Feu­er­wehr Effeltrich übte zusam­men mit der Rot-Kreuz Bereit­schaft Forch­heim und dem ASB Frän­ki­sche Schweiz

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

„Gemein­sam sind wir stark!“

Wer am Sams­tag (25.09.21) gegen 14 Uhr bei per­fek­tem Wet­ter in Effeltrich in der Nähe des Pox­dor­fer Wegs vor­bei­kam, konn­te ein grö­ße­res Übungs­ze­na­rio für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst entdecken!

Im Rah­men der Feu­er­wehr­ak­ti­ons­wo­che fin­den im Herbst bei vie­len Feu­er­weh­ren grö­ße­re Übun­gen statt.

Die gemein­sa­me Übung der Effel­tri­cher Feu­er­wehr mit dem ASB Frän­ki­sche Schweiz und der BRK Bereit­schaft Forch­heim gestal­te­te sich äußerst realitätsnah.
Die Ver­let­zen-Dar­stel­ler erhiel­ten durch spe­zi­el­le Schmin­ke äußerst echt wir­ken­de Wun­den und Ver­let­zun­gen und spiel­ten pro­fes­sio­nell ihre Rol­le im Szenario.
Auch das Sze­na­rio an sich ist durch­aus denk­bar – durch ein medi­zi­ni­sches Pro­blem ver­liert eine Frau die Kon­trol­le über ihr Auto und rast in eine Fuß­gän­ger­grup­pe. Es gibt meh­re­re Ver­letz­te, ein Fuß­gän­ger wird über­rollt und bleibt unter dem Auto ein­ge­klemmt, die Fah­re­rin selbst wird in ihrem Auto eingeklemmt.

Als die Feu­er­wehr Effeltrich an der Ein­satz­stel­le ein­trifft, waren die ersten Ret­tungs­dienst­ein­hei­ten bereits mit der Sich­tung und Erst­ver­sor­gung eini­ger Opfer beschäf­tigt. Da nicht nur die tech­ni­sche Ret­tung Feu­er­wehr Auf­ga­be ist, son­dern durch­aus auch die Erst­ver­sor­gung von Ver­letz­ten – näm­lich die Men­schen­ret­tung- wur­de zunächst eine kur­ze Abspra­che zwi­schen Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst getrof­fen- Was genau ist pas­siert und wo kann und muss unter­stützt werden.

So küm­mer­te sich die Feu­er­wehr im Anschluss zum einen um die tech­ni­sche Ret­tung der Per­so­nen am PKW, zum ande­ren wur­de Per­so­nal zur Per­so­nen­be­treu­ung und Erst­ver­sor­gung dem Ret­tungs­dienst zur Ver­fü­gung gestellt.

In Hin­blick auf die tech­ni­sche Ret­tung war zunächst die Per­son unter dem Fahr­zeug zu befrei­en. Nach­dem die Ret­tung die­ser mit­tels pneu­ma­ti­scher Hoch­druck­he­be­kis­sen abge­schlos­sen war, wur­de die ein­ge­klemm­te PKW-Fah­re­rin im Fuß­be­reich mit hydrau­li­schem Ret­tungs­ge­rät (Sprei­zer und Sche­re) ent­klemmt und ach­sen­ge­recht über das Fahr­zeug­heck geret­tet („Tun­neln“).

Neben der tech­ni­schen Ret­tung lag der Fokus der Übung auf der orga­ni­sa­ti­ons­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit von Feu­er­wehr und Rettungsdienst.
Eine gute Abspra­che an der Ein­satz­stel­le ist enorm wich­tig für den Ein­satz­er­folg- bei der tech­ni­schen Ret­tung für die Fest­le­gung des Ret­tungs­mo­dus, der Unter­stüt­zung des Ret­tungs­dien­stes durch Kame­ra­den/-innen der Feu­er­wehr (Betreu­ung, Erste Hil­fe, Tra­ge­hil­fe, …), Fest­le­gen der gemein­sa­men Ein­satz­schwer­punk­te usw.

Nach dem erfolg­rei­chen Abschluss der Übung, wur­de das gemein­sa­me Bei­sam­men­sein der mehr als 60 Übungs­teil­neh­mer durch einen rea­len Ein­satz auf der Staats­stra­ße zwi­schen Effeltrich und Honings unter­bro­chen, der glück­li­cher­wei­se glimpf­li­cher endete.

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Anto­nia Geb­hard-Braun, Feu­er­wehr Effeltrich

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