Forch­heim: Pfalz­mu­se­um – Kunst­hand­wer­ker­markt ist abgesagt

Forch­heim – Mit gro­ßem Bedau­ern teilt das Pfalz­mu­se­um Forch­heim mit, dass der auf 18./ 19.09.2021 ver­scho­be­ne Kunst­hand­wer­ker­markt „aus­ge­fal­len – aus­ge­zeich­net“ auch für das Jahr 2021 nun end­gül­tig abge­sagt wer­den muss.

Wegen der aktu­ell gel­ten­den Coro­na-Auf­la­gen ist die zuge­las­se­ne Höchst­zahl an Gästen ein­fach zu gering, um für die Aussteller*innen ren­ta­bel zu sein, stell­te das Pfalz­mu­se­um Forch­heim bei der abschlie­ßen­den Kal­ku­la­ti­on der Ver­an­stal­tung fest.

„Der Kunst­hand­wer­ker­markt als über­re­gio­na­ler Markt lebt von Besucher*innen aus den umlie­gen­den Land­krei­sen und Städ­ten“, erläu­ter­te die Lei­te­rin des Pfalz­mu­se­ums Forch­heim, Susan­ne Fischer, schon in der Aus­schuss­sit­zung. „Sie kön­nen mir glau­ben, dass wir uns die­se Ent­schei­dung nicht leicht gemacht haben“, schreibt Fischer nun im Absa­ge­schrei­ben an die teil­neh­men­den Kunsthandwerker*innen, „das wich­tig­ste und für uns aus­schlag­ge­bend­ste Argu­ment möch­te ich Ihnen kurz skiz­zie­ren. Es sind zwar Märk­te grund­sätz­lich wie­der erlaubt, aber wir hät­ten eine Per­so­nen­be­schrän­kung von 1 Per­son auf 10 qm für die ersten 800 qm, auf den fol­gen­den qm wäre 1 Per­son pro 20 qm erlaubt. Wenn man für jede*n Besucher*in eine Ver­weil­dau­er von 2 Stun­den annimmt, dürf­ten wir pro Stun­de 315 Per­so­nen auf das gesam­te Gelän­de las­sen, das wären in 2 Tagen 2.500 Besucher*innen. Und damit defi­ni­tiv zu wenig Men­schen, die Ihnen einen eini­ger­ma­ßen akzep­ta­blen Umsatz gewäh­ren wür­den. Sonst hat­ten wir 6 bis 10.000 Besucher*innen. Es kann natür­lich sein, dass sich in den näch­sten Wochen die Vor­ga­ben ändern wer­den, aber für die Orga­ni­sa­ti­on des Mark­tes braucht es eine gewis­se Vor­lauf­zeit und eine Ent­schei­dung erst im August zu tref­fen wäre defi­ni­tiv zu spät gewe­sen. Die coro­nabe­ding­te Reduk­ti­on des Publi­kums ermög­licht für die Standbetreiber*innen kei­nen loh­nen­den Umsatz mehr.“

Zunächst war eine Durch­füh­rung des belieb­ten Mark­tes in und um die Kai­ser­pfalz in Forch­heim für den Sep­tem­ber ins Auge gefasst wor­den. Zum Zuge gekom­men wären die Teil­neh­men­den, die schon für das Jahr 2020 vor­ge­se­hen gewe­sen waren. Der Juli-Finanz­aus­schuss des Stadt­ra­tes hat­te, um ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät zu set­zen, noch ein­stim­mig beschlos­sen, die Stand­ge­büh­ren des Kunst­hand­wer­ker­mark­tes ein­ma­lig auf 50 Pro­zent der Kosten pro Stand zu sen­ken. Die Stadt Forch­heim hät­te damit auf max. 5.000 Euro ver­zich­tet. Nun hof­fen die Ver­an­stal­ter auf die Neu­auf­la­ge des Kunst­hand­wer­ker­mark­tes im näch­sten Jahr, das Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für die Teil­neh­men­den wird dann neu eröffnet.

Wer so lan­ge nicht war­ten und zudem die in ihrer wirt­schaft­li­chen Exi­stenz bedroh­ten Kunsthandwerker*innen unter­stüt­zen möch­te, kann unter dem Link http://​Kunst​hand​wer​ker​markt​.forch​heim​.de online shop­pen: Hier sind die Kon­tak­te der für die Jah­re 2020/21 vor­ge­se­he­nen Kunsthandwerker*innen aufgelistet.


Kunst­hand­wer­ker­markt entfällt

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