„Dan­ken lässt nicht wan­ken“ – Frau­en­bil­dungs­tag der Katho­li­schen Land­volk­be­we­gung Bam­berg auf Burg Feuerstein

Frau­en­bil­dungs­tag der Katho­li­schen Land­volk­be­we­gung Bam­berg auf Burg Feu­er­stein. Foto: Privat

Unter dem Mot­to „Dan­ken lässt nicht wan­ken“ ver­an­stal­te­te das Bil­dungs­werk e.V. der Katho­li­schen Land­volk­be­we­gung (KLB) Bam­berg einen Frau­en­bil­dungs­tag auf Burg Feu­er­stein. Um die­ses Jahr die bis zur Coro­na-Pan­de­mie tra­di­tio­nel­len Frau­en­bil­dungs­ta­ge wie­der anbie­ten zu kön­nen, hat­te das Vor­be­rei­tungs­team der KLB Bam­berg eine an die Coro­na-Zeit ange­pass­te halb­tä­gi­ge Ver­an­stal­tung mit Vor­trag, Ver­pfle­gung und Andacht vor­be­rei­tet. Knapp 20 Frau­en aus den Regio­nen Mog­gast-Göß­wein­stein und Grä­fen­berg folg­ten der Ein­la­dung der KLB an den Feuerstein.

Den Bil­dungs­tag begann die Refe­ren­tin Kon­stan­ze Heß, Sozi­al­päd­ago­gin und Tanz­the­ra­peu­tin, mit dem Zitat des eng­li­schen Phi­lo­so­phen und Staats­man­nes James Bacon „Nicht die Glück­li­chen sind dank­bar. Es sind die Dank­ba­ren, die glück­lich sind.“. Anhand wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se zeig­te sie, dass Dank­bar­keit sich posi­tiv auf das phy­si­sche und psy­chi­sche Befin­den auswirkt.
Damit die Teil­neh­me­rin­nen auch zu Hau­se Dank­bar­keit ein­üben kön­nen, gab die Refe­ren­tin ihnen Tipps für Dank­bar­keits­übun­gen mit. So kann man bei­spiels­wei­se ein Dank­bar­keits­ta­ge­buch füh­ren, in das man regel­mä­ßig Din­ge schreibt, für die man dank­bar ist. Dazu kann auch All­täg­li­ches oder Gewohn­tes gehö­ren, wie z.B. die war­me Dusche am Mor­gen oder die Mög­lich­keit in einem war­men Bett auf­zu­wa­chen. Für Men­schen mit wenig Freu­de am Schrei­ben emp­fahl sie, es sich zur Gewohn­heit zu machen, ein­mal täg­lich beim Zäh­ne­put­zen über fünf Din­ge nach­zu­den­ken, für die man dank­bar ist. Aus den ein­zel­nen Dank­bar­keits­übun­gen kann auch ein täg­li­ches Dank­bar­keits­ri­tu­al erwach­sen. Die­ses sol­le laut Kon­stan­ze Heß min­de­stens drei ver­schie­de­ne Ele­men­te, wie z.B. ein Gebet, ein Lied und die Über­le­gung, für wel­che fünf Din­ge man heu­te dank­bar ist, bestehen. Ein­pla­nen sol­le man für das Ritu­al fünf bis 30 Minu­ten täg­lich. Durch leicht erlern­ba­re Tanz­ele­men­te zu „Danke“-Liedern sowie Aus­tau­sche zwi­schen den Teil­neh­me­rin­nen u.a. zur Fra­ge wie im All­tag eine Hal­tung der Dank­bar­keit ein­ge­übt und umge­setzt wer­den kann, locker­te die Refe­ren­tin den Vor­trag auf und ver­tief­te das gewon­ne­ne Wissen.

Auch die Andacht wur­de unter dem Mot­to „Dan­ken lässt nicht wan­ken“ gefei­ert. In den Mit­tel­punkt stell­te die ehren­amt­li­che Got­tes­dienst­be­auf­trag­te Maria Götz das Evan­ge­li­um von den zehn Aus­sät­zi­gen, die von Jesus Chri­stus geheilt wor­den waren, von denen aber nur einer nach sei­ner Hei­lung zu Jesus zurück­kehr­te um Gott zu dan­ken. Zudem wur­den auch die Für­bit­ten so ange­passt, dass zu jeder Bit­te auch ein Dank an Gott aus­ge­spro­chen wur­de. Bar­ba­ra Groß­mann beglei­te­te die Andacht musikalisch.

Am Ende des Frau­en­bil­dungs­ta­ges konn­ten sich die Teil­neh­me­rin­nen noch mit einem Mit­tag­essen ver­wöh­nen las­sen. Das Team der Burg Feu­er­stein hat­te mit sei­ner Gast­freund­lich­keit maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass der Frau­en­bil­dungs­tag eine gelun­ge­ne Aus­zeit aus dem (Corona-)Alltag war.

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