Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 5.08.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Ran­da­le im Bus – 50-Jäh­ri­ger lei­stet Wider­stand bei Polizeikontrolle

Am Mitt­woch­abend ran­da­lier­te ein 50-Jäh­ri­ger in einem Lini­en­bus in Erlan­gen. Der Mann ver­schüt­te­te absicht­lich Wein und ver­hielt sich aggres­siv gegen­über ande­ren Fahr­gä­sten. Der Bus­fah­rer ver­wies den Ran­da­lie­rer aus dem Bus und ver­stän­dig­te die Polizei.

Eine Poli­zei­strei­fe traf den 50-Jäh­ri­gen kurz dar­auf in der Hans-Gei­ger-Stra­ße an. Mehr­ma­li­gen Auf­for­de­run­gen der Beam­ten sich aus­zu­wei­sen, kam der Mann nicht nach. Die­ser ging in „Kampf­stel­lung“ und kün­dig­te Wider­stand gegen die Poli­zi­sten an. Der 50-Jäh­ri­ge wur­de mit unmit­tel­ba­ren Zwang zu Boden gebracht und gefes­selt. Auch beim Ver­brin­gen zur Poli­zei­wa­che lei­ste­te der Mann kör­per­li­che Gegen­wehr. Der 50-Jäh­ri­ge wur­de in Gewahr­sam genom­men. Erst nach­dem der ‑mit über 2,2 Pro­mil­le- Alko­ho­li­sier­te sei­nen Rausch in einer Zel­le aus­ge­schla­fen hat­te, durf­te er nach Hause.

Auf Anwei­sung der ver­stän­dig­ten Staats­an­walt­schaft, muss­te der Reni­ten­te eine Blut­ent­nah­me für das wei­te­re Straf­ver­fah­ren über sich erge­hen las­sen. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Wider­stands gegen Poli­zei­be­am­te wur­de eingeleitet.

Der 50-Jäh­ri­ge und die invol­vier­te Poli­zei­strei­fe blie­ben bei dem Vor­fall unverletzt.

Poli­zi­sten ins Gesicht getreten

Am Mitt­woch gegen 23 Uhr ver­stän­dig­ten Anwoh­ner eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Brü­xer Stra­ße die Poli­zei. In einer Woh­nung wur­de ein laut­star­ker, fami­liä­rer Streit mitgeteilt.

Im Ver­lauf des Poli­zei­ein­sat­zes in der Woh­nung, stell­te sich ein 49-Jäh­ri­ger als Haupt­ag­gres­sor her­aus. Um die Ruhe im Anwe­sen wie­der her­zu­stel­len und Straf­ta­ten inner­halb der Woh­nung zu unter­bin­den, wur­de dem 49-Jäh­ri­gen mehr­fach ein Platz­ver­weis aus­ge­spro­chen. Der Mann wei­ger­te sich zu gehen. Es kam zur Ran­ge­lei mit den Poli­zi­sten. Als der 49-Jäh­ri­ge schließ­lich auf einem Sofa lag und von den Poli­zi­sten fixiert wer­den soll­te, trat er mit Füßen um sich. Ein geziel­ter Fuß­tritt traf dabei einen 26-Jäh­ri­gen Poli­zi­sten mit­ten im Gesicht. Dem Reni­ten­ten muss­ten letzt­lich Hand­schel­len ange­legt wer­den. Der Mann wur­de in Gewahr­sam genom­men. Er muss­te die rest­li­che Nacht in einer Arrest­zel­le verbringen.

Der 49-Jäh­ri­ge stand sicht­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft muss­te die­ser eine Blut­ent­nah­me für das wei­te­re Straf­ver­fah­ren über sich erge­hen las­sen. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren u.a. wegen des tät­li­chen Angriffs auf einen Poli­zei­be­am­ten wur­de eingeleitet.

Der ange­grif­fe­ne Poli­zist wur­de bei dem Ein­satz leicht im Gesicht verletzt.

Ver­miss­ten­su­che im Bereich der Nordstadt

Am Mitt­woch­abend wur­de der Erlan­ger Poli­zei eine Ver­miss­te aus einer Fach­kli­nik mitgeteilt.

Die abgän­gi­ge 29-Jäh­ri­ge ist unter ande­rem auf lebens­not­we­ni­ge Medi­ka­men­te angewiesen.

Es wur­den inten­si­ve Such­maß­nah­men von Feu­er­wehr und Poli­zei ein­ge­lei­tet. Unter ande­rem kamen Such­hun­de zum Ein­satz. Zur Nacht­zeit flo­gen die Dro­hen der Feu­er­wehr und ein Poli­zei­hub­schrau­ber über der Nordstadt.

Letzt­lich wur­de die gesuch­te Frau von einem Kli­nik­an­ge­stell­ten in einem ver­schlos­se­nen Raum des Kran­ken­hau­ses zufäl­lig auf­ge­fun­den. Die 29-Jäh­ri­ge wur­de auf ihre Sta­ti­on zurückgebracht.

Die Frau ist wohlauf.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Sach­be­schä­di­gung an Kraftfahrzeug

Eckental/​Brand: In der Nacht vom 03.08.21 auf den 04.08.21 beschä­dig­te ein unbe­kann­ter Täter einen Pkw, wel­cher im Astern­weg geparkt war. Der ange­gan­ge­ne Pkw stand hier­bei auf Pri­vat­grund, unter einem Car­port. Der Sach­scha­den am Pkw beläuft sich auf etwa 250€. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land erbit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 09131/760514.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Hun­de­biss

Her­zo­gen­au­rach. In den Mit­tags­stun­den war ein 64-jäh­ri­ger Mann aus Her­zo­gen­au­rach jog­gen, als er auf einen her­ren­lo­sen Hund traf, das Tier biss den Geschä­dig­ten unver­mit­telt ins lin­ke Knie und rann­te umge­hend davon. Der Jog­ger folg­te dem Tier und konn­te so die Hun­de­hal­te­rin aus­ma­chen. Die Per­so­na­li­en wur­den aus­ge­tauscht, wei­ter­hin erwar­tet die Dame nun eine Straf­an­zei­ge wegen fahr­läs­si­ger Körperverletzung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Fahr­rad­fah­rer vom Rad geholt und wei­ter gefahren

Röt­ten­bach: Ein 52jähriger Rad­fah­rer befuhr die Haupt­stra­ße und woll­te dort einen vor ihm lang­sa­mer fah­ren­den Rad­ler über­ho­len. Er ver­ge­wis­ser­te sich, dass ihn selbst kein Auto über­ho­len will und setz­te zum Vor­bei­fah­ren an. Noch bevor der Rad­fah­rer auf Höhe des zu über­ho­len­den Rad­fah­rers war, wur­de er durch einen hin­ter ihm fah­ren­den PKW so knapp über­holt, dass das Fahr­zeug den Fahr­rad­len­ker tou­chier­te. Der 52jährige stürz­te dar­auf­hin zu Boden und zog sich zahl­rei­chen Schürf­wun­den zu. Das unfall­ver­ur­sa­chen­de Fahr­zeug ent­fern­te sich von der Unfallört­lich­keit ohne anzu­hal­ten. Am Fahr­rad ent­stand nur gerin­ger Sachschaden.

Zeu­gen die den Unfall beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Höchstadt unter der Tele­fon­num­mer 09193/63940 in Ver­bin­dung zu setzen.

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