Kon­zert in der Stadt­kir­che Bay­reuth: Auf­füh­rung der Humboldt-Kantate

Stadtkirche Bayreuth. Foto: gmk/Stadtkirche
Stadtkirche Bayreuth. Foto: gmk/Stadtkirche

Ein Kon­zert­ge­nuss der beson­de­ren Art erwar­tet Sie am Sams­tag, 13. Novem­ber um 19 Uhr in der Stadt­kir­che Bay­reuth. Dort wird die Hum­boldt-Kan­ta­te mit dem Kon­zert­chor der Hoch­schu­le für evan­ge­li­sche Kir­chen­mu­sik und der Vogt­land­phil­har­mo­nie Greiz- Rei­chen­bach unter der Lei­tung von Ste­ven Hee­lein aufgeführt.

Die soge­nann­te „Hum­boldt-Kan­ta­te“ (vom Kom­po­ni­sten schlicht „Begrü­ßung“ genannt, MWV D 2) kom­po­nier­te Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy mit 19 Jah­ren im Auf­trag sei­nes Freun­des Alex­an­der von Hum­boldt. Mit der Urauf­füh­rung die­ser Fest­kan­ta­te 1828 in Ber­lin wur­de das Tref­fen der Natur­for­scher und Ärz­te eröff­net. Nach der Urauf­füh­rung ver­sank das Werk gut hun­dert Jah­re in einem Dorn­rös­chen­schlaf, bevor es im Sep­tem­ber 1930 in Königs­berg und 1959 in Ost-Ber­lin wie­der zu hören war. Im Zen­trum des mehr­sät­zi­gen Stückes steht die Schöp­fung mit ihren Kräf­ten und Phä­no­me­nen, in der Mensch und Natur geschwi­ster­lich ver­bun­den sind.

Das eher unge­wöhn­lich besetz­te Stück (Män­ner­chor und klei­nes Orche­ster) wird auch in unse­rer Zeit sehr sel­ten gespielt, womit die Bay­reu­ther Auf­füh­rung durch die Hoch­schu­le für evan­ge­li­sche Kir­chen­mu­sik am 13. Novem­ber in der Stadt­kir­che Bay­reuth (19:00 Uhr) ein ganz beson­de­res Musik­ereig­nis sein wird. Es wur­de ange­regt durch den 1. Vor­sit­zen­den des Hum­boldt-Kul­tur­fo­rums Gold­kro­nach, Herrn Hart­mut Koschyk.

Men­dels­sohns „Hum­boldt-Kan­ta­te“ inspi­rier­te Ste­ven Hee­lein, mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ter Kom­po­nist und Pro­fes­sor für Diri­gie­ren an der Bay­reu­ther Hoch­schu­le, zu einer eige­nen Kom­po­si­ti­on, die eigens für die­sen Anlass geschrie­ben wur­de. Es ist das Stau­nen über die Wun­der der Natur und die Suche nach Got­te­s­er­kennt­nis in den Wer­ken der Schöp­fung, das bei­de Wer­ke mit­ein­an­der ver­bin­det. Grund­la­ge für Ste­ven Heeleins Stück „als nir­gends nichts war“ für Frau­en­chor und klei­nes Orche­ster ist das soge­nann­te Wess­obrun­ner Schöp­fungs­ge­bet, das älte­ste erhal­te­ne christ­li­che Gedicht der deutsch­spra­chi­gen Literatur.

Es sin­gen und musi­zie­ren der Kon­zert­chor der HfK und die Vogt­land­phil­har­mo­nie Greiz-Rei­chen­bach unter der Lei­tung von Ste­ven Heelein.

Wei­te­re Info unter http://​www​.evan​ge​li​sche​-ter​mi​ne​.de/​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​g​_​i​m​_​d​e​t​a​i​l​5​9​1​5​0​8​1​.​h​tml

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