Himm­li­sche Auf­ga­be für das neue Ecken­ta­ler Christkind

Auch wenn der Ecken­ta­ler Weih­nachts­markt auch in die­sem Jahr lei­der nicht statt­fin­den kann: Vor weni­gen Tagen hat das neue Ecken­ta­ler Christ­kind sei­nen himm­li­schen, ehren­amt­li­chen Dienst ange­tre­ten. Die Ent­schei­dung zwi­schen drei bezau­bern­den Bewer­be­rin­nen ist der Jury äußerst schwer gefal­len, betont die Erste Bür­ger­mei­ste­rin Ilse Döl­le: Aus allen drei schrift­li­chen Bewer­bun­gen war her­aus­zu­le­sen, dass die Auf­ga­be den viel­sei­tig enga­gier­ten jun­gen Frau­en eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit wäre. Nach der per­sön­li­chen Vor­stel­lung fiel die Wahl auf Ele­na Unbehaun.

Pfad­fin­de­rin mit Theatererfahrung

Das Eckentaler Christkind Elena Unbehaun wurde von Bürgermeisterin Ilse Dölle (rechts) und Daniela Grünthaler (links) ausgestattet mit Gewand, Zepter, Krone, Unterstützung und besten Wünschen für die diesjährige himmlische Amtszeit im Advent.

Das Ecken­ta­ler Christ­kind Ele­na Unbe­haun wur­de von Bür­ger­mei­ste­rin Ilse Döl­le (rechts) und Danie­la Grüntha­ler (links) aus­ge­stat­tet mit Gewand, Zep­ter, Kro­ne, Unter­stüt­zung und besten Wün­schen für die dies­jäh­ri­ge himm­li­sche Amts­zeit im Advent. Foto: Uwe Rahner

Die 16-jäh­ri­ge Elf­kläss­le­rin hat am Gym­na­si­um Ecken­tal schon Thea­ter­er­fah­rung gesam­melt und ist seit vie­len Jah­ren unter ande­rem bei den Pfad­fin­dern enga­giert. Auch auf dem Pfer­de­rücken kennt sie sich aus, wobei das Christ­kind eher als beflü­gelt denn als berit­ten bekannt ist.

Nun freut sich Ele­na schon dar­auf, als Him­mels­bo­tin ab dem 1. Advents­wo­chen­en­de Freu­de in Ecken­tal zu ver­brei­ten. Beson­ders am Her­zen lie­gen ihr die Kin­der mit ihren gro­ßen Erwar­tun­gen an ein Christ­kind. Als mit Cla­ris­sa Kusch 2015 das erste Ecken­ta­ler Christ­kind sei­nen Dienst antrat, war Ele­na Unbe­haun mit 10 Jah­ren selbst bezau­bert vom himm­li­schen Auftritt.

Auf dem Ecken­ta­ler Weih­nachts­markt hät­te das Ecken­ta­ler Christ­kind die­ses Jahr sei­nen Pro­log vom Bal­kon über der Büche­rei her­ab vor­ge­tra­gen. Eigent­lich eine Ersatz­lö­sung, weil es zur Ver­mei­dung von gro­ßem Gedrän­ge kei­ne Büh­ne geben soll­te – ande­rer­seits auch eine viel­ver­spre­chen­de Aus­sicht, die ein wenig an das Nürn­ber­ger Christ­kind erinnert.

Online-Pro­log und Ein­sät­ze für Ein­rich­tun­gen, Ver­ei­ne und ‑Kin­der­gär­ten
Statt der abge­sag­ten Weih­nachts­markt-Eröff­nung wird erwo­gen, dass sich das Christ­kind im Advent per Online-Video mit sei­nem Pro­log an die Ecken­ta­ler Kin­der und Erwach­se­nen wen­det. Details dazu wer­den noch ver­öf­fent­licht. Je nach Pan­de­miela­ge kön­nen auch Ecken­ta­ler Ein­rich­tun­gen, Kin­der­gär­ten und Ver­ei­ne (unter Vor­be­halt und Ein­hal­tung aktu­el­ler Auf­la­gen) auf einen Besuch des Ecken­ta­ler Christ­kinds bei Ver­an­stal­tun­gen hof­fen. Ter­min­wunsch­zet­tel kön­nen im Rat­haus bei Danie­la Grüntha­ler abge­ben (Tele­fon 09126 903–276 oder per E‑Mail an daniela.​gruenthaler@​eckental.​de

Die Ver­wal­tungs­fach­wir­tin legt die Vor­be­rei­tung von Ele­na Unbe­haun in bewähr­te Hän­de: Sän­ge­rin und Stimm­trai­ne­rin Fabi­en­ne Car­ry lei­tet an beim wir­kungs­vol­len Spre­chen, Damen­schnei­der­mei­ste­rin San­dra Zel­ler wird das vor sechs Jah­ren von ihr gefer­tig­te Gewand anpassen.

Für ein Jahr über­nimmt Ele­na Unbe­haun das himm­li­sche Amt des Christ­kinds. Lei­der hän­gen die Mög­lich­kei­ten ihres Wir­kens davon ab, wel­che Ver­an­stal­tun­gen ange­sichts der Coro­na­zah­len durch­ge­führt wer­den kön­nen. Das Christ­kind jeden­falls ist bestens gerüstet.

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