Neu­es vom SKC Eggolsheim

symbolbild kegeln

1.Herren: Der Oldie im Team ret­tet den Punktgewinn

Nach einer Woche Spiel­pau­se ging es für die 1.Herren des SKC Eggols­heim zum SKV Vers­bach 1. Den holp­ri­gen Sai­son­start hat­ten die Eggols­hei­mer Jungs gut ver­kraf­tet und so stell­te man mit der Auf­stel­lung alles auf Angriff. Kapi­tän Kai Post­ler fand schwer ins Spiel sicher­te aber trotz weni­ger Gesamt­holz (520 zu 532) mit 3 zu 1 den Mann­schafts­punkt, da er im letz­ten Durch­gang noch ein­mal alles in die Waag­scha­le lege und mit star­ken 145 zu 144 Holz hauch­dünn den letz­ten Satz­punkt sicher­te. Deut­li­cher gestal­te­te Andre­as Graf sein Spiel, mit 547 zu 512 Holz und 3 zu 1 Satz­punk­ten spiel­te er sei­nen Geg­ner so gut wie an die Wand.

Im Mit­tel­paar galt es nun die 2 MP und den Vor­sprung aus­zu­bau­en. Das Egger­bach­ta­ler Talent Mar­kus Haus­ner trumpf­te von Beginn an beson­ders im Abräu­men auf und erspiel­te bom­ben­star­ke 570 zu 526 und damit sowohl eini­ge Holz Vor­sprung als auch den MP. Auf den Nach­bar­bah­nen gestal­te­te Chri­sti­an Will das Duell viel span­nen­der. Nach deut­li­chem Rück­stand und Punkt­ver­lust im ersten Satz, ent­schied er die drei kom­men­den Duel­le teil­wei­se hauch­dünn für sich und konn­te damit mit 485 zu 487 Holz den MP für den SKC einfahren.

Das Schluss­paar soll­te den Sieg nun nach Hau­se brin­gen. Doch bei Mar­co Edel­mann lief es alles ande­re als rund. Nach zwei ein­deu­ti­gen Satz­punkt­ver­lu­sten (104 zu 123 und 118 zu 144), zog man die Not­brem­se und wech­sel­te den Jugend­spie­ler Enri­co Lache ein. Die­ser konn­te zwar noch einen SP sichern, aber mit 467 zu 513 ging der MP und wich­ti­ge Holz verloren.

Dies hät­te die geg­ne­ri­sche Mann­schaft wie­der ins Spiel brin­gen kön­nen, doch der SKC bot mit Frank Stein­hoff im Schluss einen star­ken Aus­gleich. Der Oldie im Team lies sei­nem Geg­ner kei­ne Chan­ce und schraub­te sei­ne Holz von Durch­gang zu Durch­gang nach oben (129/149/149/156). Mit dem Tages­be­st­ergeb­nis von 574 Holz zu 529 Holz, fuhr er den Eggols­hei­mer Sieg ein. Mit 7 zu 1 MP und 3163 zu 3099 gelang es die Punk­te nach Hau­se zu holen.

„Heu­te haben wir die knap­pen Duel­le für uns ent­schie­den und mit zwei star­ken Match­win­nern gut auf­ge­trumpft.“ So Frank Stein­hoff nach dem Spiel.

Jugend: Jugend unter­liegt in Kro­nach 2055:1883 und 5:1

Eine deut­li­che Aus­wärts­nie­der­la­ge muss­ten unse­re Jüng­sten gegen weit­aus erfah­re­ne­re Keg­ler in Kro­nach hin­neh­men. Im Start bot Eggols­heim die SpG Patri­cia Först und Moritz Rohr­mo­ser auf. Bei­de began­nen sich erst auf die zwei­ten 60 Wurf zurecht zu fin­den und erreich­ten super Ergeb­nis­se: Först 116 Holz und Rohr­mo­ser 105 Holz. Lei­der gelang kein MP, was neben­an bei Marie Will doch noch klapp­te. Zwar begann ihr Geg­ner furi­os, war dann aber völ­lig von der Rol­le. Will ließ sich nicht beir­ren und spiel­te gewohnt gute 520 Holz. Zum Wech­sel stand es 1:1 mit 52 Holz Rückstand.

