Direkt­kan­di­da­tin Tina Prietz mit MdB Die­ter Jan­ecek bei imbus in Möhrendorf

Tina Prietz (v.l.) mit MdB Dieter Janecek und Kreisrat Manfred Bachmayer zu Besuch bei imbus / Foto: Privat

Tina Prietz (v.l.) mit MdB Die­ter Jan­ecek und Kreis­rat Man­fred Bach­may­er zu Besuch bei imbus / Foto: Privat

Die­ter Jan­ecek, MdB, Obmann in den Aus­schüs­sen „Digi­ta­le Agen­da“ und „Wirt­schaft und Ener­gie“, Mit­glied in der Enquete-Kom­mis­si­on „Künst­li­che Intel­li­genz“ besuch­te mit der Direkt­kan­di­da­tin Tina Prietz und dem Kreis­rat Man­fred Bach­may­er, alle Bündnis90/​Die Grü­nen, gemein­sam die Fir­ma imbus an ihrem Stamm­sitz in Möhrendorf.

Im Gespräch mit den Vor­stän­den und Mit­be­grün­dern Tho­mas Roß­ner und Bernd Nos­sem, sowie Ger­hard Run­ze, Spe­zia­list für Embed­ded Testing und künst­li­che Intel­li­genz, ging es um die Mög­lich­kei­ten und Wün­sche an poli­tisch Ver­ant­wort­li­che im Bezug auf digi­ta­le Ent­wick­lun­gen. Auf­la­gen für Unter­neh­men müs­sen auf den Stand des 21. Jahr­hun­derts gebracht wer­den, um Digi­tal­un­ter­neh­men nicht zu benach­tei­li­gen. Auch müs­sen Wege gefun­den wer­den, die den Spa­gat zwi­schen Digi­ta­li­sie­rung und Res­sour­cen­scho­nung auf­lö­sen hel­fen. In Zusam­men­ar­beit mit dem Ethik­rat der Bun­des­re­gie­rung wer­den zudem offe­nen Daten­platt­for­men, bspw. im Gesund­heits­be­reich, gro­ße Chan­cen ein­ge­räumt. Kon­flik­te sind lös­bar, indem Schran­ken so gesetzt wer­den, dass Per­sön­lich­keits­rech­te gewahrt blei­ben. Auch von den zuge­schal­te­ten Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen wur­den Fra­gen gestellt. Ange­spro­che­ne Pro­ble­me betref­fen die lang­wie­ri­gen Ent­schei­dungs­pro­zes­se bspw mit Kommunalverwaltungen.

Einig war man sich, dass Digi­ta­li­sie­rung nicht der allei­ni­ge „Game­ch­an­ger“ in der Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels sein kann. Es braucht noch eini­ges mehr: Der Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gien ist zwin­gend not­wen­dig, um den hohen Ener­gie­be­darf einer stark digi­ta­li­sier­ten Welt im 21. Jahr­hun­dert nicht zum Brand­be­schleu­ni­ger wer­den zu las­sen. Ein Ener­gie­la­bel für Soft­ware ein­zu­füh­ren wäre eine Mög­lich­keit, auch hier das Bewusst­sein zu schär­fen: Eine span­nen­de Auf­ga­be für den Gesetz­ge­ber in der neu­en Legis­la­tur­pe­ri­ode. Das Gespräch lie­fer­te für bei­de Sei­ten viel­ver­spre­chen­de Ansät­ze für eine wei­ter­füh­ren­de Zusammenarbeit.

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