Cobur­ger MdB Johan­nes Wag­ner: „Bun­des­tag muss sich für Omi­kron-Lock­down wappnen“

MdB Johannes Wagner
MdB Johannes Wagner. Foto: Kristoffer Schwetjes

Anläss­lich der Beschlüs­se der gest­ri­gen Mini­ster­prä­si­den­ten­kon­fe­renz erklärt Johan­nes Wag­ner, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für Coburg und Kro­nach und Mit­glied im Aus­schuss für Gesundheit:

„Die Beschlüs­se der MPK gestern sind ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Wahr­schein­lich wer­den sie die Omi­kron-Gefahr aber nicht bän­di­gen. Soll­te sich die Lage im neu­en Jahr zuspit­zen, müs­sen wir vor­be­rei­tet sein, um sofort einen wei­ter­ge­hen­den Lock­down beschlie­ßen zu können.

In Groß­bri­tan­ni­en oder den Nie­der­lan­den kann man bereits sehen, wie hoch die Omi­kro­n­wel­le wer­den kann. Omi­kron stellt eine neue Gefah­ren­la­ge dar, die einen neu­en Kurs erfor­der­lich macht. Um einen Lock­down zu beschlie­ßen, müss­te der Bun­des­tag die epi­de­mi­sche Lage von natio­na­ler Trag­wei­te fest­stel­len. Wir sind jeder­zeit bereit, um zu einer Son­der­sit­zung zusam­men­tre­ten zu kön­nen. Lang­fri­stig hilft aber nur eine höhe­re Impf­quo­te um eine Über­la­stung des Gesund­heits­we­sens jeden Win­ter zu ver­hin­dern. Dafür wer­den wir mei­ner Mei­nung nach lei­der auch eine all­ge­mei­ne Impf­pflicht brau­chen. Die Frei­heit zur Nicht-Imp­fung der Ein­zel­nen beschränkt mitt­ler­wei­le die indi­vi­du­el­len und kol­lek­ti­ven Frei­hei­ten der Vielen.“

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