Bei Max Ber­ger lief es an die­sem Tag recht ordent­lich, was ihm 197 Holz auf zwei Durch­gän­ge bescher­te. Wie abge­spro­chen über­nahm Jonas Mau­ser die zwei­te Hälf­te des Spiels. Vor allem im Mit­tel­part kam Mau­ser sehr gut klar mit der Bahn und erreich­te pri­ma 246 Holz. Das Zuckerl gelang ihm mit 127 auf der Schluß­bahn, die er holz­gleich mit sei­nem älte­ren Cou­sin Enri­co Lache abschloß. Sel­bi­ger kämpf­te sich ins Spiel, ging aber doch als zwei­ter Sie­ger aus sei­nem Duell her­vor (520 Holz). Somit gewann die Heim­mann­schaft deut­lich mit 5:1.

Ein lan­ger Tag ging zu Ende, den­noch kön­nen die Kids viel Erfah­rung aus Kro­nach mitbringen.

„Man konn­te deut­lich sehen, wie sich die Lei­stung­kur­ve beson­ders bei den Spie­lern, die noch nicht so lan­ge kegeln, nach oben bewegt. Heu­te gewann die erfah­re­ne­re Mann­schaft – das wol­len wir in ein paar Jah­ren über uns sagen kön­nen.“, so ein zuver­sicht­li­cher Co-Trai­ner Chri­sti­an Will.

2.Damen: Sehr gute Vor­ar­beit im Mittelpaar

Am ver­gan­ge­nen Spiel­tag muss­te die Bun­des­li­ga-Reser­ve gegen Steig Bind­lach 1 antre­ten. Eine Stun­de frü­her als gewohnt wur­de gestar­tet, da das Spiel der 1. Damen­mann­schaft ver­legt war.

In den ersten bei­den Paa­run­gen mit Seli­na Par­ze­fall und Simo­ne Schramm im Auf­ge­bot wur­de schon mal der Grund­stein für den näch­sten Sieg der 2. Damen­mann­schaft gelegt. Wäh­rend Par­ze­fall mit 446 Holz einen raben­schwar­zen Tag hat­te, konn­te Schramm mit 517 eine soli­de Lei­stung abru­fen. Ein Mann­schafts­punkt und ein hauch­dün­ner Vor­sprung von 2 Holz war die Bilanz dar­aus. Der Bahn­de­fekt gleich im ersten Durch­gang die­ses Ver­gleichs for­der­te von allen Akteu­ren glei­cher­ma­ßen Ner­ven­stär­ke. Doch die anwe­sen­den Män­ner aus der 2. Her­ren­mann­schaft brach­ten die Bahn wie­der zum Lau­fen und der Spiel­ab­bruch konn­te noch abge­wen­det werden.

Im Mit­tel­paar über­zeug­te ein­mal mehr Hel­ga Frie­de mit dem besten Resul­tat auf Eggols­hei­mer Sei­te. 553 zeig­te ihr Tota­li­sa­tor am Ende an. Sie hol­te damit sage und schrei­be auch noch 115 Holz auf die Haben­sei­te. Auf den ande­ren Bah­nen muss­te sich Sil­via Bess­ler etwas mehr strecken, um den Mann­schafts­punkt ein­zu­fah­ren. Es gelang ihr ein sehr gutes Ergeb­nis mit 521 Holz.

Damit waren die Wei­chen auf Sieg gestellt und das Schluss­paar muss­te nur noch den Holz­vor­sprung ins Ziel ret­ten. Bei­de sowohl Ortrud Will als auch San­dra Helm­reich began­nen mit viel zu viel Tem­po und brach­ten erst in Durch­gang 3 und 4 mehr Ruhe in ihr Spiel. Das nutz­ten die Bind­la­che­rin­nen zu ihren Gun­sten. Die Tages­be­ste aus Bind­lach hol­te sich gegen Will den Mann­schafts­punkt (516 zu 554 Holz). San­dra Helm­reich (517 zu 523Holz) ergat­ter­te sich die letz­ten bei­den Durch­gän­ge, jedoch die höhe­re Gesamt­holz­zahl der Gast­spie­le­rin ver­hin­der­te den Punkt­ge­winn. Da aber das Pol­ster aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Duel­len ent­spre­chend groß war, lie­fen sie kei­ne Gefahr das Spiel noch abzugeben.

„Ins­ge­samt ein Spiel mit allem was Kegeln aus­macht. Super Zuschau­er, die bis zum Schluss mit­fie­bern und anfeu­ern. Das ist der SKC Eggols­heim.“, so das Resü­mee von Ortrud Will an die­sem Abend.

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