di­da­ten in der 2. Toyo­ta Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Die QOOL Shars Würz­burg ent­führ­ten die Punk­te aus der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le erst nach Ver­län­ge­rung mit 74:81 und scho­ben sich in der Tabel­le an den Ober­frän­kin­nen vor­bei auf Rang drei vor.

Zu dem enorm schma­len Spie­le­rin­nen­ka­der, den DJK-Coach Stef­fen Dau­er noch gegen Bad Hom­burg ver­kraf­ten muss­te, gesell­ten sich Stef­fi Sach­nov­ski und Nach­wuchs­spie­le­rin Ella Löff­ler wie­der hin­zu. Kapi­tä­nin Julia För­ner ver­folg­te die Begeg­nung in der Hal­le nur in Zivil­klei­dung, weil ihre eben über­stan­de­ne Krank­heit noch kei­nen ver­ant­wor­tungs­vol­len Ein­satz zuließ.

Die Par­tie war die gesam­te Spiel­zeit hart umkämpft und durch­wegs knapp. Der Sta­ti­stik­bo­gen zähl­te am Schluss elf Füh­rungs­wech­sel und sie­ben Gleich­stän­de. Nach absol­vier­ten zehn Minu­ten hat­ten die Haus­her­rin­nen noch die Nase vorn (24:20). Die­se Füh­rung schmolz bis zur Halb­zeit­si­re­ne wie­der auf einen Punkt zusam­men (37:36). Die Unter­frän­kin­nen ärger­ten das Don-Bos­co-Team mit einer varia­blen Ver­tei­di­gung und hat­ten auch in der Offen­si­ve oft die erfolg­rei­che­ren Mit­tel. Auf Bam­ber­ger Sei­te ver­ließ man sich haupt­säch­lich auf die Dien­ste der Kana­die­rin Kate Hill, die mit 27 Punk­ten und vier erfolg­rei­chen Drei­ern beste DJK-Spie­le­rin war. Ela Micu­n­o­vic (12/1) wur­de von den TGW-Spie­le­rin­nen erfolg­reich aus dem Spiel genom­men, wäh­rend Tori Wald­ner (13) sich früh foul­be­la­stet zurück neh­men musste.

Nach dem drit­ten Spiel­ab­schnitt deu­te­te sich beim 52:52 schon an, dass die Begeg­nung bis zum Ende span­nend blei­ben soll­te. Und so war es für ein Spit­zen­spiel zwei­er gleich­wer­ti­ger Teams auch kei­ne Über­ra­schung, dass nach vier­zig gespiel­ten Minu­ten immer noch kein Sie­ger fest­stand (67:67) und fünf extra Minu­ten not­wen­dig wur­den. Da Wald­ner bereits in der 35. Minu­te und in der Fol­ge­zeit Barth (42.) und Sach­nov­ski (43.) das Spiel­feld foul­be­dingt ver­las­sen muss­ten, war die Gegen­wehr der rest­li­chen DJK-Spie­le­rin­nen gebro­chen, was die Würz­bur­ge­rin­nen für einen letzt­lich ver­dien­ten Sieg nutz­ten (End­stand 74:81).

Da die am glei­chen Abend spie­len­den Münch­ner Damen ihre Par­tie in Dil­lin­gen ver­lo­ren, haben es die Damen der DJK es selbst in der Hand, sich einen Play-Off-Platz mit einem Sieg am Sams­tag gegen Lud­wigs­burg (16:00 Uhr, Graf- Stauf­fen­berg-Hal­le) zu sichern. Bei einer Nie­der­la­ge gegen die Schwa­ben wäre dage­gen die Sai­son für Bam­berg zuende.

Bam­berg: Hill (27 Punkte/​4 Drei­er), Wald­ner (13), Micu­n­o­vic (12/1), Spie­gel (10/2), Sach­nov­ski (7), T. Hidal­go Gil (3), Barth (2), K. Hidal­go Gil (0), Löff­ler (0), Lohneis (0);

Würz­burg: Han­son (25/4), Wahl (13), Bert­holdt (10), Böhm­ke (10/2), Ried­mann (9), Wene­mo­ser (6/1), Dröll (5), Kirch­hoff (3/1), Michel (0), Zim­mer­mann (0), Fuchsbauer.

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