Kla­rer Der­by­sieg für den TSV Trö­ster Breitengüßbach

symbolbild basketball

Die Brei­ten­güß­ba­cher Regio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler fei­ern pan­de­mie­be­dingt vor nur knapp 80 Zuschau­ern einen auch in der Höhe völ­lig ver­dien­ten 80:52-Erfolg gegen den TTL Bas­ket­ball Bamberg.

Das Güß­ba­cher Trai­ner­duo Völkl/​Lorber schick­te zu Beginn des Spiels die gewohn­te Star­ting 5 Engel, Feu­er­pfeil, Dip­pold, Nies­lon und Klaus aufs Par­kett gegen den TTL, der auf Head­coach Rai­ner Wolfsch­mitt ver­zich­ten muss­te. Ihn ver­trat Co-Trai­ner Michl Kunz am ver­gan­ge­nen Sonn­tag. Der Start in die Par­tie gehör­te ganz klar den Haus­her­ren, die durch schö­nen Team-Bas­ket­ball immer wie­der den frei­en Mann am Brett fan­den. So ver­wan­del­ten Klaus und Engel ihre Korb­le­ger jeweils mit Foul. Die Abwehr das Gast­ge­ber stand im ersten Vier­tel sehr gut, sodass den Bam­ber­gern gera­de ein­mal zwei Feld­kör­be gelan­gen. Nach Zäh­lern von Jörg Dip­pold und einem Drei­er von Schmidt stand es nach sechs Minu­ten bereits 13:4. Bis zum Vier­te­len­de schraub­ten die Haus­her­ren die Füh­rung durch Hock­gei­ger sowie zwei Drei­er von Fuchs und Feu­er­pfeil auf 21:8.

In der anschlie­ßen­den Vier­tel­pau­se wur­de es sehr laut auf der TTL-Bank, da Kapi­tän Stef­fen Wal­de ver­such­te sei­ne Mann­schaft wach­zu­rüt­teln und die Moral, Ein­stel­lung und den Kampf­geist sei­nes Teams im ersten Vier­tel monier­te. Zwar konn­te sich der TSV-Trö­ster zu Beginn des zwei­ten Vier­tels durch Klaus und Fuchs gar auf 25:8 abset­zen, doch Bam­berg kam in der Fol­ge­zeit zurück. Ange­führt von Gar­mi­zo und Wal­de kämpf­ten sich die Dom­städ­ter auf 27:17 her­an. Die Zonen­ver­tei­di­gung der Gäste mach­te dem TSV etwas zu schaf­fen, da die Wür­fe von außen in die­ser Zeit nicht fal­len woll­ten. Ste­phan und Wal­de brach­ten ihre Far­ben bis zur 17. Spiel­mi­nu­te wie­der auf 29:22 her­an. Doch Wag­ner am Brett, sowie Reich­mann und Fuchs von der Drei­er­li­nie kon­ter­ten die Zäh­ler von Guck und Fer­gu­son, sodass es beim Stand von 37:27 in die Halb­zeit­pau­se ging.

Zu Beginn des drit­ten Vier­tels wech­sel­te auch die Trö­ster-Trup­pe ihr Abwehr­sy­stem und spiel­te eben­falls lan­ge Zeit eine Zonen­ver­tei­di­gung. Das Resul­tat dar­aus war, dass dem TTL über fünf Minu­ten kein ein­zi­ger Zäh­ler gelang, wodurch sich die Gelb­schwar­zen durch einen 12:0‑Run mit Punk­ten von Dip­pold, Klaus und Engel vor­ent­schei­dend auf 49:27 abset­zen konn­ten. Danach nah­men die Gast­ge­ber etwas Tem­po aus der Par­tie, sodass Bam­berg durch acht Ste­phan-Zäh­ler hin­ter­ein­an­der den Rück­stand etwas ver­kür­zen konn­te. Aller­dings kon­ter­ten Nies­lon und Schmidt die­sen klei­nen Lauf von der Drei­er­li­nie, ehe Fuchs und noch­mals Schmidt den 59:41-Zwischenstand nach 30 Spiel­mi­nu­ten herstellten.

Ein vier­tel­über­grei­fen­der 19:0‑Lauf des TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach sorg­te im Schluss­ab­schnitt für ein über­deut­li­ches Ergeb­nis. Wäh­rend dem TTL in den ersten sie­ben­ein­halb Spiel­mi­nu­ten des letz­ten Vier­tels weder aus dem Feld noch von der Frei­wurf­li­nie Zäh­ler gelan­gen, punk­te­ten die Haus­her­ren nach guter Ver­tei­di­gung und dar­aus resul­tie­ren­den Fast­breaks durch Dip­pold, Engel, Nies­lon und Reich­mann nach Belie­ben. Dadurch stand es in der 38. Spiel­mi­nu­te 76:41. Dass Brei­ten­güß­bach schö­nen Team-Bas­ket­ball an die­sem Tag spiel­te, zei­gen die 22 ver­teil­ten Assists, wäh­rend Bam­berg sich oft­mals in Ein­zel­ak­tio­nen ver­strick­te. Zum Ende hin konn­te Gar­mi­zo noch etwas Ergeb­nis­kos­me­tik betrei­ben und den Rück­stand unter die 30-Punk­te-Mar­ke drücken. Schluss­end­lich gewann der TSV Trö­ster das Der­by völ­lig ver­dient mit 80:52 und bleibt durch den Sieg wei­ter­hin Tabel­len­füh­rer in der Regio­nal­li­ga Süd­ost. Wei­ter geht es für Brei­ten­güß­bach am kom­men­den Sonn­tag um 16 Uhr mit einem Heim­spiel gegen hapa Ansbach.

Brei­ten­güß­bach: Engel (13/2 Drei­er), Schmidt (11/3), Dip­pold (10), Fuchs (10/2), Klaus (10), Reich­mann (8/2), Feu­er­pfeil (5/1), Nies­lon (5/1), Hock­gei­ger (4), Kai­ser (2), Wag­ner (2), Hubatschek