Vor­trag in Forch­heim: „Raus aus der Missbrauchskrise?“

Die Katho­li­sche Erwach­se­nen­bil­dung und der Klo­ster­ver­ein St. Anton laden zu einem Vor­trag über ein mehr als bri­san­tes The­ma ein. Die auf­ge­deck­ten Fäl­le sexu­el­len Miss­brauchs haben das Ver­trau­en in die Katho­li­sche Kir­che zutiefst erschüt­tert. Sicher ist seit­dem viel gesche­hen, um künf­tig sol­che Fäl­le zu ver­mei­den. Doch genügt das? Zum einen ist es not­wen­dig, die tie­fen Ver­wun­dun­gen der Betrof­fe­nen ernst zu neh­men, also trau­ma­sen­si­bel mit ihnen umzu­ge­hen. Nur dann kann Hei­lung statt­fin­den. Und zum ande­ren muss Kir­che sich grund­sätz­lich anfra­gen und ver­än­dern las­sen, damit nicht wie­der syste­ma­ti­sche Ver­tu­schung statt­fin­den kann. Der Refe­rent, Dr. Micha­el Pflaum, ist Dekan im Deka­nat Erlan­gen. 2020 ist von ihm das Buch erschie­nen: „Für eine trauma-​existentiale Theo­lo­gie. Miss­brauch und Kir­che mit Trau­ma­the­ra­pien betrachtet.“

Der Vor­trag mit Gespräch fin­det am Mon­tag, 21. März, um 19.30 Uhr in der Klo­ster­kir­che St. Anton in Forch­heim statt. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me sind die dann gül­ti­gen Corona-​Regeln (momen­tan 3G).

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