Bayreuth/​Lauf: OB Ebers­ber­ger über­gibt Gut­ach­ten und Reso­lu­ti­on an Bundesverkehrsminister

Neue Zah­len zur Wirt­schaft­lich­keit der Elek­tri­fi­zie­rung der Franken-Sachsen-Magistrale

BAYREUTH/LAUF – Die Stadt Bay­reuth kämpft wei­ter für eine voll­stän­di­ge Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le und damit für eine lei­stungs­fä­hi­ge Bahn­an­bin­dung als Fest­spiel- und Uni­ver­si­täts­stadt. Anläss­lich eines Besu­ches von Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster Andre­as Scheu­er im Land­rats­amt Nürn­ber­ger Land in Lauf hat Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebers­ber­ger dem Mini­ster ein Gut­ach­ten zur Wirt­schaft­lich­keit der Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­me sowie die jüngst vom Stadt­rat Bay­reuth in die­ser Sache beschlos­se­ne Reso­lu­ti­on überreicht.

Die voll­stän­di­ge Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le ist auch für den Land­kreis Nürn­ber­ger Land von gro­ßer Bedeu­tung. Des­sen Land­rat Armin Kro­der bezeich­ne­te die Moder­ni­sie­rung der Strecke anläss­lich des Besuchs des Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­sters als „das wich­tig­ste Infra­struk­tur­pro­jekt der letz­ten Jahr­zehn­te“. Zum Besuch Scheu­ers kamen zahl­rei­che Bür­ger­mei­ste­rin­nen und Bür­ger­mei­ster, deren Städ­te und Gemein­den an der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le liegen.

Ob die Strecke moder­ni­siert wird, hängt auch davon ab, ob die Bun­des­po­li­tik über­zeugt wird, dass sich dies lohnt. Dies macht sie an einem soge­nann­ten „Wirt­schaft­lich­keits­fak­tor“ fest, der die Kosten gegen den Nut­zen abwägt, und zwar sowohl den aktu­el­len als auch den für die moder­ni­sier­te Strecke pro­gno­sti­zier­ten. Die­ser Wirt­schaft­lich­keits­fak­tor wird der­zeit noch auf der Basis eines ver­al­te­ten Gut­ach­tens berech­net, das von deut­lich weni­ger Zug­ver­kehr auf der Rou­te aus­geht als dort tat­säch­lich unter­wegs ist. Das neue Gut­ach­ten, das Ebers­ber­ger dem Mini­ster über­reich­te, soll die­se Zah­len kor­ri­gie­ren. Der Ober­bür­ger­mei­ster über­gab Scheu­er zudem eine vom Stadt­rat Bay­reuth Ende Juli ver­ab­schie­de­te Reso­lu­ti­on zu die­ser The­ma­tik. In ihr appel­liert die Stadt im Ver­bund aller Anlie­ger­kom­mu­nen an das Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um, die Ent­wurfs- und Geneh­mi­gungs­pla­nung zur voll­stän­di­gen Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le noch im Som­mer die­ses Jah­res zu beauftragen.

Ver­kehrs­mi­ni­ster Scheu­er nahm Gut­ach­ten und Reso­lu­ti­on ent­ge­gen. Er ver­si­cher­te, voll und ganz hin­ter dem Pro­jekt zu ste­hen und sich dafür ein­set­zen zu wol­len. „Wir wol­len die Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le. Wir ver­su­chen alles, um sie zu realisieren.“

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