Cobur­ger Bewoh­ne­rin stirbt bei Wohnungsbrand

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

COBURG. Bei dem Brand einer Woh­nung im Cobur­ger Stadt­ge­biet ist am Frei­tag­nach­mit­tag eine Bewoh­ne­rin ums Leben gekom­men. Poli­zei­be­am­te hat­ten die Frau noch aus den ver­qualm­ten Wohn­räu­men geret­tet und sofort mit Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men begon­nen. Trotz­dem erlag sie im Kran­ken­haus ihren Verletzungen.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen bemerk­te ein Ange­hö­ri­ger gegen 13.20 Uhr Brand­rauch im zwei­ten Ober­ge­schoss eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Metz­ger­gas­se und setz­te den Not­ruf ab. Strei­fen­be­am­te der Cobur­ger Poli­zei waren schnell vor Ort und betra­ten die bereits völ­lig ver­qualm­te Woh­nung. Dar­in fan­den sie die 63-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin, brach­ten die­se ins Freie und began­nen unver­mit­telt mit der Reani­ma­ti­on der leb­lo­sen Frau.

Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr hat­ten wäh­rend­des­sen die Flam­men schnell unter Kon­trol­le und konn­ten ein Über­grei­fen des Feu­ers auf wei­te­re Wohn­par­tei­en ver­hin­dern. Für die Lösch­ar­bei­ten war die Metz­ger­gas­se weit­räu­mig gesperrt.

Die 63-Jäh­ri­ge wur­de unter lau­fen­den Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men mit dem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus gebracht. Dort erlag sie ihren Ver­let­zun­gen. Auch der 58-jäh­ri­ge Mit­tei­ler muss­te auf­grund des Ver­dachts einer Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus. Die schnell han­deln­den Poli­zi­sten blie­ben unver­letzt, bega­ben sich jedoch vor­sorg­lich in ärzt­li­che Behandlung.

Der Sach­scha­den beläuft sich auf meh­re­re zehn­tau­send Euro.

Die Brand­ur­sa­che ist bis­lang noch unklar. Brand­fahn­der der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg über­nah­men die Ermitt­lun­gen vor Ort.

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