Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 03.02.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Außen­spie­gel abge­fah­ren – Cobur­ger Poli­zei sucht Geschädigten

COBURG. Den Spie­gel eines gepark­ten Fahr­zeugs fuhr am Mitt­woch­abend ein 78-Jäh­ri­ger in der Rosen­au­er Stra­ße ab. Der Unfall­ver­ur­sa­cher mel­de­te sich zwar bei der Poli­zei. Der Unfall­ge­schä­dig­te konn­te aller­dings bis dato nicht ermit­telt werden.

Um 18:30 Uhr war der Rent­ner aus Dörf­les-Esbach mit sei­nem VW in stadt­ein­wär­ti­ger Rich­tung in der Rosen­au­er Stra­ße unter­wegs. Auf Höhe des Anwe­sens Rosen­au­er Stra­ße 85 tou­chier­te er mit sei­nem Fahr­zeug ein am Fahr­bahn­rand gepark­tes Auto. Der 78-Jäh­ri­ge mel­de­te den Vor­fall in der Wache der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on. Das am Fahr­bahn­rand gepark­te beschä­dig­te Fahr­zeug war aller­dings zwi­schen­zeit­lich weg­ge­fah­ren. An der Unfall­stel­le fan­den die Beam­ten ledig­lich noch ein schwar­zes Spie­gel­ge­häu­se eines bis dato unbe­kann­ten Fahr­zeugs. Die Cobur­ger Poli­zi­sten nah­men einen Ver­kehrs­un­fall mit Sach­scha­den auf und suchen nun nach dem beschä­dig­ten Fahr­zeug und des­sen Halter.

Der Hal­ter des bis dato unbe­kann­ten Fahr­zeugs, das am Mitt­woch um 18:30 Uhr in der Rosen­au­er Stra­ße auf Höhe der Haus­num­mer 85 geparkt war und des­sen lin­ker Außen­spie­gel beschä­digt ist, wird gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 bei der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu mel­den. Den Sach­scha­den schät­zen die Cobur­ger Poli­zi­sten auf 800 Euro.

40-Jäh­ri­ger fährt unter Drogeneinfluss

BAD RODACH, LKR. COBURG. Dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­te der 40-jäh­ri­ge Fah­rer eines BMW am Mitt­woch­abend bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le in Bad Rodach.

Bei einer Kon­trol­le durch Beam­te der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on um 19:45 Uhr in der Hild­burg­häu­ser Stra­ße fiel den Beam­ten auf, dass der Fah­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Einen Kon­sum von Mari­hua­na räum­te der Mann auch ein. Die Beam­ten unter­ban­den die Wei­ter­fahrt und ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me im Cobur­ger Kli­ni­kum an. Bei der Durch­su­chung des Man­nes, des­sen mit­ge­führ­ter Sachen sowie des Fahr­zeugs, fan­den die Beam­ten noch eine klei­ne­re Men­ge Rausch­gift. Gegen den 40-Jäh­ri­gen wird nun wegen Betäu­bungs­mit­tel­be­sit­zes sowie Fah­ren unter Dro­gen­ein­fluss ermittelt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Audi kommt von Fahr­bahn ab

Kro­nach: Auf der Orts­ver­bin­dungs­stra­ße Zoll­brunn – Zie­gel­er­den kam es am Don­ners­tag­mor­gen gegen 01:05 Uhr zu einem Glät­te­un­fall mit etwa 35.000 Euro Sach­scha­den. Eine 59-jäh­ri­ge Audi-Fah­re­rin aus dem Land­kreis fuhr mit ihrem Pkw von Zoll­brunn kom­mend in Rich­tung Zie­gel­er­den. Auf­grund glat­ter Fahr­bahn und nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit kam die Fah­re­rin etwa 250 Meter vor Zie­gel­er­den nach links von der Fahr­bahn ab, über­roll­te einen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mast aus Holz und zwei Leit­pfo­sten und kam etwa 300 Meter spä­ter in einem angren­zen­den Acker zum Ste­hen. Zu einer Stö­rung des Tele­fon­net­zes kam es nicht. Gegen die Audi-Fah­re­rin wur­de ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Land­kreis Wun­sie­del / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Dro­gen im Reisegepäck

SCHIRN­DING, LKR. WUN­SIE­DEL. In Ver­kehrs­mit­teln, die aus dem tsche­chi­schen Staats­ge­biet in Rich­tung Ober­fran­ken ver­keh­ren, wer­den regel­mä­ßig ver­bo­te­ne Gegen­stän­de und Sub­stan­zen fest­ge­stellt. Mitt­woch­abend fan­den Schlei­er­fahn­der der Grenz­po­li­zei Selb erneut bei zwei ein­rei­sen­den Tsche­chen Mari­hua­na. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof führt nun die wei­te­ren Ermittlungen.

Gegen 18.30 Uhr betra­ten die Poli­zei­be­am­ten der Grenz­po­li­zei Selb die Ober­pfalz­bahn, die vom tsche­chi­schen Eger kom­mend auf dem Weg nach Markt­red­witz war. Im Zug führ­ten die zivil geklei­de­ten Beam­ten soge­nann­te Schlei­er­fahn­dungs­kon­trol­len durch. Die­se ver­fol­gen den Zweck, ins­be­son­de­re die Rausch­gift­kri­mi­na­li­tät sowohl in Grenz­nä­he, als auch auf Ver­kehrs­we­gen mit grenz­über­schrei­ten­der Bedeu­tung, zu bekämp­fen. Den Fahn­dern sta­chen nach kur­zer Zeit zwei tsche­chi­sche Rei­sen­de samt deren Gepäck ins Auge. Bei den fol­gen­den Iden­ti­täts­fest­stel­lun­gen und Durch­su­chun­gen der bei­den 38 und 42 Jah­re alten Män­ner bestä­tig­te sich der „rich­ti­ge Rie­cher“ der Ord­nungs­hü­ter. In den mit­ge­führ­ten Rei­se­ta­schen fan­den sie diver­se Rausch­gif­tu­ten­si­li­en, die für den Kon­sum der ver­bo­te­nen Betäu­bungs­mit­tel benutzt wer­den. In Druck­ver­schluss­tüt­chen ver­packt und in Klei­dungs­stücken ein­ge­wickelt ent­deck­ten sie auch die dazu­ge­hö­ri­gen Dro­gen, näm­lich Mari­hua­na im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Gramm­be­reich. Die Schlei­er­fahn­der beschlag­nahm­ten das Rausch­gift und nah­men die Tsche­chen mit zur Polizeiwache.

Die bei­den Män­ner müs­sen sich nun jeweils wegen Ver­stö­ßen nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz straf­recht­lich verantworten.