Karlsruhe/​Hof: Fit für die Arbeit in der Sozi­al­wirt­schaft Offi­zi­el­ler Start für das Regio­na­le Zukunfts­zen­trum KI „puls​netz​.de – gesund arbeiten“

Karlsruhe/​Hof, 27. Okto­ber 2021 – Das Regio­na­le Zukunfts­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz „puls​netz​.de – gesund arbei­ten“ (puls­netz KI) will Mit­ar­bei­ten­de der Sozi­al­wirt­schaft fit machen für die Arbeits­welt von mor­gen. Ziel ist es, Beschäf­tig­te durch digi­ta­le und KI-gestütz­te Anwen­dun­gen zu ent­la­sten und zu stär­ken. Am Pro­jekt betei­ligt ist auch die Hoch­schu­le Hof mit der neu gegrün­de­ten For­schungs­grup­pe „Inno­va­ti­ve Gesund­heits­ver­sor­gung“ am Insti­tut für Infor­ma­ti­ons­sy­ste­me (iisys).

Unter der Pro­jekt­lei­tung des Dia­ko­ni­schen Werks Baden koope­rie­ren zehn Orga­ni­sa­tio­nen für eine erfolg­rei­che Umset­zung des Vor­ha­bens. André Peters, Finanz­vor­stand Dia­ko­nie Baden: „Mit die­sem Pro­jekt möch­ten wir den vie­len tau­send Beschäf­tig­ten der Sozi­al­wirt­schaft einen leich­te­ren Zugang zum The­ma „gesun­des Arbei­ten“ ermög­li­chen. Moder­ne Tech­nik und künst­li­che Intel­li­genz sind dabei kein Selbst­zweck, im Mit­tel­punkt steht der Mensch.“ Prof. Dr. Diet­mar Wolff, Lei­ter der neu­en For­schungs­grup­pe an der Hoch­schu­le Hof defi­niert das Ziel des Pro­jek­tes so: „Wir wol­len für Beschäf­tig­te und Füh­rungs­kräf­te in der Bran­che die Kom­pe­tenz ent­wickeln, nütz­li­che digi­ta­le oder KI-basier­te Tech­no­lo­gien für die eige­ne Arbeit zu erken­nen, zu nut­zen und auch krea­tiv wei­ter­zu­ent­wickeln. Dadurch wer­den sie selbst ent­la­stet, sie spa­ren Zeit und ihre Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on wird gestärkt.“

Das Regio­na­le Zukunfts­zen­trum für Künst­li­che Intel­li­genz rich­tet sich ins­be­son­de­re an klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men und deren Beschäf­tig­te aus Baden-Würt­tem­berg, Bay­ern, Nord­rhein­West­fa­len und Ber­lin. Inhalt­lich dreht sich bei puls­netz KI alles um gesun­des und siche­res Arbei­ten für Pfle­ge­kräf­te, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Füh­rungs­kräf­te der Sozi­al­wirt­schaft – auch mit Blick auf ethi­sche Fra­ge­stel­lun­gen. Mit­ar­bei­ten­de ler­nen und erpro­ben den Umgang mit digi­ta­len und tech­ni­schen Anwen­dun­gen, ent­wickeln Kom­pe­ten­zen und Ver­trau­en in sie. Damit dies gelingt, plant puls­netz KI die Wei­ter­ent­wick­lung an die­sen Themen:

• KI-basier­te Gesundheitsassistenz
• berufs­spe­zi­fisch zuge­schnit­te­ne Online-Ange­bo­te, z.B.
inter­ak­ti­ves eLear­ning und Gesundheits-Apps
• inno­va­ti­ve gesund­heits­ori­en­tier­te Dienstplanung
• Vor-Ort-Demon­stra­tio­nen der Entwicklungen
• Bera­tun­gen für Einrichtungen

Das Pro­jekt puls­netz KI wird im Rah­men des Pro­gramms „Zukunfts­zen­tren KI“ durch das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) geför­dert. Die Ange­bo­te und Erkennt­nis­se des Regio­na­len Zukunfts­zen­trums wer­den auf der Inter­net­platt­form www​.puls​netz​.de ver­öf­fent­licht. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bun­des­pro­gramm Zukunfts­zen­tren (KI) sind hier zu fin­den: www​.bmas​.de/​z​u​k​u​n​f​t​s​z​e​n​t​ren

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