FFW Kir­cheh­ren­bach spen­det für Feu­er­wehr­leu­te im Ahrtal

Kommandant Sebastian Müller und Jugendsprecherin Luisa Prell halten den symbolischen Spendenscheck hoch. Foto: Feuerwehr/Max Dietz
Kommandant Sebastian Müller und Jugendsprecherin Luisa Prell halten den symbolischen Spendenscheck hoch. Foto: Feuerwehr/Max Dietz

1.313 Euro für betrof­fe­ne Ein­satz­kräf­te – Klei­ne Spen­den­ak­ti­on für Feu­er­wehr­leu­te im Ahrtal

Ein klei­ner Bei­trag, der hof­fent­lich – auch mehr als vier Mona­te nach der ver­hee­ren­den Flut im Ahr­tal – hilft, Not zu lin­dern. Und zwar bei den selbst vom Hoch­was­ser betrof­fe­nen Feu­er­wehr­leu­ten: Ein Betrag von 1.313 Euro ist an den För­der­ver­ein der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Bad Neuen­ahr-Ahr­wei­ler über­wie­sen wor­den. Der Löwen­an­teil davon, näm­lich stol­ze 1.000 Euro, steu­er­te die Jugend­feu­er­wehr aus ihrer eige­nen Kas­se bei.

Kurz nach der Flut­ka­ta­stro­phe im schwer getrof­fe­nen Land­kreis Ahr­wei­ler in Rhein­land-Pfalz war auch klar, dass es vie­le Feu­er­wehr­leu­te, die selbst im Ein­satz waren, pri­vat getrof­fen hat. Teil­wei­se das gan­ze Hab und Gut ist in den Flu­ten zer­stört wor­den. Dar­über hin­aus gab es zahl­rei­che beschä- dig­te oder zer­stör­te Feu­er­wehr­häu­ser samt Fahr­zeu­gen und Ausrüstung.

Gegen Ende Juli wur­de von der Feu­er­wehr Kir­cheh­ren­bach daher in Abstim­mung mit dem Kreis­feu­er­wehr­ver­band Ahr­wei­ler eine Gerä­te-Spen­den­ak­ti­on vor­be­rei­tet. Aber auf­grund dut­zen­der Hilfs­lie­fe­run­gen aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet kam es dazu nicht mehr. „Wir hat­ten selbst eini­ges an Aus­rü­stungs­ge­gen­stän­den in Abstim­mung mit der Bür­ger­mei­ste­rin bereit­ge­stellt und zusam­men mit Kreis­brand­rat Oli­ver Fla­ke woll­ten wir die Land­kreis­wehren abfra­gen“, erklärt Kom­man­dant Seba­sti­an Mül­ler. Inner­halb von 48 Stun­den über­schlu­gen sich die Ereig­nis­se aber, da bun­des­weit Feu­er­weh­ren und Fir­men mit ihren Sach­spen­den den betrof­fe­nen Land­kreis direkt ansteu­er­ten. „Des­halb haben wir nach Rück­spra­che mit dem KFV Ahr­wei­ler unse­re Akti­on gleich wie­der gestoppt. Wir hät­ten ger­ne gehol­fen, aber kei­ner hat etwas davon, wenn dort dann Gegen­stän­de doch nicht benö­tigt wer­den“, so Feu­er­wehr­chef Müller.

Hel­fen woll­te man aber trotz­dem. So kam es dann im Herbst zu einer inter­nen Spen­den­ak­ti­on. Pri­vat steu­er­ten die Kir­cheh­ren­ba­cher Brand­be­kämp­fer etwas bei und der Feu­er­wehr­ver­ein leg­te 150 Euro auf den Tisch. „Aber der Bei­trag unse­rer Jugend­feu­er­wehr mit 1.000 Euro über­trifft alles, was man sich vor­stel­len kann!“ bewun­dert der Kom­man­dant den Nach­wuchs. „Für uns war eigent­lich gleich klar, dass wir mit unse­ren Mit­teln den Feu­er­wehr­leu­ten dort ein­fach unter die Arme grei­fen kön­nen“, erklärt Jugend­spre­che­rin Lui­sa Prell im Namen der elf Jun­gen und Mädchen.

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