Hof/​Wunsiedel: „Romys Salon“ wur­de gezeigt

RomysSalon / Foto: Privat
RomysSalon / Foto: Privat
RomysSalon / Foto: Privat

Romys­Sa­lon / Foto: Privat

Im Rah­men der Wochen der see­li­schen Gesund­heit hat die Gesund­heits­re­gi­on plus Stadt und Land­kreis Hof in Zusam­men­ar­beit mit dem ASD Sozia­le Dien­ste e.V. Ober­kotzau und der Alz­hei­mer Gesell­schaft Regio­nal­grup­pe Hof/​Wunsiedel e.V. im Cen­tral Kino in Hof den Film „Romys Salon“ gezeigt. Tra­di­tio­nell vor dem Start der Hofer Film­ta­ge besuch­ten rund 80 Zuschau­er den berüh­ren­den Film zum The­ma Demenz. Den Abend eröff­ne­ten die Ober­bür­ger­mei­ste­rin der Stadt Hof, Eva Döh­la und die stell­ver­tre­ten­de Land­rä­tin, Anni­ka Popp.

„Romys Salon“ stellt den all­mäh­li­chen Ver­lauf einer Demen­z­er­kran­kung, den vie­le betrof­fe­ne Fami­li­en aus ihrem All­tag ken­nen, rea­li­stisch dar und zeigt den Umgang mit Her­aus­for­de­run­gen, den sie ler­nen müs­sen. Ein prä­gen­der Satz des Fil­mes war, „Oma muss ler­nen, Hil­fe von ande­ren anzu­neh­men“, der als Auf­hän­ger für die anschlie­ßen­de Podi­ums­dis­kus­si­on dien­te. Ute Hop­per­diet­zel mode­rier­te das Gespräch mit Rechts­an­walt Her­gen von Varel und einem pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen. Her­gen von Varel erklär­te die Wich­tig­keit einer Vor­sor­ge­voll­macht, um per­sön­li­che Ange­le­gen­hei­ten von einem Bevoll­mäch­ti­gen regeln zu las­sen, wenn der Betrof­fe­ne selbst in sei­ner Demenz so weit fort­ge­schrit­ten ist, dass Unter­stüt­zung nötig wird. „Auch in jun­gen Jah­ren soll­te recht­zei­tig über eine sol­che Voll­macht nach­ge­dacht wer­den“, so von Varel.

Recht­zei­tig Hil­fe anzu­neh­men war auch der Appell des pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen an die Gäste im Publi­kum. Herr Fischer pflegt und betreut seit vie­len Jah­ren sei­ne an Demenz erkrank­te Ehe­frau und nimmt zudem pro­fes­sio­nel­le Hil­fe an. „Beson­ders viel bedeu­tet mir die Gesprächs­grup­pe mit ande­ren pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen, die ich ein­mal im Monat besu­che“, ver­riet er dem Publi­kum. Mar­tha Link von der regio­na­len Alz­hei­mer Gesell­schaft ver­wies auf wei­te­re Hilfs­an­ge­bo­te, die in Anspruch genom­men wer­den kön­nen, zu fin­den unter www​.alz​hei​mer​-hof​-wun​sie​del​.net

Wer wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten benö­tigt, kann ger­ne den Demenz­weg­wei­ser Hofer Land unter gesundheitsregionenplus@​landkreis-​hof.​de anfordern.

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