Bam­ber­ger Schüler:innen üben bei der Verkehrssicherheitswoche

Wer weiß die richtige Antwort? Verkehrserzieher Franz Werner (r.) bindet die Schulkinder mit ein. Links hört auch Zweiter Bürgermeister Glüsekamp zu. Foto: Pressestelle/Anna Lienhardt
Wer weiß die richtige Antwort? Verkehrserzieher Franz Werner (r.) bindet die Schulkinder mit ein. Links hört auch Zweiter Bürgermeister Glüsekamp zu. Foto: Pressestelle/Anna Lienhardt

Damit der Nach­wuchs sicher unter­wegs ist

Die­se Akti­ons­ta­ge zum Schul­start haben Tra­di­ti­on: Grundschüler:innen ler­nen auf den gro­ßen Park­plät­zen hin­ter der Bro­se-Are­na, wor­auf im Stra­ßen­ver­kehr zu ach­ten ist. Es gilt einen Fahr­rad­par­cours zu bewäl­ti­gen, den toten Win­kel ein­zu­schät­zen und ein Bus­fahr­trai­ning zu absolvieren.

Den Zweitklässler:innen wird vorgeführt, wie der Bus ein Hütchen umfährt, das zu weit an der Straße stand. Auch Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (h.l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey (h.r.) schauen konzentriert zu. Foto: Pressestelle/Anna Lienhardt

Den Zweitklässler:innen wird vor­ge­führt, wie der Bus ein Hüt­chen umfährt, das zu weit an der Stra­ße stand. Auch Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp (h.l.) und Stadt­wer­ke-Geschäfts­füh­rer Micha­el Fie­del­dey (h.r.) schau­en kon­zen­triert zu. Foto: Pressestelle/​Anna Lienhardt

Der Start an der Bus-Sta­ti­on macht direkt Ein­druck auf die war­ten­den Schüler:innen. Denn Stadt­wer­ke-Bus­fah­rer Harald Wes­se­ly lenkt das gro­ße Gefährt beim Brem­sen vor der Hal­te­stel­le ein, und dabei macht der Bus ein Hüt­chen platt. Die Schul­kin­der haben nun mit eige­nen Augen gese­hen, war­um man nicht direkt am Bord­stein oder Stra­ßen­rand ste­hen soll­te. Außer­dem ler­nen die Zweitklässler:innen, wie man am besten ein- und aus­stei­gen soll­te, die Schul­ta­sche im Ste­hen und Sit­zen depo­niert wird oder wie man sich beim War­ten an der Hal­te­stel­le so auf­stellt, dass die oder der näch­ste nicht die Schul­ta­sche ins Gesicht bekommt.

Die Kin­der der drit­ten Klas­sen „wackeln“ wäh­rend­des­sen auf ihren Fahr­rä­dern durch einen Par­cours. Denn das „Schnecken­ren­nen“ gewinnt, wer es am lang­sam­sten schafft, ohne abzu­set­zen. „Das ist eine gute Vor­be­rei­tung für die Fahr­rad­prü­fung in der vier­ten Klas­se“, erklärt Klaus Fuß, Ver­kehrs­er­zie­her bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt. Eine Sta­ti­on wei­ter ler­nen die gro­ßen Grund­schul­kin­der der vier­ten Klas­sen, was ein „toter Win­kel“ ist und war­um die­ser so tückisch sein kann.

Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­mei­ster und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp nahm sich Zeit und schau­te bei einem Orts­ter­min vor­bei. „Die Ver­kehrs­si­cher­heits­wo­che ist ein tol­les und wich­ti­ges Koope­ra­ti­ons­pro­jekt. Ich wün­sche mir, dass auch die Erwach­se­nen gera­de in den ersten Schul­wo­chen beson­ders auf­merk­sam im Stra­ßen­ver­kehr sind und Rück­sicht nehmen.“

Ins­ge­samt 20 Klas­sen je Jahr­gangs­stu­fe neh­men 2021 an der Akti­ons­wo­che teil, die die­ses Jahr zum 12. Mal statt­fin­det. Orga­ni­siert wur­de sie vom städ­ti­schen Amt für Bil­dung, Schu­len und Sport gemein­sam mit den Stadt­wer­ken Bam­berg und der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt. Außer­dem betei­li­gen sich die Kreis­ver­kehrs­wacht Bam­berg, die Spar­kas­se Bam­berg, das Bus­un­ter­neh­men Basel, die Fahr­schu­le Lisow­ski und die Bro­se Arena.

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